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Überall Reparaturen nötig

Die Klasse 8b der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Bernkastel-Kues hat einen Blick auf die Auswirkungen des Hagel-Unwetters vom vergangenen Sommer auf ihre Schule, den Weinbau sowie ihre Heimatorte geworfen.

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Bernkastel-Kues. Das Hagelunwetter vom 26. August 2011 verursachte Millionenschäden in der Region der Mittelmosel, so auch an öffentlichen Gebäuden und im Weinbau. Die Reparaturarbeiten dauern nach wie vor an. An der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus hat der Hagel viele Schäden hinterlassen, was zahlreiche Reparaturen erforderlich machte. Durch das Unwetter wurden das Dach, der Chemiesaal, mehrere Lichtkuppeln und ein Klassenraum beschädigt. Auf den Unterricht hatte dies folgende Auswirkungen: Eine Klasse konnte ihren Klassenraum wegen des Wasserschadens nicht nutzen. Auch der Chemieraum wurde vorübergehend gesperrt. Die Reparaturen dauerten sechs Wochen, ein Gutachter bewertete den Schaden. Alle Kosten wurden laut Schulleitung von der Versicherung übernommen. Zu den zusätzlichen Arbeiten des Hausmeisters zählten in dieser Zeit Reparaturen, die Beseitigung von Wasserschäden sowie Schnittarbeiten an den Sträuchern.
Auswirkungen auf den Weinbau: Der Winzer Franz-Josef Linden betreibt schon seit vielen Jahren Weinbau. "So ein Unwetter habe ich noch nie erlebt", erklärte er. Einer seiner Weinberge sei so sehr zerstört worden, dass Linden darüber nachdenkt, diesen Weinberg auszumachen, da er nicht mehr nutzbar ist. Die Reben wurden durch die Hagelkörner größtenteils beschädigt. "Die Qualität des Weines war dieses Jahr deutlich schlechter als in den vergangenen Jahren. Das bemerkt man schon am Geschmack des Weines", sagt Linden.
Ein Zusammenhang zwischen der niedrigeren Produktionsmenge und dem Unwetter besteht nicht. Linden befürchtet, dass der nächste Hagelschaden vielleicht noch mehr zerstören könnte. "Zum Glück wurde keiner verletzt", sagte er. Trotz des Hagelunwetters besuchen Touristen nach wie vor den Weinort Wintrich.
Schäden in den Heimatorten der Schüler: In Brauneberg hielten sich die Schäden zwar in Grenzen, dennoch berichtete Herr Jansen, ein Anwohner, dass sein Wintergarten beschädigt wurde. Auch der Firmenwagen des Braunebergers Heiner Gehlen, Inhaber von Blumen Bach in Kues, trug Schaden davon. Im Nachbarort Mülheim belief sich der Schaden auf eine sechsstellige Summe. Allein das Hotel Weißer Bär hat wegen der Schäden beim "Hubschraubertreff" mehr als 400 000 Euro Kosten. Viele Dächer waren oder sind noch provisorisch bedeckt, so dass die Dachdecker noch immer eine Menge Arbeit haben. Autos und Scheiben wurden von den großen Hagelkörnern beschädigt.
Nach dem Unwetter standen viele Einwohner vor ihren kaputten Autos und Häusern. Dank der Freiwilligen Feuerwehr und den vielen Helfern wurden die schwersten Schäden schnell behoben oder zumindest wetterfest gemacht. Heute sind nur noch vereinzelt Häuser mit Folien bedeckt.
Klasse 8b der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Bernkastel-Kues

 




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