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TV-Sportlerwahl 2015: Sechs Premierensieger beim kleinen Jubiläum

Ehrung bei Gala im Kurfürstlichen Palais Trier - Zehnte Auflage der Publikumsabstimmung

(Trier) Zum zehnten Mal haben der Ironman-Club Trier und der Trierische Volksfreund zur Wahl der Sportler des Jahres der Region Trier aufgerufen. Auch beim kleinen Jubiläum war die Resonanz riesig. Für die 35 nominierten Sportler, Mannschaften und Trainer in den insgesamt sieben Kategorien hat die Bevölkerung mehr als 31 000 Einzelstimmen abgegeben.

25.02.2016
Bei der Publikumswahl für das Jahr 2015 haben sechs Nominierte erstmals das Rennen gemacht. In den Nachwuchskategorien gewannen die Handballerin Jennifer Souza aus Wittlich sowie Tarek Bakali und die 4x400-Meter-Staffel von der LG Bernkastel-Wittlich. Premierensieger bei den Sportlern wurde der Ausdauerathlet Jens Roth aus Monzelfeld. Die Mannschafts- und Trainerkategorie waren in der Hand von Eintracht Trier – das Fußball-Regionalligateam und Coach Peter Rubeck erhielten die meisten Stimmen. Einzige Titelverteidigerin war Rollstuhl-Basketballerin Marina Mohnen, die zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde.
Geehrt wurden alle 35 Nominierten am Donnerstagabend bei der Sportlerwahl-Gala im Kurfürstlichen Palais in Trier.
 
Durch den Abend führten die Moderatoren Rainer Düro, Präsident des Ironman-Clubs, sowie Björn Pazen vom Trierischen Volksfreund. In Vertretung des in Berlin weilenden Schirmherrn Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier, überbrachte Sportdezernent Andreas Ludwig eine Grußbotschaft. „Geehrte in mehr als 30 Sportarten und insgesamt 350 Sieger – dass es die Sportlerwahl bereits zehn Jahre gibt, ist eine tolle Leistung. Meine Anerkennung“, sagte Ludwig, der auch noch aus einem anderen Grund von einem „guten Tag für den Sport“ sprach: Der Bund gibt vier Millionen Euro für die Sanierung der Mäusheckerweg-Sporthalle.

Musikalisch umrahmt wurde die Gala von Tenor Thomas Kiessling und Pianist K.P. Bungert.

Einen Sonderpreis verlieh der Ironman-Club an die Bitburger Brauerei. Sie erhielt die Kaiser-Konstantin-Plakette für ihre nachhaltige Förderung des regionalen Sports. Die mit 3000 Euro dotierte Plakette nahm der Marketing-Director der Braugruppe, Frank Windau, entgegen. Das Geld spendet die Bitburger Brauerei direkt weiter an die Trierer Sportstiftung, die unverschuldet in wirtschaftliche Not geratene Sportler aus der Region unterstützt. Stiftungsgründer Horst Lachmund, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des Trierischen Volksfreunds, nahm die Spende hocherfreut an: „Sie können sich darauf verlassen, dass das Geld sehr gut angelegt wird.“
 
Und das sind die Sieger und Platzierten:
 
Sportler des Jahres

Jens Roth

Hoch dekoriert mit der Silbermedaille ist der Monzelfelder Jens Roth von der Crosstriathlon-Europameisterschaft zurückgekehrt. In derselben Disziplin feierte Roth zudem die Deutsche Meisterschaft. Hinzu kamen weitere Topplatzierungen: Bronze bei der deutschen Crossduathlon-Meisterschaft, Rang fünf bei der deutschen Triathlon-Mitteldistanz-Meisterschaft, Platz elf im Profirennen bei der Xterra-Cross-Triathlon-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Die Top fünf:
Jens Roth (Triathlon) 31,18 Prozent
Maik Zirbes (Basketball) 24,06 Prozent
Dominik Kohr (Fußball) 17,03 Prozent
Richard Schmidt (Rudern) 16,33 Prozent
Alexander Bock (Leichtathletik) 11,40 Prozent



 
Nachwuchsmannschaft des Jahres

4x400-Meter-Jugendstaffel LG Bernkastel-Wittlich

Bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg hat die 4x400-Meter-Jugendstaffel der LG Bernkastel-Wittlich in der Besetzung Tarek Bakali, Patrick Baum, Rafael Ritz und Philipp Justen einen starken Eindruck hinterlassen. Mit einer Saisonbestleistung erreichte das Quartett auf Rang zehn die fünftbeste je gelaufene Zeit im Leichtathletik-Bezirk Trier. Als Ersatzläufer mit dabei war zudem Johannes Schwaab.

