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Trauer um Starkoch Helmut Thieltges

Trauer um Starkoch Helmut Thieltges

Er galt als einer der besten Köche Deutschlands. Mit seinem Waldhotel Sonnora in Dreis (Kreis Bernkastel-Wittlich) holte er in dem Restaurantführer Gault&Millau regelmäßig Bestnoten. Jetzt ist Helmut Thieltges nach einer Erkrankung überraschend gestorben. Das berichtet die Allgemeine Gastronomie- und Hotelzeitung unter Berufung auf seine Familie. Thieltges wurde nur 61 Jahre alt.
Billen:

Billen: "Ich werden den Amtsinhaber wählen"

Einen Gegenkandidaten wird es bei der Landratswahl im Eifelkreis wohl nicht geben. Das haben die meisten erwartet, auch wenn es sich die SPD anders gewünscht hätte. Da überrascht schon mehr, mit welcher Deutlichkeit sich CDU-Chef Michael Billen für Joachim Streit ausspricht.
Hermeskeiler offen für weitere Fusionsgespräche, aber nicht ohne das Land

Hermeskeiler offen für weitere Fusionsgespräche, aber nicht ohne das Land

Der Verbandsgemeinderat Hermeskeil hat sich am Mittwochabend mit dem Fusionskonzept zur Gebietsreform der Verbandsgemeinde (VG) Thalfang befasst, das deren Rat Ende Juni vorgelegt hat. Das Konzept enthält Vorschläge dazu, welchen Nachbarkommunen sich die Dörfer der VG Thalfang nach Auflösung ihrer eigenen Verbandsgemeinde anschließen sollten.
Dem Fahrrad zu Ehren - Mit dem Holzrad durch Deutschland

Dem Fahrrad zu Ehren - Mit dem Holzrad durch Deutschland

Zum 200. Geburtstag des Fahrrads hat der Brandenburger Künstler Stefan Röhr ein rollendes Kunstwerk gebaut. Bei seiner Tour durch die Republik macht er auch Station in Trier.

Themen des Tages






Empfehlenswert

Böse Ratten, gute Ratten?

Böse Ratten, gute Ratten?

Wer sein Leben mit Ratten teilt, dem droht keine Langeweile. Denn Ratten sind die Einserschüler unter den Nagern: unglaublich intelligent und lernwillig. Doch bei vielen Menschen genießen sie gar keinen guten Ruf. Hier wird mit Vorurteilen aufgeräumt! Ratten übertragen Krankheiten: Nicht mehr oder weniger als andere Haustiere. Vor allem bringt man die Toxoplasmose in Verbindung mit den Tieren. Ratten und Mäuse können zwar den Toxoplasmoseerreger in sich tragen, ihn aber im Gegensatz zu Katzen nicht ausscheiden. Um sich bei Ratten oder Mäusen mit diesem Erreger anstecken zu können, müsste man die Tiere essen. Wer seine Ratten aus dem Zooladen oder Tierheim bezieht und sie nicht in der Natur frei laufen lässt, ist vor einer möglichen Ansteckung von Krankheiten weitgehend geschützt. Ratten sind bissig:
Diese Nagetiere sind nicht von Natur aus bissig. Es gibt immer wieder Ratten und Mäuse, die bissig sind, das kann man nicht abstreiten. Der weitaus größere Teil tut dies aber nicht, ist neugierig, verschmust und verspielt. Allgemein gilt es: Wenn Tiere bissig werden, gibt es einen Grund, zum Beispiel eine falsche Haltung. In den meisten Fällen bedeutet ein Biss Angst, Unsicherheit. Ratten sind schmutzig:
Stadtratten aus der Kanalisation, die im Müll herumwühlen ? das ist was viele Menschen sich vorstellen, wenn man von diesen Tieren spricht. Aber das sind ja keine Heimratten. Ratten putzen sich gegenseitig lange und ausgiebig; eine Ratte fordert die andere Ratte auf sie zu putzen, indem sie die andere Ratte anstupst. In ihrem Käfig (übrigens: Tierschutzgesetz schreibt für ein Rattenpaar eine Mindestkäfiggröße von 80×40×50 Zentimeter vor; allerdings kann ein Käfig nie groß genug sein, der Verein der Rattenliebhaber und -halter in Deutschland e.V. empfiehlt für drei Tiere eine Mindestgröße von 80 x 50 x 80 Zentimetern) suchen sie sich immer nur eine Ecke als Toilette aus. Man hat nichts von ihnen,
weil sie nachtaktiv sind:
Ratten sind eigentlich dämmerungsaktiv. Das bedeutet, dass sie morgens und abends am aktivsten sind. Dann wird das Rattemheim zum Abenteuerspielplatz. Die Tiere klettern, toben und verstecken, sie sind intelligent und lernwillig. Das bedeutet auch: Man muss den Ratten auch den richtigen Lebensraum bieten, damit sie ihr Potenzial nutzen können und sich wohlfühlen. Ratten stinken:
Jedes Säugetier hat einen Eigengeruch. Bei regelmäßigem und richtigem Reinigen stinken aber weder Ratten noch Mäuse. Die Ratten, die tatsächlich stinken, sind allerdings unkastrierte Mäuseböcke. The post Böse Ratten, gute Ratten? appeared first on haus.tier.zeit.
Richtiger Haustiertransport

