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Datum: 28. Oktober 2014 | Mehr aus diesem Ressort: Dinos
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Iguanodon

Vor beinahe 200 Jahren, im Jahr 1809, fand man den ersten versteinerten Rest eines Iguanodon. Damals wussten die Forscher noch fast nichts über Dinosaurier. Der Iguanodon war überhaupt erst der zweite Dinosaurier, der einen Namen erhielt.

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Der bedeutet «Leguanzahn», weil das Gebiss des Sauriers dem eines Leguans ähnelt.

Sonst haben die beiden allerdings wenig gemein: Der Iguanodon wurde bis zu zehn Meter lang. Er wog mehr als ein Traktor. Er ernährte sich von Pflanzen. Anstelle eines Daumens hatte er eine große scharfe Kralle. Diese nutzte er vermutlich zur Verteidigung. Der Arzt Gideon Mantell gab dem Iguanodon seinen Namen. Er glaubte, diese Kralle saß wie bei einem Nashorn auf der Nase des Tieres. Doch nachdem ganze Skelette entdeckt wurden, stand fest: Die Kralle gehörte zur Hand. Der Iguanodon lebte in Herden. Das schließt man daraus, dass Forscher immer wieder ganze Lager von Skeletten aufspürten. Die meisten Knochenteile wurde im Jahr 1878 in Belgien entdeckt. Dort fand man 35 Skelette auf einem Haufen. Allerdings hatten sich diese vermutlich im Laufe der Zeit zusammengesammelt.