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Der Plan steht: VG-Rat Hermeskeil zurrt Gebiete für Windräder fest

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Der Rat der Verbandsgemeinde Hermeskeil hat nach jahrelanger Planung am Mittwochabend endgültig festgelegt, wo künftig Windräder erlaubt sein sollen. Bis die erste Anlage gebaut werden kann, dauert es aber noch.
Nachhilfe in Sachen Rettungsgasse: Polizei kontrolliert am Montag auf der A 64

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Bei Unfällen mit verletzten Menschen zählt oft jede Sekunde. Doch oft funktioniert die Rettungsgasse nicht richtig. Die Polizei will Autofahrer weiter für das Thema sensibilieren und kontrolliert am kommenden Montag auf der A 64, ob Rettungsgassen korrekt gebildet werden.
Plastikpenis: Autofahrer in Kaiserslautern schummelt bei Urinprobe

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Er ist zwar kreativ geworden beim Schummeln, geholfen hat's aber nicht: Ein Autofahrer hat in Kaiserslautern versucht, bei einer Urinprobe die Polizei mit einem Plastikpenis auszutricksen.
3-D-Rundgang zeigt Wormser Dom - auch von oben und unten

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Wer schon immer wissen wollte, wie es auf dem Dachstuhl des fast 1000 Jahre alten Wormser Doms aussieht, wohin der Blick aus dem Turmfenster geht und wie das Gotteshaus von oben wirkt, der kann sich jetzt im Internet schlau machen.

