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Artikel vom 16.04.2017
Vier Projekte bringen die Region voran

Vier Projekte bringen die Region voran

Saarburg/Konz/Trier. Mit 170 000 Euro will die Leader-Aktionsgruppe (LAG) Moselfranken vier Projekte unterstützen. Diese haben die Gesamtsumme von mehr als 350 000 Euro. Schwerpunkte sind die regionale grenzüberschreitende Entwicklung mit der luxemburgischen LAG Miselerland und die Begegnungsstätte Klostergarten St. Marien in Saarburg. Im Saarburger Stadtteil Beurig möchte die Kirchengemeinde St. Marien eine verwilderte Grünfläche zur öffentlichen ?Begegnungsstätte Klostergarten St. Marien Beurig? umwandeln. Damit wird das Stadtteilzentrum Beurig im Umfeld der Wallfahrtskirche mit Kirchplatz, Pfarrhof und Stellplätzen, Kindertagesstätte und öffentlichem Spielplatz komplettiert. Es soll ein ?grüner Raum? der Begegnung, aber auch ein Platz der Ruhe für Besucher und Pilger entstehen. Die Gesamtkosten liegen bei 200 000 Euro, die LAG Moselfranken fördert das Projekt mit rund 110 000 Euro aus Leader-Mitteln. Der Verein ?Elblingfreunde der südlichen Weinmosel? vertritt mehr als 50 Winzer und Weinbaugemeinden der oberen Mosel sowie der unteren Sauer. Der Verein möchte sich über eine neue ?Corporate Identity für die Südliche Wein-Mosel? ein zeitgemäßes Gesicht mit Logo, Internet-Auftritt und Flyer geben. Aus dem Leader-Programm gibt die LAG Moselfranken 6500 Euro; die Gesamtkosten betragen etwa 22 000 Euro. Um die Vermarktung regionaler Weine dreht sich das Projekt ?Weinarchitektur-Route Terroir Moselle?, das grenzüberschreitend auf mehr als 350 Kilometern von Toul (Frankreich) über Luxemburg, das Saarland bis nach Trier und weiter nach Koblenz ausgerichtet ist. Insgesamt sechs Leader-Regionen wollen mittelfristig eine Weinarchitektur-Route für das Europäische Moseltal realisieren, bei der architektonisch herausragende Bauten von Weingütern oder Winzerbetrieben in einer grenzübergreifenden Route gemeinsam touristisch vermarktet werden sollen, deren Konzeption geplant werden soll. Zu den 30 000 Euro Gesamtkosten für die Voruntersuchung bringt Moselfranken 6000 Euro Leader-Mittel auf. Ebenfalls grenzüberschreitend ist das Vorhaben der Leader-Aktionsgruppen Moselfranken (Rheinland-Pfalz) und Miselerland (Luxemburg), die Zusammenarbeit entlang der Grenze an oberer Mosel und unterer Sauer zu vertiefen, zu stärken und auszubauen. In ihrem Projekt ?Die Transnationale Region gestalten und leben? wollen sie Politiker, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Bürger von beiden Seiten der Staatsgrenze in den Themenfeldern zusammenbringen, die für die Entwicklung des Nachbarschaftsraums bedeutsam sind. Ein politischer Ausschuss, thematische Fachausschüsse, Informations- und Exkursionstermine sowie Bürgerbefragung und -sensibilisierung sollen den grenzübergreifenden Dialog und der Austausch der Menschen in der Region fördern und das Bewusstsein für eine gemeinsame Region stärken. In den kommenden beiden Jahren wird das Projekt mit Kosten von 100 000 Euro zu je 50 000 Euro mit Leader-Mitteln der Gruppen Moselfranken und Miselerland finanziert. red   Der Beitrag Vier Projekte bringen die Region voran erschien zuerst auf Die Woch.

Kernkraftwerk Cattenom schaltet Block 1 bei Übung ab

Kernkraftwerk Cattenom schaltet Block 1 bei Übung ab

Der Reaktorblock 1 des Atomkraftwerks Cattenom ist am Samstagmorgen abgeschaltet worden. Grund war eine Übung.
Jetzt läuft es rund für die Bitburger Nord-Ost-Tangente

Jetzt läuft es rund für die Bitburger Nord-Ost-Tangente

Nach Jahrzehnten des Planens steht Bitburgs Verkehrsprojekt erstmals im Landesstraßenbau-Programm. Das erste Stück soll gebaut werden.
Hüpf, Häschen, hüpf!

Hüpf, Häschen, hüpf!

