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Lesezeichen immer dabei

Vor ein paar Jahren noch erfreuten sich so genannte „Social Bookmark Dienste“ großer Beliebtheit. Sie versprachen, eine bessere Alternative zur althergebrachten Lesezeichen-Funktion der Webbrowser zu sein.
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So warben sie unter anderem damit, das sie an jedem Computer verfügbar sind, der ans Internet angeschlossen ist. Einmal abgesehen davon, dass diese Dienste zumeist mehr oder weniger öffentlich sind, verloren sie zudem auch durch soziale Netzwerke wie Facebook immer mehr an Kundschaft und Bedeutung.

Und die guten alten Lesezeichen (oder Favoriten, wie sie im Internet-Explorer von Microsoft heißen), gibt es nach wie vor. Die sind keineswegs an einen Rechner gekettet. Inzwischen lassen sie sich bei allen großen Browsern bequem exportieren. Dazu muss die Lesezeichen-Verwaltung im jeweiligen Borwser geöffnet werden.

Zumeist springt der Export-Knopf schon direkt ins Auge. Über diese Funktion werden die Lesezeichen in einer Datei (mit der Endung .html oder .htm) auf der Festplatte (oder noch besser: auf dem USB-Stick) abgelegt. Der Import in einen anderen Browser funktioniert ähnlich komfortabel über den Import-Knopf. Innerhalb eines Computersystems bieten die Browser ohne diesen Umweg eine Lesezeichen-Importfunktion aus anderen Browsern.

Mittlerweile lassen sich die Lesezeichen auch automatisch aktuell halten. So bietet beispielsweise Google Chrome eine Synchronisierungsfunktion an, die Lesezeichen auf verschiedenen Rechnern mit Chrome via Internet abgleicht. Und Browser—Erweiterungen wie Xmarks tun dies sogar über verschiedene Plattformen hinweg.
 
Roland Grün ist Redakteur beim Onlineangebot volksfreund.de. In unserer Kolumne „Mein Computer“ gibt er Tipps zum Umgang mit digitalen Medien. Haben Sie Fragen zu den Themen Internet und Computer? Schreiben Sie an computer@volksfreund.de

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