Richtiger Haustiertransport

Mit dem Flugzeug: Kleine Hunde und Katzen dürfen, abhängig vom Gewicht, in der Regel als Handgepäck mitgeführt werden. Kleine Hunde und Katzen dürfen, abhängig vom Gewicht, in der Regel als Handgepäck mitgeführt werden.  Je nach Anbieter variieren hier die Gewichtsangaben. Größere Hunde müssen in einer Transportbox im Frachtraum untergebracht werden. Die Box müssen sie in der Regel selbst im Fachhandel kaufen. Schreiben Sie deutlich, nach Möglichkeit mehrsprachig, auf die Box, dass es sich um den Transport eines lebenden Tieres handelt. Befestigen sie an der Box eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen wie einer Fotokopie des Heimtierausweises sowie Ihrem Namen und Adresse. Mit dem Zug: Kleine Tiere, auch Hunde, etwa bis zur Größe einer Hauskatze,  dürfen in einem Transportbehältnis kostenfrei mitfahren. bei größeren Hunden und internationalen Reisen muss eine Fahrkarte für den Hund gelöst werden; der Fahrpreis beträgt in der Regel 50 Prozent des normalen Tarifs.? Leine und Maulkorb für größere Hunde sind immer mitzuführen Im Schlafwagen kann der Hund nur mitreisen, wenn man das komplette Abteil bucht. Mit dem Auto: Der Hund sollte immer hinten Platz finden, entweder im Der Hund sollte immer hinten Platz finden, entweder im  Kofferraum in einer stabilen Transportbox oder gut gesichert durch ein Trenngitter bei einem Kombi; alternativ gesichert durch einen speziellen Hunde-Anschnallgurt auf dem Rücksitz. Um Übelkeit zu vermeiden, sollte die letzte Mahlzeit zwölf Stunden vor der Abfahrt gegeben werden. Bei längeren Fahrten zwischendurch kleine Mengen füttern; Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Lassen Sie Ihren Hund nie im geschlossenen Auto zurück, da  selbst bei geöffneten Fenster die Luftzirkulation nicht ausreichend ist. Falls der Hund am Fenster sitzt, sollte dies geschlossen sein, da sonst leicht Bindehautentzündungen entstehen. Katzen, die nicht von kleinauf an das Reisen gewöhnt sind, bleiben besser daheim. Katzen nur in geschlossener  Transportbox mitnehmen, die Sie zu Hause schon inspizieren durften. Box zusätzlich sichern, um eine Gefährdung der Katze und der Mitfahrer durch  Umherschleudern zu vermeiden. The post Richtiger Haustiertransport appeared first on haus.tier.zeit.
Unbeschwert den Sommer geniessen

Unbeschwert den Sommer geniessen

So schön der Sommer auch ist: Die Hitze macht nicht nur den Menschen, sondern auch den tierischen Mitbewohnern häufig zu schaffen. Tierhalter sollten ihre Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort festzustellen und entsprechend schnell reagieren zu können.   Im Gegensatz zum Menschen können sich Hunde und Katzen nicht durch Schwitzen über die Haut Kühlung verschaffen und sind deshalb gegenüber Hitze sehr empfindlich. Ausreichend Trinkwasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten selbst entscheiden können, wann sie in der Wohnung, im Keller, auf dem Balkon oder im Garten ein kühles Plätzchen aufsuchen, an dem für sie angenehme Temperaturen herrschen. Auch Katzen, die keinen Zugang ins Freie haben, sollte in der Wohnung oder im Haus ein kühler Platz zur Verfügung stehen. Nie oft genug gesagt: Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen. Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob das Gehege sich den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können schattige Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale. Wenn den Vögeln ein Badehäuschen zur Verfügung gestellt wird, sollte man darauf achten, das Wasser häufig zu wechseln. Vögel, die keine Badehäuschen nutzen, können vorsichtig mit Wasser besprüht werden. Das Wasser im Aquarium kann sich für die Insassen lebensbedrohlich aufheizen. Notfalls sollte vorsichtig kaltes Wasser nachgefüllt werden, um das Schlimmste zu verhindern. Starkes Hecheln mit teilweise gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge sind Anzeichen dafür, dass dem Tier die Hitze bereits viel zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit mögliche Symptome für einen Hitzeschlag, der zum Tod führen kann. Wenn entsprechende Anzeichen auftreten, ist dem Tier durch vorsichtige Abkühlung mittels feuchter Tücher so schnell wie möglich zu helfen und man soll ein Tierarzt aufsuchen. The post Unbeschwert den Sommer geniessen appeared first on haus.tier.zeit.

