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Augen auf beim App-Kauf!

Sie sind nicht nur furchtbar praktisch und machen Spaß – manchmal beinhalten sie auch einen regelrechten Suchtfaktor: die Apps. Jene kleinen Programme und nützlichen Helferlein, die unsere Smartphones und Tablet-PCs um nützliche Funktionen erweitern können. Ob aktueller Busfahrplan oder ein kleines Zwischenspiel mit Pacmans Erben, Apps sind ein Riesenerfolg.
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Doch es ist nicht alles Gold, was blinkt und quiekt. Manchmal wollen die Anbieter von Apps uns auch einfach Programme unterjubeln, die bestenfalls gar keinen Mehrwert haben oder sich gar an unseren persönlichen Daten zu schaffen machen.

Erst kürzlich verkündete der iPhone-Hersteller Apple, künftig unterbinden zu wollen, dass Apps komplette Adressbücher vom Smartphone des Nutzers herunterladen. Die Kontrollen auf den App-Marktplätzen sind mal mehr, mal weniger streng. So gilt beispielsweise Apple als ziemlich rigoros in der Frage, ob ein Mini-Programm im iTune-Store angeboten werden darf. Im Ruf, etwas laxer in dieser Frage zu sein, stand bislang Google mit seinem Marktplatz für Apps, die auf dem Android-System laufen. Dafür verraten Android-Geräte vor dem Download deutlicher, auf welche Daten und Funktionen die App zugreifen möchte.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, zuvor die Bewertungen zu lesen. Die vergebenen Punkte oder Sterne für eine App sind ein Anhaltspunkt, besser jedoch ist es, die Textbewertungen von anderen Nutzern zu studieren. Dabei sollte man nicht gleich auf die ersten fünf Jubelarien hereinfallen. Nicht selten stammen die vom Hersteller selbst.
Und finden sich darunter dann Einschätzungen wie „Abzocke“ oder „nutzlos“, ist zumindest Vorsicht geboten.

Roland Grün ist Redakteur beim Onlineangebot volksfreund.de. In unserer Kolumne „Mein Computer“ gibt er Tipps zum Umgang mit digitalen Medien. Haben Sie Fragen zu den Themen Internet und Computer? Schreiben Sie an computer@volksfreund.de

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