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Datum: 13. Dezember 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Pferde_2
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Rückwärtsrichten

Rückwärtsrichten ist eine gute Maßnahme, wenn Pferde frech sind. Dann müssen sie sich nämlich auf den Reiter konzentrieren. Außerdem ist Rückwärtsgehen für Pferde immer ein Zeichen, dass sie die Rangniedrigen sind - und der Mensch im Sattel der Boss.

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Das klappt auch beim Führen. Wenn ein Pferd sich dabei nicht gut benimmt, lasst es ein paar Schritte rückwärtsgehen. Das wirkt oft Wunder. Dafür stellt man sich schräg vors Pferd, drückt mit einer Hand auf seine Brust und sagt am besten «Zuuuuuuurück».

Bevor ein Pferd beim Reiten rückwärtsgehen soll, muss es anhalten. Der Reiter setzt sich gerade hin und tut erstmal so, als wollte er im Schritt anreiten. Wenn sich das Pferd in Bewegung setzen will, gibt er aber nicht mit der Hand nach. Er nimmt die Zügel ganz leicht an. Ein gut ausgebildetes Pferd geht dann zurück, bis der Reiter mit seinem Schenkeldruck sagt, dass es damit aufhören soll.

Gerade jungen Pferden tut man einen Gefallen und nimmt den Oberkörper dabei etwas nach vorne. Damit entlastet man den Pferderücken und die Pferde haben es einfacher.