DIE WOCH

Als Riehm reihenweise den Weltrekord knackte

Als Riehm reihenweise den Weltrekord knackte

Konz. In der Region gibt es zahlreiche Deutsche Meister, sogar Europameister oder Weltmeister. Einer, der rund ein Jahrzehnt an der Weltspitze stand, war der Konzer Hammerwerfer Karl-Hans Riehm. Eine kleine Auswahl ? ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für den Trierer Dominik Kohr war der Sommer schon perfekt, bevor er überhaupt richtig losging. Der 23-jährige Fußballprofi, der zur neuen Bundesliga-Saison vom FC Augsburg zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, hat erreicht, was vor ihm und seinen Kollegen nur zwei Dutzend andere deutsche Fußballer geschafft haben: Er ist in Polen Europameister mit der U21 geworden. Das gelang zuvor nur Mesut Özil, Mats Hummels, Manuel Neuer & Co. im Jahr 2009. Der Mittelfeldspieler, Sohn des früheren Bundesligaprofis Harald Kohr, kam sowohl im Halbfinale als auch beim 1:0-Finalsieg gegen Spanien zum Einsatz. ?Als Fußballer erlebt man so etwas nicht oft?, sagt Dominik Kohr. ?Dieser EM-Sieg wird einem immer in Erinnerung bleiben.? Für den 23-jährigen Bundesligaspieler ist die 30 000-Euro-Prämie, die jeder Spieler bekommt, da erst mal zweitrangig. Auch eine Trierer Fußballerin hofft auf einen Sommer mit Europameister-Glanz ? für Josephine Henning, die aktuell mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in den Niederlanden spielt, wäre es sogar schon der zweite EM-Titel. Und das war noch nicht einmal der spektakulärste Titel: Die 27-Jährige war im vergangenen August schon mal strahlend und fast ganzseitig auf dem Titelblatt der ?Bild am Sonntag? zu sehen. Da feierte sie ihre Olympia-Goldmedaille, mit Mitspielerin Melanie Leupolz ?huckepack?. Ein bisschen länger zurück liegen die Fußball-Erfolge von Rudi Gores: Der Gerolsteiner konnte schon zu Beginn seiner Bundesliga-Laufbahn zwei wichtige Titel feiern ? mit Borussia Möchengladbach wurde er 1977 Deutscher Meister ? als 19-Jähriger aber noch ohne große Einsätze. 1979 gewann er mit den ?Fohlen? auch noch den Uefa-Pokal. Auch in der Leichtathletik gab es für einen Trierer Verein in diesem Sommer schon zwei Deutsche Meistertitel zu feiern ? dank Gesa Krause: Die 24-Jährige kommt zwar aus Hessen, sie startet aber seit diesem Jahr für den Silvesterlauf Trier e.V. Bei der DM in Erfurt gewann sie nicht nur über ihre Paradestrecke 3000 Meter Hindernis ? da ist sie auch Europameisterin ? sondern auch überraschend über 5000 Meter. In einer Leichtathletik-Disziplin war die Region sogar über Jahrzehnte hinweg ganz weit vorn ? im Hammerwurf. Da hatte Ernst Klement (2002 verstorben) seine Finger im Spiel, der in den 1950ern nicht nur den Basketball in Trier etablierte, sondern der sich bei der Entwicklung neuer Techniken beim Hammerwurf auszeichnete. Seine Schüler Karl-Hans Riehm (Konz) und Heinz Weis (Leiwen) dominierten gemeinsam mit dem in Saarburg lebenden Konzer Edwin Klein die Szene. Zwischen 1972 und 1984 gingen alle DM-Titel mit nur einer Ausnahme an Hammerwerfer aus der Region ? zehn Mal an Riehm, zwei Mal an Klein. Wie alles anfing und der Kontakt zu Meistermacher Klement zustande kam ? daran erinnert sich der aus Konz stammende und heute noch dort lebende Riehm genau: ?Ich habe ihn in der Schreinerei meines Vaters getroffen. Da hat er aufgrund meiner Statur und meiner allgemeinen Sportlichkeit gemeint, ich solle mal zum Hammerwurf-Training kommen.? Auch im Tischtennis, im Laufen und weiteren leichtathletischen Disziplinen war der heute 66-Jährige stark. Ab Mitte/Ende der 1960er Jahre konzentrierte er sich dann aber auf die 7,25 Kilo schwere, an einem Metallseil befestigte Eisenkugel. Bereits 1972 nahm er an den Olympischen Spielen in München teil, wurde Zehnter, 1976 Vierter. Vier Jahre später sollte es dann so weit sein. Deutschland boykottierte aber die Spiele von Moskau, und Riehm schaute just am Zenit seines Leistungsvermögens in die Röhre. ?Eigentlich wollte ich kurz danach Schluss machen, verspürte dann aber nochmal den Ehrgeiz, es bei der nächsten Olympiade wissen zu wollen?, erinnert er sich. Und die Beharrlichkeit des damals schon 33-Jährigen zahlte sich aus. In Los Angeles sprang die Silbermedaille heraus. Europäisch mischte Riehm immer wieder ganz vorne mit. Unvergessen