Die Top fünf:
4x400-Meter Staffel LG Bernkastel-Wittlich (Leichtathletik) 25,65 Prozent
Weibliche B-Jugend HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Handball) 20,70 Prozent
Männliche U 16 TVG Baskets Trier (Basketball) 18,78 Prozent
U 17 Eintracht Trier (Fußball) 17,47 Prozent
Weiblicher U-17-Doppelzweier Treviris Trier (Rudern) 17,40 Prozent
 

Nachwuchssportlerin des Jahres

Jennifer Souza

Im Trikot der HSG Wittlich hat sich die Handballerin Jennifer Souza in die U-17-Jugend-Nationalmannschaft gespielt. Mit dem Team erreichte sie Rang neun bei der Jugend-Europameisterschaft. Seit Sommer etabliert sich Souza im Jugend-Bundesligateam von Bayer Leverkusen.

Die Top fünf:
Jennifer Souza (Handball) 29,72 Prozent
Celine Rieder (Schwimmen) 21,75 Prozent
Sophia Junk (Leichtathletik) 20,79 Prozent
Lisa Lorig (Karate) 14,14 Prozent
Hannah Ludwig (Radsport) 13,60 Prozent


 
 
Mannschaft des Jahres

Eintracht Trier

Vom Abstiegskandidaten zum Titelaspiranten: Fußball-Regionalligist Eintracht Trier ist das Überraschungsteam in der Südwest-Staffel. Mit phänomenalen 43 Punkten überwintert das Team auf Platz eins. Zwei Meilensteine im aktuellen Saisonverlauf: neun Siege in den ersten neun Auswärtsspielen – und ein 6:0 gegen Meister Kickers Offenbach.

Die Top fünf:
Eintracht Trier (Fußball) 22,80 Prozent
Dolphins Trier (Rollstuhlbasketball) 21,59 Prozent
Tri Post Trier (Crossduathlon) 21,46 Prozent
TuS Issel Frauen (Fußball) 18,06 Prozent

PST-Team Langstreckenlauf (Leichtathletik) 16,09 Prozent


 

Sportlerin des Jahres

Marina Mohnen

Kapitänin Marina Mohnen gewann mit der Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Frauen Gold bei der Europameisterschaft. Die Bitburgerin zählte zu den absoluten Leistungsträgerinnen – in mehreren Turnierpartien wurde Mohnen zur wertvollsten Spielerin gewählt.

Die Top fünf:
Marina Mohnen (Rollstuhlbasketball) 32,09 Prozent
Nora Schmitz (Leichtathletik) 22,39 Prozent
Katrin Morbe (Rudern) 19,32 Prozent
Jessica Rau (Taekwondo) 13,90 Prozent
Tatjana Niederprüm (Crossduathlon) 12,30 Prozent
 



Nachwuchssportler des Jahres

Tarek Bakali

Leichtathlet Tarek Bakali von der LG Bernkastel-Wittlich erreichte bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in seiner Klasse (U.20) in starken 54,90 Sekunden Rang sieben über 400 Meter Hürden – und das als Zweitbester des jüngeren Jahrgangs. Zudem wurde er erstmals bei den Männern Rheinlandmeister über 400 Meter Hürden.

Die Top fünf:
Tarek Bakali (Leichtathletik) 28,14 Prozent
Sebastian Herrera (Basketball) 24,01 Prozent
Lukas Kramp (Fußball) 18,64 Prozent
Miguel Heidemann (Radsport) 17,48 Prozent
Dietrich Bopp (Fechten) 11,73 Prozent


 

Trainer des Jahres

Peter Rubeck

Die Arbeitstage von Peter Rubeck haben nicht selten 16 Stunden. Neben seinem Hauptjob in einem Krankenhaus trainiert der 54-jährige Fußballverrückte Regionalligist Eintracht Trier – und das mit großem Erfolg. Trotz beschränkter finanzieller Mittel hat Rubeck ein Team geformt, das in dieser Saison Chancen hat, um den Drittliga-Aufstieg mitzuspielen.

Die Top fünf:
Peter Rubeck (Fußball) 25,18 Prozent
Dirk Passiwan (Rollstuhlbasketball) 24,72 Prozent
Wolfgang Baum (Leichtathletik) 23,17 Prozent
Benedikt Schwarz (Rudern) 16,11 Prozent
Randy Lewis (Leichtathletik) 10,82 Prozent

 
 

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