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DIE WOCH

Die Eifelregion ist gut gewappnet

Die Eifelregion ist gut gewappnet

Bitburg. Wenn Schrägbalken und Sparren nichts mit Architektur zu tun haben, es um Löwen, Pferde, Adler und Greifen, aber nicht um Zoologie geht, und Dreiecke und Rauten zwar ein Thema, der Geometrieunterricht aber weit weg ist – dann geht es um Wappenkunde. Die Heraldik, wie die Wappenkunde auch heißt, beschäftigt sich, wie der Name sagt, mit Wappen. Also mit Symbolen, die Orte, Adelshäuser, Familien oder Kirchenorden oft trugen und manchmal immer noch tragen. Meistens erscheint das Wappen in der Form eines mittelalterlichen Ritterschilds. Das ist kein Zufall, denn die Tradition der Wappen kommt aus dem Mittelalter, genauer: aus der Zeit der Kreuzzüge. Mit dem Aufbruch nach Jerusalem musste nämlich ein System entwickelt werden, damit die kreuzfahrenden Ritter ihre eigenen Truppen von den anderen unterscheiden konnten. Das Wappen hatte also eine ähnliche Funktion wie heute beispielsweise die Trikots von Fußballspielern – wenn auch in einem deutlich ernsteren Kontext. Auch bei den Ritterturnieren erwiesen sich die Wappen als praktisch: Durch die Ganzkörperrüstung und großen Helme konnte man ohne Wappen nämlich oft gar nicht mehr erkennen, wer gerade vor einem stand. „Wappen sind auch heute noch wichtig“, sagt Thomas Müller, Pressesprecher des Landkreises Trier-Saarburg. „Wenn auf einem Schreiben oder auf einer Fahne ein Wappen prangt, dann weiß der Bürger, das ist offiziell.“ Ein Wappen zeige auch, wodurch das Gebiet geprägt worden sei und stelle außerdem einen Bezug zur Geschichte her. Müller weiß auch, wie ein Wappen verliehen wird: Nachdem ein Dorfhistoriker oder anderer Experte einen ersten Entwurf erschaffen hat, entscheidet ein Gremium, ob das Wappen übernommen werden soll. Stimmt dieses dem Entwurf zu, muss das Wappen dann mitsamt Erklärung und Begründung dem Innenministerium vorgelegt werden. Wenn alles seine Ordnung hat, kann das Ministerium das Wappen dann offiziell verleihen. „Das ist der Unterschied zu einem Logo. Das kann man sich nämlich einfach selbst verpassen. Ein Wappen nicht“, weiß Müller. Ein weites Feld mit vielen Regeln Die Heraldik ist ein Feld mit für Außenstehende überraschend eng definierten und vor allem zahlreichen Regeln: Die klassisch genutzten Farben und die häufig vorkommenden Elemente und Muster sind streng definiert und bezeichnet. Die genaue Beschreibung eines Wappens mit den passenden Begriffen heißt Blasonierung. Das Wappen des Eifelkreises Bitburg-Prüm wurde 1973 eingeführt, nachdem die Landkreise Bitburg und Prüm 1970 zusammengeführt worden waren. Das rote Kreuz auf weißem Grund ist das Wappen des Kurfürstentums Trier. Der Burgturm ist das Zeichen der Stadt Bitburg. Das Lamm ist das Wappentier Prüms und wurde von der Abtei Prüm übernommen. Die blauen und silbernen Balken sind aus dem luxemburgischen Wappen übernommen. Der Grund: Teile der Region gehörten vor langer Zeit einmal zum Großfürstentum. Die luxemburgischen Balken tauchen auch im Wappen der Verbandsgemeinde Arzfeld auf. Die Zinnen im oberen Teil stehen für die Dasburg mit dem noch heute stehenden Rundturm. Das goldene Feld mit dem roten Sparrenbalken ist das Wappen der Grafen von Manderscheid, das hier integriert wurde. Die Eifel und ihr Kreisheraldiker Christian Credner ist der Heraldiker des Eifelkreises. Der 75-jährige Kardiologe in Rente ist absoluter Heraldikexperte und kann viele Geschichten über die Wappen der Region erzählen. Kein Wunder: Er hat mehr als 30 Ortswappen für den Kreis selbst entworfen. „Die Farben sagen etwas zur territorialen Zugehörigkeit aus“, weiß Credner. Die ersten Wappen entwarf er noch alleine, später holte er sich Rat aus den jeweiligen Gemeinden. „Da kommen oft gute Vorschläge, manchmal muss man den Leuten aber auch erst einmal erklären, was Heraldik genau ist. Ich kann ja beispielsweise nicht einfach eine Farbe ins Wappen nehmen, weil sie gut gefällt. Da muss schon ein Zusammenhang da sein.“   Eigentlich koste die Gestaltung eines Wappens richtig viel Geld. „Da kommen vier- bis fünfstellige Beträge zusammen“, schätzt Credner. Er verlangt für jedes Wappen aber nicht mehr als 200 Euro, die für einen wohltätigen Zweck gespendet werden sollen. „Das erste Wappen habe ich für meinen Heimatort Lambertsberg (VG Arzfeld) entworfen. Und dann ging es eben so weiter.“ Inzwischen seien die meisten Orte mit Wappen versorgt, einige fehlten aber noch. „Ich will den Leuten kein Wappen aufschwatzen, deshalb gehe ich nicht aktiv auf die Orte zu. Aber es spricht sich eben rum“, sagt er. Die Suche nach dem richtigen Wappenmotiv sei oft eine Spurensuche im Ort. Und manchmal ist richtig viel Recherche und Kreativität gefragt: „Das Wappen von Krautscheid habe ich als sogenanntes redendes Wappen entworfen. Krautscheid hat nämlich nichts mit Kraut zu tun, sondern heißt ins heutige Deutsch übersetzt Krähenwald.“   Das Wappen des Landkreises Vulkaneifel setzt sich aus dem kurfürstlichen Kreuz, dem Zeichen der Stadt Daun (dem sogenannten „Dauner Gitter“) in der Mitte und einem schwarzen Löwen auf goldenem Grund, dem Wappen der Stadt Gerolstein, zusammen. Der schwarze Löwe des Gerolsteiner Wappens ist der Jülicher Löwe, das Wappentier des Herzogtums Jülich, zu dem die Stadt früher gehörte.   Ob Wappentiere, Werkzeuge, Gebäude, Berge oder Flüsse, Pflanzenteile oder Ortsheilige: Die Wappen deuten auf Besonderheiten des Ortes hin, stellen die Zugehörigkeit zu einer Region dar oder offenbaren Zusammenhänge. Das Wappen ist ein einzigartiges Erkennungszeichen, das den Charakter eines Ortes darstellen soll – ob Schrägbalken, Hermelin, Petrusfigur oder Löwe: Hauptsache, gut gewappnet!David Falkner Der Beitrag Die Eifelregion ist gut gewappnet erschien zuerst auf Die Woch.
Trier-Saarburg ist gut gewappnet

