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Artikel vom 03.02.2005

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  • Willkommene Alternative

    BRÜCKTAL. (sts) Freiwilliges soziales Jahr statt Zivildienst: Dafür hat sich der 18 Jahre alte Martin Nägel aus Brücktal entschieden. Er nimmt an einem Projekt der Arbeitsstelle Soziale Lerndienste des Bistums Trier teil und arbeitet im Regina-Protmann-Haus in Daun. "Die alten Menschen erzählen mir viel aus ihrem Leben, aus ihrer Vergangenheit. Früher hatte ich damit nichts zu tun. Aber aus den Erzählungen der alten Menschen habe ich schon viel gelernt", sagt Martin Nägel aus Brücktal (Verbandsgemeinde Kelberg). Der 18-Jährige nimmt seit September 2004 am Projekt "Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) statt Zivildienst" der Arbeitsstelle Soziale Lerndienste des Bistums Trier teil. Er leistet sein FSJ im Seniorenhaus Regina Protmann in Daun. Für Nägel ist das Projekt eine willkommene Alternative zum Zivildienst, darüber hinaus ist es eine Art "Testlauf" für seine berufliche Zukunft. "Das FSJ kann mir berufliche Orientierung geben. Ich will feststellen, ob eine Ausbildung im sozialen Bereich, vor allem in der Pflege, das Richtige für mich ist", sagt er. Im Regina-Protmann-Haus kümmert er sich um ältere Menschen und kann so erste Erfahrungen sammeln. Er hilft bei den Mahlzeiten oder beim Zu-Bett-Gehen, er führt Gespräche mit den Senioren oder geht mit ihnen spazieren. "Mir gefällt alles gut, die Arbeit ist sehr sinnvoll", zieht Nägel Bilanz der ersten Monate. Aber nicht nur die Arbeit gefällt ihm, sondern auch die pädagogische Begleitung durch das Bistum. Fünf Treffen im Lauf des Jahres Eine Besonderheit des Projekts sind die Seminarwochen, zu denen sich die insgesamt 36 jungen Männer fünf Mal im Lauf des Jahres treffen. Dabei wird über Themen wie "Behinderung" oder "Soziale Brennpunkte" gesprochen. "Wir ermutigen die jungen Männer, sich mit politischen, sozialen und religiösen Fragen auseinander zu setzen", sagt Projektleiterin Kerstin Hammer. Auch könnten die FSJler mitbestimmen, welche Themen bei den Seminarwochen behandelt würden, wobei es wichtig sei, dass das Thema einen Bezug zur konkreten Arbeitsrealität und Lebenssituation der jungen Männer habe. Ein Konzept, das ankommt, auch bei Martin Nägel: "Mir bringen die Seminarwochen viel, da wir dort Themen ansprechen, die in unseren Einsatzstellen von Interesse sein können und die wir selbst mit aussuchen. Außerdem habe ich neue Leute kennen gelernt, mit denen ich mich über meine Erfahrungen austauschen kann." Kerstin Hammer erläutert, dass junge Männer, die sich für "FSJ statt Zivildienst" interessieren, zwischen sechzehneinhalb und 23 Jahre alt und als Kriegsdienstverweigerer anerkannt sein müssen. Sie erhalten ein Taschengeld, Fahrt- und Verpflegungskosten werden erstattet, die Sozialversicherungsbeiträge übernommen, und das Kindergeld wird - anders als beim Zivildienst - weiter gezahlt. Den jungen Männern soll vermittelt werden, dass die zwölf Monate nicht nur eine Zeit des sozialen Dienstes seien, sondern vor allem eine, die sie für sich selbst, für ihre persönliche und berufliche Orientierung, nutzen könnten. Informationen über das Projekt "FSJ statt Zivildienst" gibt es bei der Arbeitsstelle Soziale Lerndienste des Bistums Trier, Telefon 0651/7105-162 oder -564, E-Mail: kerstin.hammer@bgv-trier.de mehr...


  • "Zu groß, zu endlos, unfassbar"

    DAUN. Im Rahmen der Benefizveranstaltung "Hand in Hand" für die Flutopfer Südostasiens hatte der aus Daun stammende Fotograf Christoph Bangert Fotos im Forum Daun ausgestellt. Seine Bilder sind weiterhin im Internet zu sehen. mehr...


  • Vertrauen steht auf dem Spiel

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  • KURZ

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  • KONZERTE

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  • Ein renommierter Betrieb soll Zugpferd sein

    TRITTENHEIM. Ökologisch arbeitende Winzer müssen bei der Pflege der Wingerte und bei der Weinbereitung wachsamer sein als konventionell arbeitende Kollegen. Keine leichte Aufgabe. mehr...


  • Umzug auf neuer Strecke

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  • Anders überlegt: Zusammenstoß

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  • Mehr Komfort für die Kuh

    GONDELSHEIM. Harter Stoff: Bei der Jahresversammlung des Züchtervereins Eifel in Gondelsheim lieferte Theo Göbbel von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen viel Material für Diskussionen. mehr...