bleibt sein Auftritt im benachbarten Saarland: Beim Sportfest in Rehlingen übertraf er gleich sechsmal den alten Weltrekord im Hammerwerfen. ?Ich wusste nicht, wie gut ich war?, sagt er rückblickend. Als Soldat der Sportförderkompanie im münsterländischen Warendorf hatte er in den letzten Monaten ausgiebig Zeit fürs Training gehabt und seine Leistung dramatisch gesteigert. ?Ich hatte im Training mal am Weltrekord gekratzt, aber an so was hätte ich nie gedacht?, erinnert er sich. Nach seiner Aktivenzeit übernahm Riehm die väterliche Bau- und Möbelschreinerei. Vor vier Jahren verkaufte er sie. Nun hat er endgültig genügend Zeit für das, was in den vergangenen Jahren schon mal zu kurz kam: verreisen mit seiner Frau Elfriede, Klavierspielen und Tischtennis ? in Konz nimmt er sogar noch an Meisterschaftsspielen in der Kreisliga teil. Ab den späten 80ern dominierte der Leiwener Heinz Weis die Hammerwurfszene. Er wurde acht Mal Deutscher Meister ? aber seinen größten Erfolg feierte er vor fast genau 20 Jahren: Am 3. August 1997 wurde Weis in Athen Hammerwurf-Weltmeister ? es war der Karriere-Höhepunkt für den damals 34-Jährigen. Genauso wie Riehm, wohnen auch Dirk Passiwan und Diana Dadzite in Konz. Er ist Spielertrainer des Rollstuhlbasketball-Bundesligisten Trier Dolphins, sie ist nicht nur seine Lebenspartnerin, sondern auch eine der Leistungsträgerinnen im Team der Moselstädter. Beide nahmen im vergangenen Jahr an den Paralympics in Rio teil. Passiwan, über den Bundestrainer Nicolai Zeltinger einst sagte, er sei der ?kompletteste Rolli der Welt?, schied mit der deutschen Mannschaft in Rio knapp und unglücklich gegen Spanien aus (66:70), konnte aber trotz verpasster Medaille mit erhobenem Haupt die Heimreise über den Atlantik antreten. Dadzite indes kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille zurück. Die Lettin befand sich am Zuckerhut auf erfolgreichen sportlichen Abwegen: Nach Gold im Speerwerfen ? so ganz nebenbei brach sie einen Weltrekord, der schon 17 Jahre Bestand hatte ? holte sie dank persönlicher Bestleistung im Diskuswerfen Bronze. Wie sich Olympia-Medaillen anfühlen, weiß auch Richard Schmidt genau. Der Trierer Ruderer vom RV Treviris hat schon so ziemlich alles gewonnen, was es in seiner Sportart zu gewinnen. Mit dem Deutschland-Achter gewann er bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille, 2016 in Rio Silber. Dazu wurde er drei Mal Weltmeister, sechs Mal Europameister ? und das sind nur die wichtigsten Titel. Eine andere Wassersportlerin hat gar schon den Überblick verloren, wie viele Titel sie in den vergangenen drei Jahrzehnten gewonnen hat ? es waren einfach zu viele: Steffi Kirsch aus Schleich dürfte die erfolgreichste Barfuß-Wasserski-Sportlerin aller Zeiten sein. Die Sportmedizinerin und mehrfache Welt- und Europameisterin hat ihr Talent auch weitergegeben. Tochter Jacky (17) tritt in ihre Fußstapfen. Auch der Hermeskeiler Christian Kurz wurde schon mal Europameister. Weltmeister finden sich aber auch in anderen Sportarten ? etwa beim Sportkegeln. Dass es dort gleich eine Reihe Sportler gibt, die schon DM- oder sogar WM-Titel gesammelt, liegt wohl an zwei Faktoren: zum einen gibt es traditionell starke Vereine in der Region, wie die bundesligaerfahrenen Clubs aus Gilzem, Riol oder Trier. Zum anderen wird längst nicht überall in Deutschland ? geschweige denn auf der Welt ? auf den Scherenbahnen gekegelt, die es in der Region. Das schmälert nicht die Leistungen von Weltklassespielern wie dem Dauner Christian Junk, dem mehrfachen Welt- und Europameister Holger Mayer aus Heddert (Landkreis Trier-Saarburg, er spielt mit dem Mertesdorfer Markus Gebauer seit Jahren beim Rekordmeister Oberthal). Und auch einer der besten deutschen Basketballer hat es dank Trierer Unterstützung zu Titeln gebracht: Center Maik Zirbes, in Wittlich aufgewachsen, avancierte in seinen Jahren bei der TBB Trier zum gestandenen Bundesliga-Spieler. Mit Bamberg und später bei Roter Stern Belgrad wurde er schon Landesmeister. Und das dürfte er auch in der kommenden Saison mit den Basketballer von Bayern München anpeilen. Andreas Feichtner/Marek Fritzen/Andreas Arens Der Beitrag Als Riehm reihenweise den Weltrekord knackte erschien zuerst auf Die Woch.
Vom Hochwald an die Weltspitze

