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Datum: 13. Dezember 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Schule
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Frontalunterricht

Er erinnert manchmal an eine Show mit einem Lehrer als Moderator und den Schülern als Publikum: Frontalunterricht. Das Wort frontal stammt von dem Wort «frons». Das ist Latein und bedeutet übersetzt etwa «Stirn» oder «Vorderseite».

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Von Frontalunterricht ist meist die Rede, wenn der Lehrer vor der Klasse steht und redet, erklärt, Fragen stellt. Die Schüler antworten oder hören zu. Sie gucken dabei meist nach vorn zum Lehrer. Denn um ihn als Frontmann dreht sich fast alles.

Das Gute an dieser Form des Unterrichts: Wenn der Lehrer witzig ist oder spannend erklärt, kann er seine Zuschauer - äh - Schüler begeistern. Aber wenn er öde Sachen sagt oder schnarchig rüberkommt, langweilen sich viele und dösen weg.

Früher wurde lange Zeit fast nur frontal unterrichtet. Das lag auch daran, dass ein Lehrer oft viel mehr Schüler vor sich hatte als heute. Inzwischen gilt der reine Frontalunterricht als altmodisch. Bei vielen ist er verpönt.

Viele Lehrer achten darauf, dass sie ihre Stunden abwechslungsreich gestalten. Auch Fachleute sagen: Frontalunterricht kann mal wichtig sein. Die Schüler sollen aber zum Beispiel auch allein, zu zweit, in Gruppen, Lern-Werkstätten oder Projekten arbeiten. So können sie aktiver sein und sich mehr eigene Gedanken machen. Außerdem lernt man, auch alleine oder im Team klarzukommen. Noch dazu soll das für viele Lehrer entspannter sein. Und weniger Stress für den Lehrer ist oft auch weniger Stress für die Schüler...