Und die Bundesregierung stellt dafür viel Geld bereit.
Der Name sagt es schon: In dieser Schule sollen die Schüler fast den ganzen Tag bleiben, also von früh morgens bis nachmittags. Sie können in der Schule Mittag essen und erledigen auch ihre Hausaufgaben dort. Und sie können meist auch ihre Hobbys ausüben, zum Beispiel Musik machen, Fußball spielen oder einen Malkurs besuchen.
Viele Schüler fühlen sich in Ganztagsschulen wohl, etwa weil sie da lange mit ihren Freunden zusammen sein können. Fachleute sagen auch, dass sich Schüler und Lehrer dort oft als Gemeinschaft fühlen und gut zusammenhalten. Und dass es nicht mehr so von der Hilfe der Eltern etwa bei den Hausaufgaben abhängt, ob Schüler Chancen auf gute Noten haben. Denn in der Ganztagsschule bekommen die Schüler Hilfe von anderen.
Kritiker sagen dagegen: Den ganzen Tag in der Schule - das ist vor allem für jüngere Schüler viel zu viel. Sie haben dann keine richtige Zeit mehr abzuschalten. Und es ist schwieriger, sich auch um andere Hobbys zu kümmern, die an der Schule nicht angeboten werden.
In anderen Ländern wie zum Beispiel Frankreich sind Ganztagsschulen die Regel. Bei uns hat sich diese Schulform noch nicht vollständig durchgesetzt. In manchen Gegenden gibt es mehr, in anderen kaum Ganztagsschulen.
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