Vom Hochwald an die Weltspitze

Heddert/Trier. In der Region gibt es zahlreiche Deutsche Meister, sogar Europameister oder Weltmeister. Lesen Sie hier über einen dreifachen Mixed- und früheren Mannschaftsweltmeister, dessen EM-Titel aus dem Jahre 2009 ein Triumph für die Ewigkeit ist. Eine kleine Auswahl über Meister aus der Region ? ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Von wegen: eine ruhige Kugel schieben Dass es im Kegeln gleich eine Reihe Sportler in der Region gibt, die schon DM- oder sogar WM-Titel gesammelt, liegt wohl an zwei Faktoren: Zum einen gibt es traditionell starke Vereine in der Region, wie die bundesligaerfahrenen Clubs aus Gilzem, Riol oder Trier. Zum anderen wird längst nicht überall in Deutschland ? geschweige denn auf der Welt ? auf Scherenbahnen gekegelt, wie es sie in der Region gibt. Das schmälert aber nicht die Leistungen von Weltklassespielern wie Weltmeister Christian Junk aus Daun oder aber Holger Mayer aus Heddert. Der heute 44-Jährige startet bereits seit 1994 für die Kegelfreunde Oberthal aus dem nördlichen Saarland. Zu den insgesamt fünf Weltmeistertiteln (davon zwei im Mixed mit seiner Frau Bianca) mit der Nationalmannschaft kommen mehrere EM-Titel, darunter auch der aus dem Jahre 2009. Danach wurde der Kontinentalwettbewerb abgeschafft. ?Ich darf mich also jetzt wohl mein Leben lang amtierender Europameister nennen?, lacht der in Heddert lebende Hochwälder. Eisernes Training ? zu den meist zwei Besuchen auf der Bahn mit dann Hunderten von Würfen kommen auch noch Laufeinheiten ? zahlt sich aus: Auch, nachdem er seine internationale Laufbahn beendet hat, heimst Mayer weiter unzählige Titel auf Deutschlandebene ein. Exakt 62 sind es im Einzel, Mixed und in der Mannschaft. Außerdem stellte Mayer am 6. Dezember 2008 einen Rekord auf: Mit 1026 Holz bei 120 Wurf stellte er im Duell als Oberthaler Spieler mit dem KSV Riol einen neuen Rekord in Bundesligaspielen auf. Diesen verbesserte er knapp zwei Jahre später, indem er gegen den KSC Hüttersdorf auf 1029 Holz bei 120 Wurf kam. Mayer denkt besonders gerne an die World Games 2005 in Duisburg zurück. Beim Wettstreit der nichtolympischen Sportarten landete er im Einzel auf Platz vier ? und siegte mit Elgin Justen in der Mixedwertung. Drei Jahre später gab es in Berlin für die da schon jahrelang herausragenden Leistungen an der Kegelbahn aus den Händen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble das Silberne Lorbeerblatt. ?So lange die Knochen noch halten? will Mayer noch weiterkegeln. Parallel fördern er und seine Ehefrau Bianca die Laufbahn von Söhnchen Maurice, der auch schon ein gewisses Kegel-Talent erkennen lässt. Auch der Südeifeler Klaus Dichter aus Gilzem wurde bereits Kegel-Weltmeister (1991, 1995). Zudem wurde der Dauner Christian Junk beim SK Eifelland in Gilzem zum absoluten Spitzenspieler. Zur Crème de la Crème zählt ganz aktuell der Trierer Dominik Kohr. Der 23-jährige Fußballprofi, der zur neuen Bundesliga-Saison vom FC Augsburg zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, hat erreicht, was vor ihm und seinen Kollegen nur zwei Dutzend andere deutsche Fußballer geschafft haben: Er ist in Polen Europameister mit der U21 geworden. Das gelang zuvor nur Mesut Özil, Mats Hummels, Manuel Neuer & Co. im Jahr 2009. Der Mittelfeldspieler, Sohn des früheren Bundesligaprofis Harald Kohr, kam sowohl im Halbfinale als auch beim 1:0-Finalsieg gegen Spanien zum Einsatz. ?Als Fußballer erlebt man so etwas nicht oft?, sagt Dominik Kohr. ?Dieser EM-Sieg wird einem immer in Erinnerung bleiben.? Auch eine Trierer Fußballerin hofft auf einen Sommer mit Europameister-Glanz ? für Josephine Henning, die aktuell mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in den Niederlanden spielt, wäre es sogar schon der zweite EM-Titel. Und das war noch nicht einmal der spektakulärste Titel: Die 27-Jährige war im vergangenen August schon mal strahlend und fast ganzseitig auf dem Titelblatt der ?Bild am Sonntag? zu sehen. Da feierte sie ihre Olympia-Goldmedaille, mit Mitspielerin Melanie Leupolz ?huckepack?. Ein anderer Meister hat seine Wurzeln in der Vulkaneifel: Rudi Gores. Der heute 59-Jährige stammt aus Gerolstein, spielte dort bis seinem 18. Lebensjahr beim ortsansässigen SV Gerolstein. Dann rief die große weite Fußballwelt. Gores wechselte zur ruhmreichen Borussia aus Mönchengladbach. Seine größten Erfolge feierte der Gerolsteiner Jung mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 1977 und dem Uefa-Cup-Sieg zwei Jahre später. Zehn Jahre vor Gores konnte schon ein Prümer Fußballer einen Deutschen Meistertitel feiern ? Stürmer Erich Maas zählte über Jahre hinweg zu den Leistungsträgern von Eintracht Braunschweig. Mit den Niedersachsen wurde er 1967 sensationell Meister, ab 1970 zog es ihn in seine Wahl-Heimat Frankreich. Auch dort wurde der dreifache deutsche Nationalspieler Landesmeister, 1973 mit dem FC Nantes. Auch in der Leichtathletik gab es für einen Trierer Verein in diesem Sommer schon zwei Deutsche Meistertitel zu feiern ? dank Gesa Krause: Die 24-Jährige kommt zwar aus Hessen, sie startet aber seit diesem Jahr für den Silvesterlauf Trier e.V. Bei der DM in Erfurt gewann sie nicht nur über ihre Paradestrecke 3000 Meter Hindernis ? da ist sie auch Europameisterin ? sondern auch überraschend über 5000 Meter. In einer Leichtathletik-Disziplin war die Region sogar über Jahrzehnte hinweg ganz weit vorn ? beim Hammerwurf. Da hatte Ernst Klement (2002 verstorben) seine Finger im Spiel, der in den 1950ern nicht nur den Basketball in Trier etablierte, sondern der sich bei der Entwicklung neuer Techniken beim Hammerwurf auszeichnete. Seine Schüler Karl-Hans Riehm (Konz) und Heinz Weis (Leiwen) dominierten gemeinsam mit dem in Saarburg lebenden Konzer Edwin Klein die Szene. Zwischen 1972 und 1984 gingen alle DM-Titel mit nur einer Ausnahme an Hammerwerfer aus der Region ? zehn Mal an Riehm, zwei Mal an Klein. Ab den späten 80ern dominierte der Leiwener Heinz Weis. Er wurde acht Mal Deutscher Meister ? aber seinen größten Erfolg feierte er vor fast genau 20 Jahren: Am 3. August 1997 wurde Weis in Athen Hammerwurf-Weltmeister ? es war der Karriere-Höhepunkt für den damals 34-Jährigen. Wie sich Olympia-Medaillen anfühlen, weiß auch Richard Schmidt genau. Der Trierer Ruderer vom RV Treviris hat schon so ziemlich alles gewonnen, was es in seiner Sportart zu gewinnen. Mit dem Deutschland-Achter gewann er bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille, 2016 in Rio Silber. Dazu wurde er drei Mal Weltmeister, sechs Mal Europameister ? und das sind nur die wichtigsten Titel. Eine andere Wassersportlerin hat gar schon den Überblick verloren, wie viele Titel sie in den vergangenen drei Jahrzehnten gewonnen hat ? es waren einfach zu viele: Steffi Kirsch aus Schleich dürfte die erfolgreichste Barfuß-Wasserski-Sportlerin aller Zeiten sein. Die Sportmedizinerin und mehrfache Welt- und Europameisterin hat ihr Talent auch weitergegeben. Tochter Jacky (17) tritt in ihre Fußstapfen. Auch der Hermeskeiler Christian Kurz wurde schon mal Europameister. Dabei muss man sich gar nicht immer groß bewegen, um an die Spitze zu kommen. Wer zum Beispiel mal gerne im Skat verlieren möchte, sollte mal nach Hillesheim fahren ? der 1. SV Hillesheim gehört seit vielen Jahren zu den besten Skatvereinen in Deutschland. Zwei Mal wurde das Team Deutscher Mannschaftsmeister (2004 und 2006) ? und auch momentan führen die Hillesheimer, bei denen unter anderem Senioren-Weltmeister Walter van Stegen aktiv ist, die Skat-Bundesliga an. Andreas Feichtner/Marek Fritzen/Andreas Arens Der Beitrag Vom Hochwald an die Weltspitze erschien zuerst auf Die Woch.
Mehr als Kohr & Co.: Meister aus Trier und Umgebung

