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Datum: 28. Oktober 2014 | Mehr aus diesem Ressort: Dinos
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Urzeit

«Urzeit» ist eigentlich kein wissenschaftlicher Begriff. Trotzdem wird er immer wieder verwendet, um sehr lange zurückliegende Ereignisse zu beschreiben. Die Zeit der Dinosaurier war vor allem das so genannte Mesozoikum, das Erdmittelalter.

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Es wird in drei Abschnitte unterteilt: Trias, Jura und Kreide.

Die Dinos lebten damals in einer ganz anderen Welt als heute. Die Erde sah nicht so aus wie heute. Die ersten Dinos erschienen am Ende der Trias, vor etwa 225 Millionen Jahren. Sie waren noch recht klein und es gab nur wenige Arten. Damals war es heiß und trocken, es gab allerhand Reptilien und viele baumgroße Farne. Große Teile der Erde waren Wüste.

Im Jura wurden die Dinosaurier immer größer und vielfältiger. Das Klima war weiterhin sehr warm, es wurde aber feuchter und die ersten Säugetiere tauchten auf. Pflanzen verdrängten zusehends die Wüsten.

Die Kreidezeit schließlich war die Blütezeit der Dinosaurier. Sie brachte zum Beispiel die Entenschnabeldinosaurier, die Dickschädeldinosaurier, die Tyrannosaurier oder die Horndinosaurier hervor. Die Kreide begann vor etwa 145 Millionen Jahren und endete vor 65 Millionen Jahren. Es wurde kühler, erste Blütenpflanzen entstanden und überall schwirrten Insekten umher. Der größte Teil Europas war in der Kreide von einem Meer bedeckt. Am Meeresboden bildete sich eine dicke Kreideschicht, von der das Erdzeitalter seinen Namen erhielt. Am Ende der Kreidezeit lagerte sich durch einen Meteoriteneinschlag auf der ganzen Erde eine dünne Ascheschicht ab.

Obwohl das schon 65 Millionen Jahre zurückliegt, kann man diese so genannte Kreide-Tertiär-Grenze noch an zwei Orten in Europa sehen: Im dänischen Mön und im nördlichen Apennin in Italien. Auf die Kreide folgte schließlich das so genannte Tertiär, in dem sich die Säugetiere entwickelten.