Region. Vom Spitzhäuschen in Bernkastel über die Porta Nigra und die Prümer Basilika bis zur Saarburg hüpft das Osterhäschen, um seine Eier auszuliefern. Da bleibt ihm wohl leider keine Zeit, unsere Ausflugstipps für die (F)Eiertage  wahrzunehmen. Aber Sie können das. Wie wäre es … … mit einem Besuch bei den Dinosauriern? … mit einer Tour über allen Wipfeln? … auf der Wilden Maus? … bei den geheimnisvollen 13? … mit einer Schiffstour? … auf einem nostalgischen Jahrmarkt? … bei gefiederten Freunden? Ob für gutes oder schlechtes Wetter, Die Woch hat noch viel mehr Tipps für entspannte und spannende Urlaubstage. Schaut mal hier rein. Von Roland Grundheber, der das Bild gezeichnet hat, erscheint im Mai ein neues Buch: ?Frohland Cartoons?, Verlag Ulrike Gotthard, Schweich, 60 Seiten, ISBN 978-3981833010. Der Beitrag Hüpf, Häschen, hüpf! erschien zuerst auf Die Woch.
28-jähriger Betrunkener läuft mit Messer und Axt durch Trier - Polizei überwältigt Mann in der Innenstadt

28-jähriger Betrunkener läuft mit Messer und Axt durch Trier - Polizei überwältigt Mann in der Innenstadt

Aufregung am Ostersonntag in der Trierer Innenstadt: Passanten hatten die Polizei alarmiert, weil sie einen mit einer Axt und einem Messer bewaffneten Mann gesehen hatten. Der 28-Jährige konnte kurze Zeit später von der Polizei überwältigt und festgenommen werden.
Was, wenn die Kirche im Sterben liegt?

Was, wenn die Kirche im Sterben liegt?

