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Datum: 28. Oktober 2014 | Mehr aus diesem Ressort: Dinos
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Yucatan

Auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko befindet sich ein kleiner Ort mit dem schönen Namen Chicxulub (sprich: Tschik-chulub). Dort entdeckten Forscher im Jahr 1991 einen 65 Millionen Jahre alten Krater.

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Vermutlich entstand er durch den Einschlag eines Meteoriten. Das ist der Rest eines Himmelskörpers aus dem All. Viele Forscher gehen davon aus, dass der Einschlag des Meteoriten zum Aussterben der Dinosaurier geführt hat.

Der Krater ist riesig. Er ist 2 Kilometer tief und etwa 180 Kilometer groß. Damit ist er ein bisschen größer als das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Mittlerweile ist der Krater allerdings von vielen hundert Metern Gesteins-Ablagerungen bedeckt. Die haben sich im Laufe von Millionen Jahren angesammelt. Die Umrisse des Kraters kann man nur aus der Luft erkennen.

Der Aufprall des Meteoriten war gewaltig: In Sekundenschnelle bohrte sich das Geschoss aus dem All tief in den Boden. Dabei wurden wie bei einer Explosion Glut, Asche und Steine in den Himmel geschossen. Wenig später regnete das alles wieder auf die Erde herab und hinterließ eine Schicht aus Asche und Meteoritenstaub. Durch die herumfliegenden, glühenden Steine entstanden Brände. Sie vernichteten große Teile des Lebens an Land.