  • Zwillinge an die "Macht"

    TRIER-EHRANG. Das Leben von Anja (35) und Jörg Utscheid (36) hat sich gewaltig verändert. Seit die Zwillinge Jasmin und Lars (2) da sind, nehmen die Eltern ihre Umwelt bewusster wahr, und "das Kind in ihnen" darf wieder spielen. mehr...


  • KARNEVAL

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  • KONZERTE

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  • Parole: Kreiau!

    WITTLICH. Resi und Ralf Arm in Arm: Wenn der Bürgermeister mit der Möhne schunkelt, ist der kleine Staatsstreich perfekt: Mit Schere und Leiter ergatterten schwindelfreie Weiber wieder den Wittlicher Stadtschlüssel. mehr...


  • Babysitter braucht das Land

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  • NOTDIENSTE

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  • Die Hoheiten arbeiten mit

    KORDEL/SCHWEICH. (ka) Karnevalswagen sind wie bunte Schmetterlinge. Ihr Dasein ist schön, aber kurz. Ob mit Helau, Kaulaydi oder auf welche Art auch immer das närrische Volk sie bejubelt - nur wenige der begeisterten Narren wissen, wie viel Idealismus, Kreativität, Mühe und Improvisation der Bau der bunten Wagen erfordert und wie hektisch es oft dabei zugeht. An den Glanzstücken der Karnevalsumzüge in Kordel und Schweich wird noch fieberhaft gearbeitet. mehr...


  • In neuem Design

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  • Der UKW-Deal: Trarbacher Wasser gegen Öl

    TRABEN-TRARBACH. (sim) Die Fastnachtszeit ist in ihre heiße Phase getreten. Gestern übernahmen allerorts die Möhnen das Kommando. In Traben-Trarbach stürmten sie zusammen mit den Prinzenpaaren das Rathaus. mehr...


  • Vom Osterhasen mit der Narrenkappe

    WITTLICH. (sos) Wer zwei Mal elf Jahre wird, so wie die Wittlicher Narrenzunft Rot-Weiß, muss es wissen: Warum ist Fastnacht dieses Jahr so früh? Der TV hat nachgefragt. mehr...


  • Samba in Gönnersdorf

    GÖNNERSDORF. Unter dem Motto "Karneval in Rio" ging es bei der Kappensitzung im Saal Wiesen-Kerner hoch her. Sambarhythmen, bunte Kostüme und flotte Sprüche waren zur Freude des närrischen Publikums angesagt. mehr...


  • Vorsitzender bestätigt

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  • Ohne jede Gegenwehr

    TRITTENHEIM. (KiK) Mit einem bombastischen Einzug des Elferrats, des Prinzenpaars und der Garde sind die Trattemer Koadern in die fünfte Jahreszeit gestartet. Das Treiben war begleitet vom frenetischen Applaus des großen Publikums. mehr...


  • Erfolgreiche Radfahrer

    SERRIG. (red) Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende des Radsport-Vereins "Frei-Weg" Serrig, Gerd Wagner, in der Jahreshauptversammlung. Von herausragenden Erfolgen konnte er besonders bei den jungen Fahrern und der Handicap-Abteilung berichten. mehr...


  • Närrischer Lindwurm

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  • EXTRA

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  • ROSENMONTAG-PARTY

    DIE KARAWANE ZIEHT WEITER: Eine große Rosenmontag-Party steigt am 7. Februar, 14 Uhr, in der Trier-Arena. mehr...


  • KONZERTE

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  • Schwarz dominiert Weiß

    TRIER. Immer wieder gefordert und nun kaum genutzt: Seit Anfang Januar können Haushaltshilfen aus Osteuropa legal in Deutschland beschäftigt werden. Bisher haben in der Region Trier nur wenige Haushalte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. mehr...


  • Morbach geht nach Koblenz

    MORBACH. (iro) Die Einheitsgemeinde will im Zusammenhang mit der Erweiterung des Hunsrück-Airports für drei der vom Fluglärm am meisten betroffenen Dörfer nächtlichen Lärmschutz erstreiten. Das beschloss der Gemeinderat. Ein Antrag der Fraktionsgemeinschaft grüne Liste Morbach, gegen die gesamte Genehmigung vorzugehen, fand keine Mehrheit. mehr...


  • Santiago de compostela ruft

    TRIER. Immer mehr Menschen möchten den Pilgerweg ins spanische Santiago de Compostela gehen. Im April wollen sich die ersten zu Fuß oder per Fahrrad auf den Weg machen zum Grab des Heiligen Apostels Jakobus. mehr...


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Donnerstag, 23.05.2013 | Archiv | ePaper Newsletter Registrieren Login | Auto Immo Stellen | Service

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