Da steht sie. An einer Straßenecke. Nikolausstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße. Gut hundert Jahre alt. Zwei Weltkriege hat sie überstanden. Etliche Generationen hat sie kommen und gehen sehen. Sie war einmal Mittelpunkt im quirligen Stadtteilleben im Trierer Süden. Das ist vorbei. Trotzdem steht sie immer noch da. Würdig und aufrecht. Passanten im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß nehmen kaum Notiz. Zweimal am Tag macht sie sich bemerkbar ? morgens um acht und abends um halb acht, zu ?zivilen? Zeiten. Die meisten drum herum überhören das Geräusch. Im günstigsten Fall leben sie friedlich nebeneinander. Ralf Schmitz, Dechant (Leiter) des Dekanates Trier, Pfarrverwalter der Pfarrei St. Matthias und Pfarrer der Katholischen Gehörlosengemeinde im Bistum Trier. Foto: Bistum Trier Sie ist nur selten geöffnet, immer samstags ab viertel nach vier. Ab und zu fragen Touristen, wie sie denn von innen aussieht. Wenn der Zutritt gelingt, sind sie meistens begeistert ? von dem hellen, weiten, freundlichen Raum, von den Blumen und Pflanzen, die die Wände und die Decke zieren. Schade, dass die Herz-Jesu-Kirche meistens verschlossen ist, dass hier nicht mehr viel passiert, mehr Leben ist. Wirklich traurig! Warum ist das so? Schuldige sind schnell gefunden: Die Seelsorger haben sich nach St. Matthias zurückgezogen, Personal und Geld wird nur noch in die Zentren investiert. Die Kirche hat Angst vor den Menschen, kann sie nicht mehr begeistern. Die Leute haben zwar viel mehr Freizeit als früher, sind aber trotzdem viel mehr beschäftigt. Die Kirche, vor allem die katholische, passt nicht mehr so recht in unsere Zeit, ist von gestern. Der Glaube müsste sich mehr anpassen an unsere Kultur. Wenn sich das alles ändern würde, dann … Ja, was dann? Wird dann die Kirche wieder voll? Bekehren sich dann alle Menschen zum Evangelium? Wachsen dann Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde? Schön wär’s, wirklich! Die Form von Kirche und kirchlichem Leben, die wir gekannt haben und die es ? hier und da ? auch noch gibt, geht zu Ende. Sie steht noch da, an den Straßenecken, ist oft schön anzusehen, liebevoll restauriert. Ein Wahrzeichen. Sie macht sich auch noch bemerkbar, nicht nur durch das Läuten. Sie hat gelegentlich auch noch geöffnet. Und sie beherbergt immer noch große Schätze, für die sich aber immer weniger Menschen interessieren. Man kann es drehen und wenden wie man will: Die bekannte Kirchlichkeit liegt im Sterben. Und das löst Trauer aus ? bei den Angehörigen, den Freundinnen und Freunden. Trauer ist unausweichlich. Sie ist ? positiv gesprochen ? die Kunst, sich an die Wirklichkeit anzupassen, so wie sie ist. Das ist für die Betroffenen meistens schmerzlich. Tod und Trauer hat die uns bekannte Kirchlichkeit mit dem Gründer Jesus von Nazareth gemein. Sie ist sterblich ? wie alles Menschliche. Und sie stirbt tatsächlich ? sogar in aller Öffentlichkeit. Das führt zu Schmerz und Trauer in ihrem Freundeskreis, so wie damals bei Jesus. Trauern ist die Anpassung an die Wirklichkeit, so wie sie ist. In die Geschichte von seinem Tod mischten sich für einige Freundinnen und Freunde Jesu ganz persönliche, neue Erfahrungen. Nicht in der Öffentlichkeit, nicht da, wo Jesus gestorben ist, sondern irgendwo im Alltag. Am Grab, beim Essen, unterwegs, auf der Arbeit. Momente, die für die Betroffenen alles veränderten. Sie ließen die ganze schichte in einem neuen Licht erscheinen. Ihre Trauer wurde durch Lebenszeichen gestört. Ostergeschichten entstanden. Nichts wurde wieder, wie es vorher war. Alles wurde anders, unvorhersehbar. Die persönlichen Berichte von Menschen, die dem Auferstandenen begegnet sind, haben eine Bewegung in Gang gebracht, die es bis heute gibt. Formen gehen zu Ende, sterben. Nichts wird wieder, wie es war. Alles bleibt anders, unvorhersehbar. Das letzte Buch der Bibel malt ein Bild von der Stadt Jerusalem, in der es ?himmlisch? zugeht: Am Ende wird alles gut! Zurück zur Herz-Jesu-Kirche an der Ecke Nikolausstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße. Ob das Leben in ihr völlig stirbt? Ob sie zu einem Grabmal wird? Möglicherweise ja. Möglicherweise nein. Man kann dort neue Erfahrungen machen, noch bis zum 14. Juni. ?.sredna ? anders. sehen, hören, schmecken?, heißt das Kirchenprojekt. Informationen gibt es auf www.st-matthias-trier.de Ich bin gespannt, was passiert in dieser Zeit, mit den Menschen, die sich auf neue Erfahrungen einlassen, ob sie ? vielleicht ? dem Auferstandenen begegnen. Und ob diese Erfahrung eine Bedeutung für ihr Leben bekommt. Allen Leserinnen und Lesern von ?Die Woch? Frohe Ostern ? und herzlich willkommen in Herz Jesu ? bei ?.sredna ? anders sehen, hören, schmecken?. Ralf Schmitz,  Dechant des Dekanats Trier Der Beitrag Was, wenn die Kirche im Sterben liegt? erschien zuerst auf Die Woch.

«Ja»-Stimmen bei Referendum in der Türkei nach ersten Teilergebnissen weit vorne

Beim Referendum über die Einführung des von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Präsidialsystems liegen die «Ja»-Stimmen nach Beginn der Auszählung weit vorne.
Reifen von Luxair-Maschine platzt bei Start in Barcelona

Reifen von Luxair-Maschine platzt bei Start in Barcelona

Schockmoment für Reisende der Luxair: Beim Start einer Maschine in Barcelona ist ein Reifen geplatzt. Die Dash 8 konnte trotzdem sicher landen.
Ältester Mensch der Welt mit 117 Jahren gestorben

Ältester Mensch der Welt mit 117 Jahren gestorben

Emma Moranos Organismus war für ein langes Leben programmiert. Dass die Italienerin stolze 117 Jahre alt wurde, hatte auch andere Gründe. Nun ist mit ihr wohl der älteste Mensch der Welt gestorben.
Tesla droht Streik in Deutschland

Tesla droht Streik in Deutschland

Dem US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla droht ein Streik bei der Anfang des Jahres übernommenen Tesla Grohmann Automation im rheinland-pfälzischen Prüm. Die Gewerkschaft hatte die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Firma mit 680 Beschäftigten gefordert.
Tesla droht Streik in Prüm

Tesla droht Streik in Prüm

Dem US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla droht ein Streik bei der Anfang des Jahres übernommenen Tesla Grohmann Automation in Prüm. Die Gewerkschaft hatte die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Firma mit 680 Beschäftigten gefordert.

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