Trier-Saarburg ist gut gewappnet

Trier-Saarburg. Wenn Schrägbalken und Sparren nichts mit Architektur zu tun haben, es um Löwen, Pferde, Adler und Greifen, aber nicht um Zoologie geht, und Dreiecke und Rauten zwar ein Thema, der Geome-trieunterricht aber weit weg ist – dann geht es um Wappenkunde. Die Heraldik, wie die Wappenkunde auch heißt, beschäftigt sich, wie der Name sagt, mit Wappen. Also mit Symbolen, die Orte, Adelshäuser, Familien oder Kirchenorden oft trugen und manchmal immer noch tragen. Meistens erscheint das Wappen in der Form eines mittelalterlichen Ritterschilds. Das ist kein Zufall, denn die Tradition der Wappen kommt aus dem Mittelalter, genauer: aus der Zeit der Kreuzzüge. Mit dem Aufbruch nach Jerusalem musste nämlich ein System entwickelt werden, damit die kreuzfahrenden Ritter ihre eigenen Truppen von den anderen unterscheiden konnten. Das Wappen hatte also eine ähnliche Funktion wie heute beispielsweise die Trikots von Fußballspielern – wenn auch in einem deutlich ernsteren Kontext. Auch bei den Ritterturnieren erwiesen sich die Wappen als praktisch: Durch die Ganzkörperrüstungen und großen Helme konnte man ohne Wappen nämlich oft gar nicht mehr erkennen, wer gerade vor einem stand. „Wappen sind auch heute noch wichtig“, sagt Thomas Müller, Pressesprecher des Landkreises Trier-Saarburg. „Wenn auf einem Schreiben oder auf einer Fahne ein Wappen prangt, dann weiß der Bürger, das ist offiziell.“ Ein Wappen zeige auch, wodurch das Gebiet geprägt worden sei und stelle außerdem einen Bezug zur Geschichte her. Müller weiß auch, wie ein Wappen verliehen wird: Nachdem ein Dorfhistoriker oder anderer Experte einen ersten Entwurf erschaffen hat, entscheidet ein Gremium, ob das Wappen übernommen werden soll. Stimmt dieses dem Entwurf zu, muss das Wappen dann mitsamt Erklärung und Begründung dem Innenministerium vorgelegt werden. Wenn alles seine Ordnung hat, kann das Ministerium das Wappen dann offiziell verleihen. „Das ist der Unterschied zu einem Logo. Das kann man sich nämlich einfach selbst verpassen. Ein Wappen nicht“, weiß Müller. Ein weites Feld mit vielen Regeln   Die Heraldik ist ein Feld mit für Außenstehende überraschend eng definierten und vor allem zahlreichen Regeln: Die klassisch genutzten Farben und die häufig vorkommenden Elemente und Muster sind streng definiert und bezeichnet. Die genaue Beschreibung eines Wappens mit den passenden Begriffen heißt Blasonierung. Der Stadtheilige mit Schlüssel Das Wappen der Stadt Trier ist leicht zu erklären: Petrus ist der Stadtheilige, der Schlüssel steht entweder für den Himmelspförtner Petrus oder für den Papst. Der Schlüssel ist ein oft genutztes Wappenmotiv und taucht beispielsweise auch auf dem Wappen des Vatikans, der Städte Worms, Bremen oder Regensburg auf – alles Bistümer. Das Wappen des Landkreises Trier-Saarburg (siehe großes Foto) existiert seit 1970. „Das Wappen von Trier-Saarburg ist eine Vereinigung von zwei älteren Wappen, nämlich dem Trierer Kreuz und der Saarburg“, sagt Kreissprecher Thomas Müller. Die silbernen und blauen Balken sind aus dem luxemburgischen Wappen entnommen. Der Grund: Teile der Region gehörten vor langer Zeit einmal zum Großfürstentum. Siegel, Flüsse, Wappentiere Interessant ist das Wappen der Verbandsgemeinde Konz: Soll das eine Pflanze sein, mag man sich da fragen – und wenn ja, was für eine? Und vor allem – warum? Michael Naunheim, Pressesprecher der Verbandsgemeinde Konz, hilft weiter: „Das Wappen zeigt einen Baum mit fünf Zweigen“, verrät er. Das Zeichen steht für Jacob von Cons. Der regierte im 13. Jahrhundert auf der Konzer Burg. Leichter zu erklären ist da das Wappen der Stadt Konz: Das 1950 entworfene Zeichen zeigt den Zusammenfluss von Saar und Mosel in der Mitte, eine Rose, das Siegel der Abtei Karthaus, und einen Anker, der für den Pfarrpatron, den heiligen Nikolaus, steht. Ob Wappentiere, Werkzeuge, Gebäude, Berge oder Flüsse, Pflanzenteile oder Ortsheilige: Die Wappen deuten auf Besonderheiten des Ortes hin, stellen die Zugehörigkeit zu einer Region dar oder offenbaren Zusammenhänge. Das Wappen ist ein einzigartiges Erkennungszeichen, das den Charakter eines Ortes darstellen soll – ob Schrägbalken, Hermelin, Petrusfigur oder Löwe: Hauptsache, gut gewappnet! David Falkner   Der Beitrag Trier-Saarburg ist gut gewappnet erschien zuerst auf Die Woch.
Bernkastel-Wittlich ist gut gewappnet

