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Dossier: Tornado-Absturz bei Laubach

Direkt neben der Autobahn 48 bei Laufeld (Kreis Cochem-Zell) ist am 16. Januar 2014 ein Tornado-Jagdbomber der Bundeswehr abgestürzt. Die Piloten können sich mit dem Schleudersitz retten, die Maschine zerschellt in einem Waldstück. Unbeteiligte werden nicht verletzt. Der Jet war auf dem Landeanflug auf den Fliegerstützpunkt Büchel. Dort sollen auch Atomwaffen gelagert werden.

Nachrichten
Tornado-Absturz: Flog der Pilot zu tief?

Tornado-Absturz: Flog der Pilot zu tief?

Nach Medieninformationen hat der Pilot der Unglücksmaschine die für den Anflug auf den Flugplatz Büchel empfohlene Höhe weit unterschritten. Erst als er die ersten Bäume streifte, bemerkte er seinen Fehler.

Abgestürzter Tornado zerlegt und verladen

Abgestürzter Tornado zerlegt und verladen

Die Bundeswehr hat einen Großteil des Tornados, der vorige Woche in einem Waldstück bei Laubach abgestürzt ist, geborgen. Die restlichen Trümmer sollen in den kommenden Tagen eingesammelt und nach Büchel gebracht werden.
Nach dem Tornado-Absturz: Luftwaffe sucht weiter nach Ursache

Nach dem Tornado-Absturz: Luftwaffe sucht weiter nach Ursache

Wenige Flugsekunden vom Fliegerhorst Büchel entfernt ist am Donnerstagabend ein Tornado-Kampfjet abgestürzt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass in Büchel US-Atombomben lagern.
Kommentar Schluss mit der Geheimniskrämerei!

Kommentar Schluss mit der Geheimniskrämerei!

Vermutlich war es reine "Glückssache", dass der bei Büchel verunglückte Tornado-Kampfjet im Wald abgestürzt ist und nicht über einem Dorf, der Autobahn oder einem der Gebäude, in denen die Nuklearwaffen lagern. Eine erschreckende Vorstellung.

Tornado-Absturz: Viele alte Kisten am Himmel

Schon jetzt sind viele der Bücheler Tornados rund 30 Jahre alt. Und die Tornados sollen noch bis mindestens 2028 fliegen.

Erschrocken, aber auch an Flüge gewöhnt: Reaktionen aus der Eifel

Ihren Ortschefs zufolge haben die Bewohner zweier Dörfer, die nicht weit von der Absturzstelle entfernt liegen, das Unglück direkt nicht wahrgenommen. Als sie davon hören, reagieren die Ortsbürgermeister gelassen – und ein wenig erschrocken.

Hintergrund: Der Fliegerhorst Büchel

Auf dem Fliegerhorst Büchel im Kreis Cochem-Zell ist das Taktische Luftwaffengeschwader 33 der Bundeswehr mit 27 Tornado-Flugzeugen stationiert. Zudem lagern in Büchel Atomwaffen.
Nach dem Tornado-Absturz: Parteien verlangen Abzug von Atomwaffen aus Büchel

Nach dem Tornado-Absturz: Parteien verlangen Abzug von Atomwaffen aus Büchel

Nur wenige Flugsekunden bis zur Katastrophe: Die Stelle, an der der Bundeswehr-Tornado am Donnerstagabend abgestürzt ist, liegt 20 Kilometer vom Fliegerhorst Büchel entfernt. Dort werden bis zu 20 Atombomben aus den Zeiten des Kalten Kriegs gelagert.
«Wie zwei Fehlzündungen» - Rätselraten nach Tornado-Absturz in der Eifel

«Wie zwei Fehlzündungen» - Rätselraten nach Tornado-Absturz in der Eifel

Die Eifel ist offenbar knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Direkt neben einer Autobahn stürzt ein Tornado der Bundeswehr aus unbekannter Ursache in einen Wald, die Piloten können sich retten.
Ursache für Tornado-Absturz bei Laubach noch unklar - Bisher keine Hinweise auf technischen Defekt

Ursache für Tornado-Absturz bei Laubach noch unklar - Bisher keine Hinweise auf technischen Defekt

Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Tornados in der Eifel gibt es bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt. Das Flugzeug war am späten Donnerstagabend bei Laubach (Verbandsgemeinde Kaisersesch, Kreis Cochem-Zell) abgestürzt, die Piloten retten sich mit dem Schleudersitz. Auf der Autobahn in der Nähe des Unglücksortes lief der Verkehr am Morgen wieder weitgehend normal.