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Eine Frage des Formats

JPG und TXT, PDF und DOC, MP4 statt MP3: Für verschiedene Aufgaben braucht es verschiedene Formate auf dem PC. Der Grund ist, dass die Informationen, die gespeichert werden, einerseits unterschiedlich groß sind. Zum anderen werden äußerst unterschiedliche Informationen transportiert. Und nicht zuletzt muss auch der Rechner wissen, mit welcher Art von Datei er es zu tun hat.
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Unter Windows gibt es deshalb die Datei-Endungen. Dabei handelt es sich meist um zwei bis drei Buchstaben im Dateinamen, die hinter einem Punkt stehen. Für das Betriebssystem legen diese drei Buchstaben fest, um welchen Dateityp es sich handelt.

Andere Betriebssysteme wie Mac?OS?X von Apple kommen auch ohne diese Dateiendung zurecht. Sie erhalten die Information von andere Stelle. Daher kann man in Apples Betriebssystem den Dateinamen auch bedenkenlos ändern, während unter Windows die Datei möglicherweise unbrauchbar wird, wenn versehentlich die Endung verändert wird.

Gut für den Nutzer: Nicht nur Dateiendungen verschwinden immer mehr von der Bildfläche (sie sind nicht wirklich weg, sie werden nur versteckt). Auch von Formaten wird der Nutzer zunehmend verschont. Hier hat in den vergangenen zehn bis 15 Jahren ein Angleichungsprozess stattgefunden. Bedeutende Formate haben sich durchgesetzt, weniger wichtige Dateiformate sind verschwunden.

Warum ist ein Bild auf dem PC nicht gleich ein Bild? Was unterscheidet eine PDF-Datei von einer Text-Datei? Warum gibt es bei Video-Dateien so viele verschiedene Varianten? Welche Unterschiede es bei den Dateiformaten gibt und worauf Sie achten sollten, werde ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in den nächsten Kolumen erläutern.
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Roland Grün ist Redakteur beim Onlineangebot volksfreund.de. In unserer Kolumne „Mein Computer“ gibt er Tipps zum Umgang mit digitalen Medien. Haben Sie Fragen zu Internet und Computer? Schreiben Sie an: computer@volksfreund.de

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