Mehr als Kohr & Co.: Meister aus Trier und Umgebung

Trier. In der Region gibt es zahlreiche Deutsche Meister, sogar Europameister oder Weltmeister. Lesen Sie hier über einen frisch gebackenen U21-Fußball-Europameister aus Trier, eine Fußball-Olympiasiegerin von der Mosel, die aktuell bei der Frauen-EM im Einsatz ist und über jede Menge Titel im Hammerwerfen, Rudern und Kegeln ? ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Trierer Fußballer feiert EM-Sieg Für den Trierer Dominik Kohr war der Sommer schon perfekt, bevor er überhaupt richtig losging. Der 23-jährige Fußballprofi, der zur neuen Bundesliga-Saison vom FC Augsburg zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, hat erreicht, was vor ihm und seinen Kollegen nur zwei Dutzend andere deutsche Fußballer geschafft haben: Er ist in Polen Europameister mit der U21 geworden. Das gelang zuvor nur Mesut Özil, Mats Hummels, Manuel Neuer & Co. im Jahr 2009. Der Mittelfeldspieler, Sohn vom früheren Bundesligaprofi Harald Kohr (1. FC Kaiserslautern, Wattenscheid 09), kam sowohl im Halbfinale als auch beim 1:0-Finalsieg gegen Spanien zum Einsatz. ?Als Fußballer erlebt man so etwas nicht oft?, sagt Dominik Kohr. ?Dieser EM-Sieg wird einem immer in Erinnerung bleiben.? Auch eine Trierer Fußballerin hofft auf einen Sommer mit Europameister-Glanz ? für Josephine Henning, die aktuell mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in den Niederlanden spielt, wäre es sogar schon der zweite EM-Titel. Und das war noch nicht einmal der spektakulärste Titel: Die 27-Jährige war im vergangenen August schon mal strahlend und fast ganzseitig auf dem Titelblatt der ?Bild am Sonntag? zu sehen.Da feierte sie ihre Olympia-Goldmedaille, mit Mitspielerin Melanie Leupolz ?huckepack?. Henning ist in Mainz geboren, aber in Trier aufgewachsen. Das Fußballspielen lernte sie in der Kindheit und Jugend bei der MSG Zewen/Igel und Schweich/Issel. Am Dienstag steht für die DFB-Frauen gegen Russland das dritte EM-Gruppenspiel an. Ein bisschen zurück liegen die Fußball-Erfolge von Rudi Gores: Der Gerolsteiner konnte zu Beginn seiner Bundesliga-Laufbahn zwei wichtige Titel feiern ? mit Borussia Möchengladbach wurde er 1977 Deutscher Meister ? als 19-Jähriger aber noch ohne große Einsätze. 1979 gewann er mit den ?Fohlen? auch noch den Uefa-Pokal. Zehn Jahre vor Gores konnte schon ein Prümer Fußballer einen Deutschen Meistertitel feiern ? Stürmer Erich Maas zählte über Jahre hinweg zu den Leistungsträgern von Eintracht Braunschweig, mit den Niedersachsen wurde er 1967 sensationell Meister, ab 1970 zog es ihn in seine Wahl-Heimat Frankreich. Auch dort wurde der dreifache deutsche Nationalspieler Landesmeister, 1973 mit dem FC Nantes. Der Rittersdorfer Edgar Schmitt hat zwar die Deutsche Meisterschaft in seiner ersten Bundesliga-Saison 1991/92 mit Eintracht Frankfurt zwar hauchdünn verpasst ? aber dafür wurde er später in seiner Zeit in Karlsruhe beim Uefa-Cup-Wunder gegen Valencia als ?Euro-Eddy? unsterblich? dank seiner vier Tore beim 7:0-Sieg im Rückspiel (Hinspiel: 1:3). Und mit Eintracht Trier wurde er vorher immerhin mal Deutscher Amateurmeister. Das schaffte die Eintracht 1988 und 1989. Der gebürtige Trierer Günter Herrmann feierte zwar keine Meistertitel mit dem KSC und Schalke 04 ? er wurde in den frühen 60ern aber zum Nationalspieler. Bei der WM 1962 in Chile war er im Aufgebot, kam aber nicht zum Einsatz. In der Leichtathletik gab es für einen Trierer Verein in diesem Sommer schon zwei Deutsche Meistertitel zu feiern ? dank Gesa Krause: Die 24-Jährige kommt zwar aus Hessen, sie startet aber seit diesem Jahr für den Silvesterlauf Trier e.V. Bei der DM in Erfurt gewann sie nicht nur über ihre Paradestrecke 3000 Meter Hindernis ? da ist sie auch Europameisterin ? sondern auch überraschend über 5000 Meter. In einer Leichtathletik-Disziplin war die Region sogar über Jahrzehnte hinweg ganz weit vorn ? beim Hammerwurf. Da hatte Ernst Klement (2002 verstorben) seine Finger im Spiel, der in den 1950ern nicht nur den Basketball in Trier etablierte, sondern der sich bei der Entwicklung neuer Techniken beim Hammerwurf auszeichnete. Seine Schüler Karl-Hans Riehm (Konz) und Heinz Weis (Leiwen) dominierten gemeinsam mit dem in Saarburg lebenden Konzer Edwin Klein die Szene. Zwischen 1972 und 1984 gingen alle DM-Titel mit nur einer einzigen Ausnahme an Hammerwerfer aus der Region ? zehn Mal an Riehm, zwei Mal an Klein. Ab den späten 80ern dominierte der Leiwener Heinz Weis. Er wurde acht Mal Deutscher Meister ? aber seinen größten Erfolg feierte er vor fast genau 20 Jahren: Am 3. August 1997 wurde Weis in Athen Hammerwurf-Weltmeister ? es war der Karriere-Höhepunkt für den damals 34-Jährigen. Wie sich Olympia-Medaillen anfühlen, weiß auch Richard Schmidt genau. Der Trierer Ruderer vom RV Treviris hat schon so ziemlich alles gewonnen, was es in seiner Sportart zu gewinnen. Mit dem Deutschland-Achter gewann er bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille, 2016 in Rio Silber. Dazu wurde er drei Mal Weltmeister, sechs Mal Europameister ? und das sind nur die wichtigsten Titel. Eine andere Wassersportlerin hat gar schon den Überblick verloren, wie viele Titel sie in den vergangenen drei Jahrzehnten gewonnen hat ? es waren einfach zu viele: Steffi Kirsch aus Schleich dürfte die erfolgreichste Barfuß-Wasserski-Sportlerin aller Zeiten sein. Die Sportmedizinerin und mehrfache Welt- und Europameisterin hat ihr Talent auch weitergegeben. Tochter Jacky (17) tritt in ihre Fußstapfen. Auch der Hermeskeiler Christian Kurz wurde schon mal Europameister. Weltmeister finden sich aber auch in anderen Sportarten ? etwa beim Sportkegeln. Dass es dort gleich eine Reihe Sportler gibt, die schon DM- oder sogar WM-Titel gesammelt, liegt wohl an zwei Faktoren: Zum einen gibt es traditionell starke Vereine in der Region, wie die bundesligaerfahrenen Clubs aus Gilzem, Riol oder Trier. Zum anderen wird längst nicht überall in Deutschland ? geschweige denn auf der Welt ? auf Scherenbahnen gekegelt, wie es sie in der Region gibt. Das schmälert aber nicht die Leistungen von Weltklassespielern wie den Weltmeistern Christian Junk aus Daun oder Holger Mayer aus Heddert (Landkreis Trier-Saarburg). Beim Südeifeler Klaus Dichter aus Gilzem liegen die beiden WM-Titel schon länger zurück. Sie gelangen ihm 1991 und 1995 mit der deutschen Kegel-Nationalmannschaft. Und auch einer der besten deutschen Basketballer hat es dank Trierer Unterstützung zu Titeln gebracht: Center Maik Zirbes, in Wittlich aufgewachsen, avancierte in seinen Jahren bei der TBB Trier zum gestandenen Bundesliga-Spieler. Mit Bamberg und später bei Roter Stern Belgrad wurde Zirbes schon Landesmeister. Und das dürfte er auch in der kommenden Saison mit den Basketballer von Bayern München anpeilen. Andreas Feichtner/Marek Fritzen Der Beitrag Mehr als Kohr & Co.: Meister aus Trier und Umgebung erschien zuerst auf Die Woch.

