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Datum: 28. Oktober 2014 | Mehr aus diesem Ressort: Schule
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Förderunterricht

Wenn Schüler im Unterricht sitzen und stöhnen «Ist das schwer! Ich kapier' gar nix!» - dann brauchen sie manchmal Hilfe. Sie können diese Hilfe zum Beispiel in einem besonderen Unterricht bekommen, im Förderunterricht. Den gibt es an manchen Schulen.

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Das bedeutet: Die Schüler haben ein paar Extra-Stunden Unterricht ­ ohne die ganze Klasse. Ein Lehrer nimmt sich nur für diese Schüler Zeit und hilft ihnen, ihre Probleme beim Lernen in den Griff zu bekommen. Er erklärt wichtige Dinge noch einmal und übt mit den Schülern. Oft verbessern sie sich so und holen die anderen beim Lernen wieder ein.

Förderunterricht ist oft auch für Schüler gedacht, die zu Hause nicht richtig Deutsch gelernt haben, weil ihre Eltern zum Beispiel aus dem Ausland kommen. Im Förderunterricht helfen Lehrer ihnen, die deutsche Sprache besser zu lernen und im Unterricht besser mitzukommen.

An manchen Schulen gibt es aber auch Förderunterricht für sehr begabte Schüler, die den Stoff sonst zu leicht finden. Sie bekommen Extra-Stunden, in denen sie komplizierte Aufgaben knacken dürfen. Dann langweilen sie sich nicht und haben mehr Spaß am Lernen.