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Fossilien

Das Wort Fossilien bedeutet «ausgegrabene Dinge». Es kommt aus dem Lateinischen. Fossilien sind zu Stein gewordene Spuren aus der Vergangenheit. Sie sind die Reste, die von früheren Tieren und Pflanzen bis heute übrig sind. Fossilien können zum Beispiel Skelette sein.
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Oder die Überreste ausgestorbener Tiere. Aber auch Fußabdrücke oder versteinerter Kot zählen zu den Fossilien. Häufig sind diese uralten Versteinerungen heute von Erde bedeckt. Sie müssen erst gefunden und ausgegraben werden.

Die ältesten Fossilien sind 3,5 bis 3,8 Milliarden Jahre alt - also fast so alt wie das Leben auf der Erde selbst. Die Fossilien sind die einzigen Beweise dafür, dass vor vielen Millionen Jahren ganz andere Tiere und Pflanzen auf der Erde lebten als heute. Gäbe es keine Dinosaurier-Fossilien, so wüssten wir gar nichts von der Existenz der Riesen-Echsen. Am besten erhalten sind meistens Knochen und Zähne. Forscher fanden aber auch schon Eier, Nester und sogar Magensteine!

Dass aus einem toten Dinosaurier ein Fossil wurde, passierte nur sehr selten. Dazu musste das Tier gleich nach seinem Tod mit einer Schicht aus Erde oder Schlamm bedeckt werden. Dadurch wurde das tote Tier von anderen Tieren nicht gefressen. Und es konnte auch nicht vermodern. Unter dem Gewicht der Erde wurde das Skelett stark zusammengepresst. Und es versteinerte schließlich.