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FuPa:

FuPa: "Er ist der Kopf der Mannschaft"

Fünf Tage noch, dann rollt in der Rheinlandliga der Ball wieder. Bevor es für den FSV Trier-Tarforst am ersten Spieltag im Hunsrück gegen den SV Morbach um Punkte geht, gab Trainer Christian Esch eine kurze Einschätzung zum Verlauf der Sommervorbereitung ab. 
Sehr lang und sehr hoch

Sehr lang und sehr hoch

(Trier) Beim Trail Römische Weinstraße in Leiwen liefen rund 400 Sportler die Moselberge hoch und runter. Auch in der Region Trier verschreiben sich immer mehr dem Extrem-Landschaftslauf.
Hertha-Training: Jarstein fit für Liverpool

Hertha-Training: Jarstein fit für Liverpool

(Berlin (dpa)) Unter den Augen von Promi-Zuschauer Jürgen Klinsmann sind drei Torhüter bei Hertha BSC zumindest wieder teilweise ins Teamtraining eingestiegen.
HSV-Profi Kostic fehlt länger

HSV-Profi Kostic fehlt länger

(Hamburg (dpa)) Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss vorerst auf Filip Kostic verzichten. Der 24 Jahre alte Außenbahnspieler erlitt im Test gegen Sparta Rotterdam (1:1) eine Kapselverletzung im Kniegelenk, teilte der HSV aus seinem Trainingslager in Längenfeld/Tirol mit.
Renault bestreitet Pläne für Kubica-Comeback

Renault bestreitet Pläne für Kubica-Comeback

(Budapest (dpa)) Robert Kubica wird wohl in dieser Saison nicht mehr in die Formel 1 zurückkehren. Renault bestritt vor dem Großen Preis von Ungarn angebliche Pläne, den Polen nach der Sommerpause anstelle des Briten Jolyon Palmer einzusetzen.

Ich vermisse die Rallye

Ich bin bis jetzt mit dem Sommer ganz zufrieden. Das Altstadtfest war wieder super, und auch Zurlauben war trotz der Baustelle wie immer ein tolles Erlebnis.

Der Rächer der Enterbten

Hut ab, ihr Hillesheimer: Steins Mätti als Unterhändler für die Fusionsverhandlungen - das hat schon was!

Königlicher Besuch

Ich will ja nichts sagen, aber diese Woche war ich ein paar Tage weg aus dem Hunsrück. Warum? Das ist doch klar: Ich wollte doch den William und die Kate sehen, deshalb bin ich nach Heidelberg und habe den beiden beim Rudern auf dem Neckar und beim Brezelbacken zugesehen.
Prinz William dreht letzte Runde als Rettungspilot

Prinz William dreht letzte Runde als Rettungspilot

(London (dpa)) Er ist mit Leib und Seele Rettungshubschrauber-Pilot gewesen. Zukünftig muss sich Prinz William aber mehr seiner royalen Aufgaben widmen.
Angelina Jolie: Lähmungserscheinungen nach Trennung

Angelina Jolie: Lähmungserscheinungen nach Trennung

(Los Angeles (dpa)) Ihre überraschende Trennung von Brad Pitt hatte weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Jetzt hat sich Angelina Jolie in einem Interview dazu geäußert.
Justin Bieber fährt einen Fotografen an

Justin Bieber fährt einen Fotografen an

(Los Angeles (dpa)) Seine aktuelle Welttournee hat Justin Bieber abgebrochen - offiziell, weil er ausgepowert ist. Nach dem Besuch eines Gottesdienstes hatte der Kanadier nun einen Unfall: In Beverly Hills fuhr er einen Fotografen an.
Sportliche Spanier

Sportliche Spanier

(Trier) Ein 300 PS starker Allrad-Kombi und ein neuer Vierzylinder für den Ateca FR ergänzen das Seat-Programm.
Blind vor Liebe: Mehr Rehe auf der Straße

Blind vor Liebe: Mehr Rehe auf der Straße

(Gensingen) Der Landesjagdverband warnt. Im vergangenen Jahr hat es in Rheinland-Pfalz 22 750 Wildunfälle gegeben.
So sicher wie sein großer Bruder

So sicher wie sein großer Bruder

(Köln) Volvo führt seinen hochbeinigen Allrader XC60 in zweiter Generation ein und sattelt neuartige Sicherheitssysteme drauf.
Per Tastenkombi bequem surfen: Sieben wichtige Shortcuts

