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Artikel vom 22.01.2017
Fast jeder vierte Eifeler kommt ins Krankenhaus

Fast jeder vierte Eifeler kommt ins Krankenhaus

Bernkastel-Wittlich. Fast jeder vierte Einwohner des Landkreises Bernkastel-Wittlich war 2015 einmal im Krankenhaus. Das ist das Ergebnis des ?Reports Krankenhaus?, den das rheinisch-westfälische Institut für Wirtschaftsforschung für die Barmer GEK erstellt hat. So kamen auf 1000 Einwohner im Landkreis Bernkastel-Wittlich durchschnittlich 242 stationäre Behandlungen. Im Vorjahr waren es noch 15 weniger. Unter den 36 rheinland-pfälzischen Landkreisen und kreisfreien Städten bedeutet dies Platz 18. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich liegt damit über dem Landesschnitt und dem Bundesdurchschnitt. ?Mit den Bevölkerungsstrukturen lassen sich die Unterschiede nicht erklären. Die Ergebnisse wurden nach Geschlecht und Alter standardisiert?, sagt Jennifer Dietzen, Regionalgeschäftsführerin der Barmer in Wittlich. Die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Rheinland-Pfalz sind Erkrankungen des Kreislaufsystems. Diese treten vor allem bei stark übergewichtigen Menschen häufiger auf. Und deren Zahl stieg in Rheinland-Pfalz zwischen 2003 und 2013 von 13,6 Prozent auf 17,0 Prozent. Damit liegt das Bundesland deutschlandweit auf dem fünften Platz. Allgemein gibt es in Deutschland einen gefährlichen Trend zur Fettleibigkeit. red   Der Beitrag Fast jeder vierte Eifeler kommt ins Krankenhaus erschien zuerst auf Die Woch.

Neue Attraktion für den Eifelpark

Neue Attraktion für den Eifelpark

Gondorf. Der Eifelpark Gondorf bekommt eine neue Attraktion: Zwischen dem Tretbootsee und dem Wildwasserrondell haben die Montagearbeiten für ?Seeräubers Kanonenritt? begonnen. In einer Arena mit 16 Metern Durchmesser werden zehn Fahrzeuge unterwegs sein, die jeweils über eine vier Meter lange Teleskopstange mit dem rotierenden Zentrum verbunden sind. Bei einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde lenken die Fahrgäste das Fahrzeug eine steile Wand hinauf. Dabei wird eine Seitenneigung von bis zu 60 Grad erreicht. Die Eröffnung ist für Samstag, 8. April, geplant, wenn die Sommersaison im Eifelpark beginnt. Bis 7. April ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. red   Der Beitrag Neue Attraktion für den Eifelpark erschien zuerst auf Die Woch.
Basketball: Gladiators Trier verlieren in Heidelberg mit 51:91

Basketball: Gladiators Trier verlieren in Heidelberg mit 51:91

Herbe Klatsche für Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier: Am Sonntag haben die Gladiatoren mit 51:91 (27:39) bei den MLP Heidelberg Academics verloren. Die Niederlage hat einen bitteren Beigeschmack.
Von Tätern und Opfern

