kindernachrichten
Datum: 28. Oktober 2014 | Mehr aus diesem Ressort: Pferde_2
Drucken  E-Mail

Hannoveraner

Viele Warmblüter-Pferde, die in Deutschland leben, sind Hannoveraner. Sie können oft sicher springen und bekommen gute Noten als Dressurpferde. Beliebt sind sie auch, weil viele einen guten Charakter haben.

Podcast
Fotostrecke

Schon seit etwa 500 Jahren werden sie gezüchtet, und zwar lange Jahre für den Kriegseinsatz und für die Ackerarbeit. So sahen die Hannoveraner damals auch aus: Sie waren sehr kräftig und auch schwerfällig. Für die Arbeit auf dem Acker war das gut, für das Springen über Hindernisse und das möglichst schicke Auftreten im Dressurviereck allerdings nicht.

Deshalb wurde die Zucht in den letzten Jahrzehnten umgestellt. Der Hannoveraner heute sieht ganz anders aus als seine Vorfahren: Er hat eine sportliche Figur und ist viel schmaler. Das haben die Züchter so hinbekommen, indem sie für ihre Fohlen die schweren Hannoveraner mit leichten Pferderassen wie Englischen Vollblütern und Trakehnern zusammengebracht haben.

Die Züchter haben sich in einem Verband zusammengeschlossen, er heißt Verband hannoverscher Warmblutzüchter - oder Hannoveraner Verband - und sitzt in Niedersachsen.