Per Tastenkombi bequem surfen: Sieben wichtige Shortcuts

(Berlin (dpa/tmn)) Nicht nur in Office-Programmen sind Nutzer mit Tastenkombinationen schneller unterwegs. Auch im Internet sind Shortcuts hilfreich. Mit diesen Befehle surfen User einfacher durchs Internet.
Neue Smartphones von Nokia und Motorola im Test

Neue Smartphones von Nokia und Motorola im Test

(Berlin (dpa/tmn)) Ein Smartphone von Google mit unverbasteltem Android kostet inzwischen so viel wie ein iPhone oder ein Spitzenmodell von Samsung. Nokia und Motorola bringen in diesen Tagen in Deutschland Modelle für Android-Puristen auf den Markt, die längst nicht so teuer sind.
Neue Spiele: Zombie-Festungen und Völkerball-Schlachten

Neue Spiele: Zombie-Festungen und Völkerball-Schlachten

(Berlin (dpa/tmn)) Farbenfrohe Anime-Rollenspielhelden, fabelhafte Kartenduelle, neue Pixelwelten, ein Kampf gegen Untote und mysteriöse Vorfälle in einer evakuierten Raumstation: Wer einen PC sein Eigen nennt und gerne spielt, kann sich auf interessante neue Titel freuen.
Ferienbetreuung kann große Herausforderung sein

Ferienbetreuung kann große Herausforderung sein

(Mainz (dpa)) Viele Eltern müssen in den Sommerferien arbeiten - und brauchen eine Betreuung für ihre Kinder. Vor allem größere Unternehmen bieten dies reichlich an. Kleine Betrieben können das dagegen oft nicht leisten.
Zahl der Kleinkinder in Tagesbetreuung gestiegen

Zahl der Kleinkinder in Tagesbetreuung gestiegen

(Wiesbaden (dpa)) Die Zahl der Kleinkinder, die in Kitas, Krippen oder von einer Tagesmutter betreut werden, steigt. Dabei verläuft die Entwicklung in Ost und West unterschiedlich. Was laut Statistischem Bundesamt aber leicht zu erklären ist.
Mega-Trend E-Zigarette – Wird die herkömmliche Zigarette verdrängt?

Mega-Trend E-Zigarette – Wird die herkömmliche Zigarette verdrängt?

Wenn in Tabakgeschäften derzeit ein Trend zu beobachten ist, dann die zunehmende Beliebtheit der E-Zigarette.
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Riester-Vertrag in der Elternzeit weiterlaufen lassen

Riester-Vertrag in der Elternzeit weiterlaufen lassen

(Frankfurt/Main (dpa/tmn)) Der Ruf der Riester-Rente ist in der Öffentlichkeit nicht unbedingt gut. In manchen Fällen bringt er jedoch viele Vorteile mit sich. Vor allem frischgebackene Eltern dürfen sich auf Zulagen freuen.
Eine Pflegekraft im Pflegeheim ist nicht selbstständig

Eine Pflegekraft im Pflegeheim ist nicht selbstständig

(Darmstadt (dpa/tmn)) Selbstständig oder angestellt? Bei einer Pflegekraft in einem Pflegeheim sind die Voraussetzungen für Selbstständigkeit häufig nicht erfüllt. So auch in einem Fall vor dem Hessischen Landessozialgericht.
Grundbuch einsehen: So erhalten Interessenten Auskunft

Grundbuch einsehen: So erhalten Interessenten Auskunft

(Berlin (dpa/tmn)) Wem gehört das Haus wirklich? Lasten auf der Immobilie Schulden? Wer über solche Fragen sicher Auskunft haben will, muss ins Grundbuch schauen. Doch Einsicht bekommt längst nicht jeder.
Der Neue im Team: Im Job gut ankommen

Der Neue im Team: Im Job gut ankommen

(Hamburg (dpa/tmn)) Neuer Job, neues Glück? Ganz so einfach ist der Wechsel des Arbeitsplatzes nicht immer. Schließlich geht es nicht nur darum, die neuen Aufgaben zu erledigen - sondern auch darum, sich ins Team zu integrieren. Und das kann knifflig sein.
Gelb, Grün, Blau: So wirken Farben im Büro

Gelb, Grün, Blau: So wirken Farben im Büro

(Hamburg (dpa/tmn)) Überall nur weiße Wände. So wirkt ein Büro auf viele zu steril. Farben verändern die Stimmung. Doch aufgepasst: Nicht jeder Ton wirkt an jeder Stelle des Raums gleich.
Restplatz-Börsen für Studienbewerber starten

Restplatz-Börsen für Studienbewerber starten

(Berlin/München (dpa/tmn)) Letzte Chance für Studieninteressierte: Wer noch keinen Studienplatz für das kommende Wintersemester gefunden hat, kann jetzt auf den Restplatz-Börsen fündig werden.
Hunden an heißen Tagen keinen Maulkorb anziehen

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(München (dpa/tmn)) Der Sommer kann für Hunde tückisch sein. Denn sie können an heißen Tagen einen Hitzschlag und Sonnenstich erleiden. Auf den Maulkorb zu verzichten ist dann wichtig. Doch was machen Tierhalter, die an eine Maulkorbpflicht gebunden sind?
Absprachen mit Katzensitter am besten aufschreiben

Absprachen mit Katzensitter am besten aufschreiben

(Berlin (dpa/tmn)) Dies sollten Reisende nicht zu spät planen: Wo bleibt die Katze während des Urlaubs? Denn ein Katzensitter sollte frühzeitig organisiert werden und in alle wichtigen Dinge eingewiesen werden - am besten mit schriftlichen Abmachungen.
Exot entlaufen: Das müssen Halter jetzt tun

Exot entlaufen: Das müssen Halter jetzt tun

(Bonn (dpa/tmn)) Auch wenn es eigentlich nicht passieren sollte, kommt es oft genug vor: Das exotische Haustier büxt aus. Was kann man als Besitzer tun und wen muss man informieren?
Snack mit Königskobra-Aroma: Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde entdeckte drei lebende Exemplare der extrem giftigen Schlangen - versteckt in Chips-Dosen. Foto: U.S. Fish and Wildlife Service