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Datum: 13. Januar 2013 | Mehr aus diesem Ressort: Lexikon
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Der Limes fällt

Wer den Limes entdecken will, braucht Fantasie. An vielen Stellen ist kaum etwas übrig geblieben. Oft erkennt man die frühere Grenze nur noch als Trampelpfad im Wald. Lange Zeit glaubten Forscher, der Limes sei von den Germanen plötzlich überrannt worden.

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Doch das Ende des Limes kam langsam, sagen Experten.

Einer der Gründe dafür war die Größe des Römischen Reiches. Das war gigantisch. Die Soldaten bewachten viele Tausend Kilometer Grenze. Überall gab es Feinde und immer wieder Probleme. Die Soldaten hatten oft alle Hände voll zu tun.

Außerdem hatten die Römer einen neuen Super-Feind. Das war das Perserreich. Beide stritten sich darum, wer mächtiger ist. Kaiser Severus Alexander startete deshalb einen großen Feldzug. Dafür brauchte er auch die Truppen, die am Limes stationiert waren. Das nutzten die Germanen aus und begannen mit Plünderungen. Diese waren so schlimm, dass der Kaiser an den Limes eilte. Der Kaiser wollte mit den Germanen Frieden schließen. Doch er starb vorher.

Seine Nachfolger versuchten, den Limes wiederaufzubauen. Aber das Land, die Menschen und die Wirtschaft erholten sich nicht mehr richtig. So ging es langsam mit dem Limes zu Ende. Auch so konnten die Germanen immer stärker werden. Irgendwann gaben die Römer die Grenze auf - und zogen sich zurück.





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