Schon seit etwa 500 Jahren werden sie gezüchtet, und zwar lange Jahre für den Kriegseinsatz und für die Ackerarbeit. So sahen die Hannoveraner damals auch aus: Sie waren sehr kräftig und auch schwerfällig. Für die Arbeit auf dem Acker war das gut, für das Springen über Hindernisse und das möglichst schicke Auftreten im Dressurviereck allerdings nicht.
Deshalb wurde die Zucht in den letzten Jahrzehnten umgestellt. Der Hannoveraner heute sieht ganz anders aus als seine Vorfahren: Er hat eine sportliche Figur und ist viel schmaler. Das haben die Züchter so hinbekommen, indem sie für ihre Fohlen die schweren Hannoveraner mit leichten Pferderassen wie Englischen Vollblütern und Trakehnern zusammengebracht haben.
Die Züchter haben sich in einem Verband zusammengeschlossen, er heißt Verband hannoverscher Warmblutzüchter - oder Hannoveraner Verband - und sitzt in Niedersachsen.
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