Diese Saurier liefen auf zwei Beinen, hatten also die Vorderfüße frei für andere Aufgaben. Außerdem hatten sie hohle Knochen und waren dadurch sehr leicht. Das machte sie zu schnellen Jägern.
Mit der Zeit wurden ihre Arme kräftiger. Die zwei Knochen seitlich des Brustbeins, die Schlüsselbeine, wuchsen zum sogenannten Gabelbein zusammen. Dieses Gabelbein ist so stark, dass es beim Fliegen das ganze Körpergewicht tragen kann. Der Schwanz wurde zum Steuerruder.
Eine Zwischenstufe zwischen Sauriern und Vögeln stellt der Archaeopteryx dar. Er hatte noch typische Merkmale beider Gruppen. Federn entwickelten die Saurier schon lange bevor sie das Fliegen lernten. Vermutlich hatten sogar einige große Raubsaurier ein Federkleid - allerdings nicht zum Fliegen, sondern als Tarnkleid oder Balzschmuck und zum Wärmen des Körpers.
Die ersten Vögel waren vermutlich eher Gleiter als Flieger. Sie segelten von Baum zu Baum und konnten mit Krallen an den Flügeln auch gut klettern. Ein solches Tier gibt es heute noch in Südamerika. Es heißt Hoatzin, auch Schopfhuhn genannt. Die Jungen dieses Vogels haben Krallen an den Flügeln. Weil sie noch nicht richtig fliegen können, lassen sie sich bei Gefahr aus dem Nest fallen. Danach klettern sie mit Hilfe ihres Schnabels und der Krallen wieder auf den Baum. So könnte es auch der Archaeopteryx gemacht haben.
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