Von Tätern und Opfern

Trier. Es ist vorbei. Am 10. September 1944 ziehen Amerikaner in die Hauptstadt Luxemburg ein ? der Krieg ist aus im Großherzogtum. Zu spät für drei luxemburgische und fünf französische Widerstandskämpfer: Sie werden wenige Tage vorher in Palzem und Nennig erschossen. Hingerichtet von Gestapo-Männern. Einer von diesen ist Friedrich Schmidt. Schmidt ist der Großonkel von Katrin Raabe. Sie ist im Rahmen einer Recherche zur NS-Vergangenheit in ihrer Familie auf dessen Gestapo-Vergangenheit und seinen Einsatz in Trier und Luxemburg gestoßen. Ihre Spurensuche gipfelt in der Ausstellung ?Gestapo-Terror in Luxemburg?, die 2015 im Musée national de la Résistance in Esch-sur-Alzette zu sehen war und nun in Trier zu Gast ist. Unterstützt wurde sie vom Forschungsprojekt der Universität Trier zur Gestapo unter der Leitung von Dr. Thomas Grotum. Die Ausstellung zeigt auf 25 Schautafeln in Bild und Text, wie der Unterdrückungs- und Bespitzelungsapparat der Nazis in Luxemburg funktioniert hat. Trierer Gestapo für Luxemburg zuständig In Trier nimmt die Geheime Staatspolizei (Gestapo) am 5. Mai 1933 ihre Arbeit am Hauptmarkt auf. 150 Beamte und Angestellte kontrollierten von dort und den Außenstellen Bitburg, Prüm und Wittlich aus rund 500 000 Menschen in der Region. 1935 zieht sie in das ehemalige Reichsbahngebäude in der Christophstraße, heute Sitz der Staatsanwaltschaft. Diese war es denn auch, die mit ihrem Umzug im Jahr 2012 den Anstoß für das Gestapo-Projekt der Uni gegeben hat. Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Luxemburg am 10. Mai 1940 vergrößert sich der Zuständigkeitsbereich der Trierer Gestapo um das Großherzogtum. Es regt sich Widerstand ? mehrere Schautafeln beschäftigen sich mit den verschiedenen Gruppierungen und ihren Mitgliedern. Einer von ihnen war Jean Thilman. Der Eisenbahner aus der Nähe von Clerf ist aktiver Gewerkschafter und Mitglied in der kommunistischen Partei. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung seines Heimatlands beschließt er, aktiv gegen die NSDAP vorzugehen und schließt sich der kommunistischen Résistance an. 1941 wird er verhaftet, aber wieder freigelassen. 1942 die zweite Verhaftung: Thilman wird ins SS-Sonderlager/KZ Hinzert gebracht. Er stirbt 53-jährig, angeblich an einer Blutvergiftung. KZ-Häftlinge berichten jedoch, er sei in Folge Thilman von schweren Misshandlungen gestorben. Als 1942 junge Luxemburger zwangsrekrutiert werden, legen am 31. August die Bürger aus Protest ihre Arbeit nieder ? es kommt zum Generalstreik. Die Gestapo schlägt ihn brutal nieder: 21 teilweise willkürlich ausgewählte Streikende werden verhaftet. Sie werden von einem Standgericht zum Tode verurteilt und in der Nähe von Hinzert hingerichtet. Eine Tafel stellt ? exemplarisch ? Friedrich Schmidt als Täter dar. Schutzpolizist Schmidt tritt 1933 der NSDAP bei. 1936 wechselt er zur Gestapo in Trier. Ab 1942 ist er im besetzten Luxemburg zuständig für die Verfolgung von ?Kommunismus, Marxismus, Feindpropaganda, Widerstandsbewegungen und Rundfunkverbrechen?. Er gehört dem Vernehmungskommando an, das für die Verhöre luxemburgischer Widerstandskämpfer zuständig ist ? hauptsächlich in Hinzert. Bis der letzte deutsche Soldat im Februar 1945 luxemburgischen Boden verlässt, hat das Nazi-Regime 5700 Menschen das Leben gekostet ? das entspricht zwei Prozent der damaligen Bevölkerung, darunter 2500 Juden. Außer Russland hat kein Land einen so hohen Anteil an Menschen verloren. 4000 Menschen kamen in ein KZ oder Gefängnis. Nach dem Krieg lebten noch 20 bis 30 Juden im Land. Die Ausstellung ist Teil des Programms, das katholische und evangelische Hochschulgemeinden, die AG Frieden und die VHS gemeinsam zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar organisieren. Zu sehen ist sie bis Montag, 13. Februar, im Atrium der Volkshochschule Trier, Domfreihof. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 14 Uhr, Sonntag geschlossen. Anschließend wandert die Ausstellung an die Uni Trier, wo Thomas Grotum sie am 15. Februar um 18 Uhr eröffnen wird. Mechthild Schneiders       Weitere Termine 27. Januar, 16.30 Uhr: Rundgang gegen das Vergessen zum Gedenktag für Naziopfer, Treffpunkt im Karl-Marx-Haus. 31. Januar, 18.15 Uhr: Philosophisches Café Spezial ?Seneca: Freiheit und Unfreiheit ? Briefe an Lucilius?, Dominic Harion, ESG Trier, Im Treff 19. 14. Februar, 18.15 Uhr: Philosophisches Café Spezial ?Seneca: Freiheit und Unfreiheit ? Trostschriften?, Dominic Harion, ESG Trier. mehi Der Beitrag Von Tätern und Opfern erschien zuerst auf Die Woch.
Nächster Schritt zur Eifel-Pipeline