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Bernkastel-Wittlich. Wenn Schrägbalken und Sparren nichts mit Architektur zu tun haben, es um Löwen, Pferde, Adler und Greifen, aber nicht um Zoologie geht, und Dreiecke und Rauten zwar ein Thema, der Geome-trieunterricht aber weit weg ist – dann geht es um Wappenkunde. Die Heraldik, wie die Wappenkunde auch heißt, beschäftigt sich, wie der Name sagt, mit Wappen. Also mit Symbolen, die Orte, Adelshäuser, Familien oder Kirchenorden oft trugen und manchmal immer noch tragen. Meistens erscheint das Wappen in der Form eines mittelalterlichen Ritterschilds. Das ist kein Zufall, denn die Tradition der Wappen kommt aus dem Mittelalter, genauer: aus der Zeit der Kreuzzüge. Mit dem Aufbruch nach Jerusalem musste nämlich ein System entwickelt werden, damit die kreuzfahrenden Ritter ihre eigenen Truppen von den anderen unterscheiden konnten. Das Wappen hatte also eine ähnliche Funktion wie heute beispielsweise die Trikots von Fußballspielern – wenn auch in einem deutlich ernsteren Kontext. Auch bei den Ritterturnieren erwiesen sich die Wappen als praktisch: Durch die Ganzkörperrüstungen und großen Helme konnte man ohne Wappen nämlich oft gar nicht mehr erkennen, wer gerade vor einem stand. „Wappen sind auch heute noch wichtig“, sagt Thomas Müller, Pressesprecher des Landkreises Trier-Saarburg. „Wenn auf einem Schreiben oder auf einer Fahne ein Wappen prangt, dann weiß der Bürger, das ist offiziell.“ Ein Wappen zeige auch, wodurch das Gebiet geprägt worden sei und stelle außerdem einen Bezug zur Geschichte her. Müller weiß auch, wie ein Wappen verliehen wird: Nachdem ein Dorfhistoriker oder anderer Experte einen ersten Entwurf erschaffen hat, entscheidet ein Gremium, ob das Wappen übernommen werden soll. Stimmt dieses dem Entwurf zu, muss das Wappen dann mitsamt Erklärung und Begründung dem Innenministerium vorgelegt werden. Wenn alles seine Ordnung hat, kann das Ministerium das Wappen dann offiziell verleihen. „Das ist der Unterschied zu einem Logo. Das kann man sich nämlich einfach selbst verpassen. Ein Wappen nicht“, weiß Müller. Ein weites Feld mit vielen Regeln Die Heraldik ist ein Feld mit für Außenstehende überraschend eng definierten und vor allem zahlreichen Regeln: Die klassisch genutzten Farben und die häufig vorkommenden Elemente und Muster sind streng definiert und bezeichnet. Die genaue Beschreibung eines Wappens mit den passenden Begriffen heißt Blasonierung. Der seit 1970 existierende Landkreis Bernkastel-Wittlich führt sein Wappen seit dem Jahr 1971. Das rote Kreuz im oberen Teil des Wappens steht für das Kurfürstentum Trier. Es taucht in allen Verbandsgemeindewappen in der Region auf. Die beiden Schlüssel sind das Wappen der Stadt Wittlich und stehen für den Heiligen Petrus. Der Krebs ist das Symbol von Kardinal Nikolaus von Kues (1401-1464), der eigentlich Cryfftz hieß, was Krebs heißt. Das silbern-rote Schachbrettmuster unten steht für die Grafschaft Sponheim, in dessen Herrschaftsgebiet im Mittelalter unter anderem die Stadt Traben-Trarbach lag. Das Muster taucht in zahlreichen Wappen der Region auf, am prominentesten wahrscheinlich im Wappen des kleinen Örtchens Starkenburg. Viel los ist auf dem Wappen der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Das rot-weiße Schachmuster ist das gleiche wie beim Wappen des Kreises und steht genauso für die Grafschaft Sponheim. Das silbern-blau karierte Feld verweist auf die Kurpfalz. Der untere Teil, der schwarze, zweiköpfige Adler auf goldenem Grund, ist an das Wappen des Kröver Reichs angelehnt. Das Königsgut der Karolinger bestand vom frühen Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Der doppelköpfige Adler taucht auf verschiedenen Ortswappen in der Region auf, beispielsweise auf den Wappen von Kröv, Reil oder Kinderbeuern Egal wie unterschiedlich die zahlreichen Wappen der Region sind, einige Elemente kommen immer wieder vor: „Bei uns in der Region tauchen vor allem Rebzweige häufig auf“, sagt der Pressesprecher des Landkreises Trier-Saarburg, Thomas Müller. „Die stehen natürlich für den Weinbau. Aber auch Farben haben manchmal eine ganz bestimmte Bedeutung – Gold beispielsweise kann für Reichtum stehen.“ Ob Wappentiere, Werkzeuge, Gebäude, Berge oder Flüsse, Pflanzenteile oder Ortsheilige: Die Wappen deuten auf Besonderheiten des Ortes hin, stellen die Zugehörigkeit zu einer Region dar oder offenbaren Zusammenhänge. Das Wappen ist ein einzigartiges Erkennungszeichen, das den Charakter eines Ortes darstellen soll – ob Schrägbalken, Hermelin, Petrusfigur oder Löwe: Hauptsache, gut gewappnet! David Falkner   Der Beitrag Bernkastel-Wittlich ist gut gewappnet erschien zuerst auf Die Woch.

