In den schwereren Dressurprüfungen - und manchmal auch beim Springen - wird deshalb mit Kandare geritten.
Dabei haben die Pferde gleich zwei Gebisse im Maul. Da ist zum einen die eigentliche Kandare, die aussieht wie eine Stange mit einem Bogen in der Mitte. Darunter liegt ein Trensengebiss, das dünner ist als üblich. Schließlich müssen beide Gebisse ja auch ins Pferdemaul passen, das nicht allzu groß ist.
An dem Trensengebiss und an dem Kandarengebiss sind jeweils Zügel befestigt. Das bedeutet für den Reiter, dass er in jeder Hand zwei Zügel hält - und nicht nur einen. Da muss man schon ein bisschen üben, um nicht durcheinander zu kommen.
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