Nächster Schritt zur Eifel-Pipeline

Bitburg/Prüm. Die Versorgung mit Trinkwasser, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Anbindung an schnelles Internet ? all das soll die Eifel-Pipeline sicherstellen, mit deren Bau noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Für die Realisirung des Regionalen Verbundsytems Westeifel, wie das Projekt offiziell heißt, sollen die Landwerke Eifel zuständig sein. Allerdings: Diese Anstalt des öffentlichen Rechts muss erst noch gegründet werden. Der Kreistag des Eifelkreises will in seiner nächsten Sitzung den Weg dafür freimachen. Die Kommunalen Netze Eifel (KNE) und die Wasserversorgung sollen laut Beschlussvorlage den Landwerken beitreten ? formal unter dem Vorbehalt, dass auch die anderen Projektträger mitmachen. In diesem Zusammenhang soll auch die Wasserversorgung im Bitburger Land neu geregelt werden: Die Betriebsführung soll von der Verbandsgemeinde auf die KNE übertragen werden. Dafür wäre jedoch eine Ausschreibung nötig. Um das zu umgehen, will sich die VG mit einem Anteil von einem Prozent an den KNE beteiligen. Der Kreistag muss dem noch zustimmen. Weitere Themen auf der Tagesordnung sind unter anderem der Haushalt 2017 (Die Woch berichtete) und die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Dafür hat der Eifelkreis Ende 2016 knapp 2,3 Millionen Euro vom Land erhalten. Der Kreistag will beschließen, dass die Hälfte davon an die Stadt Bitburg und an die Verbandsgemeinden im Kreis weitergeleitet wird ? anteilig nach der Zahl der Einwohner. red Die Sitzung ist am Montag, 23. Januar, um 14.30 Uhr im Jugendheim Bettingen. Der Beitrag Nächster Schritt zur Eifel-Pipeline erschien zuerst auf Die Woch.
Volksfreund-Ehrenamtspreis: Ehrung der Jahressieger

Volksfreund-Ehrenamtspreis: Ehrung der Jahressieger

Respekt-Gala 2017: Stefan Gemmel und die Katholische Jugend Butzweiler sind die Jahressieger des TV-Ehrenamtspreises - die Ehrung gab es in Anwesenheit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Aufnahme: Rainer Neubert, volksfreund.de
24-Stunden-Kita: Stiftung des Bitburger Beda-Instituts plant Eröffnung neuer Einrichtung

24-Stunden-Kita: Stiftung des Bitburger Beda-Instituts plant Eröffnung neuer Einrichtung

Die Stiftung des Beda-Instituts in Bitburg möchte Eltern, die flexiblere Möglichkeiten zur Kinderbetreuung brauchen, mit einem 24-Stunden-Hort neue Möglichkeiten bieten.
Tötungsdelikt in Trier-Pfalzel: 82-Jähriger ersticht Ehefrau

Tötungsdelikt in Trier-Pfalzel: 82-Jähriger ersticht Ehefrau

Tödlicher Streit: Ein an Demenz erkrankter 82-jähriger Mann hat laut Polizei am späten Samstagabend im Trierer Stadtteil Pfalzel seine Ehefrau erstochen.

Topf für rheinland-pfälzische Beamtenversorgung auf Prüfstand des Verfassungsgerichts

Die CDU wirft der rheinland-pfälzischen Landesregierung vor, im Haushalt getrickst zu haben, um mehr Spielraum für die Aufnahme von Krediten zu bekommen. Im Zentrum steht dabei der Pensionsfonds. Am Montag verhandelt der Verfassungsgerichtshof darüber.
Sigurdsson verabschiedet sich ohne WM-Medaille

Sigurdsson verabschiedet sich ohne WM-Medaille

Dagur Sigurdsson hat den deutschen Handball in die Weltspitze zurückgeführt. Die Vollendung seiner Arbeit blieb ihm aber verwehrt. Der Isländer verlässt den DHB ohne das erhoffte WM-Edelmetall.
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