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Datum: 13. Dezember 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Schule
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Quereinsteiger

Wer Lehrer werden will, muss den Beruf bei uns eigentlich richtig lernen: zuerst an einer Universität, danach anderthalb bis zwei Jahre an einer Schule. Erst dann darf er richtig als Lehrer loslegen.

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Manche Menschen kommen aber auch auf anderen Wegen zu dem Beruf - als sogenannte Quereinsteiger oder Seiteneinsteiger.

Solche Leute sind zwar keine ausgebildeten Lehrer. Sie kennen sich aber sehr gut in bestimmten Fächern aus. Zum Beispiel, weil sie Mathe oder Musik studiert haben. Dann können sie sich in bestimmten Fällen als Lehrer bewerben.

Zurzeit haben Quereinsteiger oft gute Chancen, einen Job zu bekommen. Denn in vielen Bundesländern fehlen für bestimmte Fächer richtig ausgebildete Lehrer. Da können die Quereinsteiger einspringen. Sie verdienen aber oft erst einmal weniger Geld als echte Lehrer. Und ihre Arbeit ist umstritten.

Einige Leute sagen: Ihr Unterricht ist nicht so gut, weil Quereinsteiger nicht gelernt haben, wie man Schülern etwas beibringt. Andere meinen: Ohne diese Leute würde noch mehr Unterricht ausfallen. Und die Quereinsteiger bekommen meist Hilfe von Fachleuten, damit sie das Unterrichten nebenbei noch lernen.