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(Berlin/Düsseldorf (dpa)) Welche Rolle spielte der V-Mann in der Gruppe um den Berlin-Attentäter Anis Amri? Er habe selbst zu Anschlägen angestachelt, wollen die Verteidiger der übrigen Islamisten erfahren haben.
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Wenn jemand aus dem Raum Birkenfeld /Idar-Oberstein auf die andere Hochwaldseite, etwa in den Kreis Bernkastel-Wittlich, kommt und umgekehrt, mutet das immer noch ein wenig exotisch an. Im "Ausland" fühle er sich unterdessen sehr wohl, bekennt Oliver Koerdt, seit Saisonbeginn neuer Trainer der SG Haag in der Kreisliga B I Mosel. Der aus dem Kreis Birkenfeld stammende Coach hat den früheren A-Ligisten in der Spitzengruppe etabliert. FuPa sprach mit dem 44-Jährigen.
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FuPa: "Habe die Mannschaft nicht mehr erreicht"

Nach dem Spiel am vorvergangenen Sonntag gegen die SG Salmbachtal Klausen (2:2) gab der bisherige Spielertrainer des A-Liga-Zwölften SG Niederkail seinen Rücktritt gegenüber Mannschaft und Verein bekannt (TV/FuPa berichteten). Sascha Kohr hatte das abstiegsbedrohte Team in der A-Klasse in der Saison 2015/16 übernommen und es in der vergangenen Spielzeit auf Platz sechs geführt. Weil die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft nicht mehr stimmte, räumte Kohr seinen Platz freiwillig. FuPa sprach mit dem scheidenden Coach.
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Im Vorjahr ließ das Team mit Rang fünf aufhorchen: In diesem Spieljahr hat sich die SG Mettendorf/Utscheid nach ganz oben herangepirscht und steht aktuell sogar auf Platz zwei, ist noch ungeschlagen und liegt nur zwei Punkte hinter Tabellenführer SV Speicher. FuPa fragte bei Trainerurgestein Peter Löw nach.
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