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Ordnung auf dem Rechner halten

Ich bin manchmal etwas nachlässig hinsichtlich der Ordnung auf meinem Schreibtisch. Das gilt allerdings nur für den real existierenden. Auf dem virtuellen Pendant, Desktop genannt, handhabe ich das anders.
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Ein virtueller Schreibtisch – vollgepackt mit Dateien und Dokumenten – kann dazu beitragen, dass der Computer langsamer wird. Ich erlebe es oft, und die Ausrede ist häufig: Ich brauche die Datei ja nur gerade im Moment, um sie zu verschicken oder zu bearbeiten. Und anschließend wird sie dort vergessen, bis der PC alt und langsam geworden ist.

Dabei gibt es intelligentere Wege, Dateien zu organisieren, und die sind häufig auch nur ein oder zwei Klicks entfernt.

Windows bietet dem Nutzer standardmäßig einen Ordner „Eigene Dateien“ an. Der ist in Dokumente, Bilder und Musik aufgeteilt. Diese Struktur schlägt Windows nicht ohne Grund vor, entspricht sie doch den Nutzungsgewohnheiten vieler Menschen. Unterhalb dieses Ordners kann der Nutzer dann weitere Ordner anlegen. Haben Sie viele Dateien, empfiehlt es sich, die Dateiberge jahrweise zu sortieren. So lässt sich schneller nachvollziehen, ob man sie unbedingt braucht.

Weiterer Vorteil: Dateien lassen sich gleich bündelweise auf CD oder externer Festplatte archivieren. Auf den virtuellen Schreibtisch gehören nur Programmverknüpfungen. Alles andere sollte gleich weggeräumt werden.

Roland Grün ist Redakteur beim Onlineangebot volksfreund. de. In unserer Kolumne „Mein Computer“ gibt er Tipps zum Umgang mit digitalen Medien. Haben Sie Fragen zu den Themen Internet und Computer? Schreiben Sie an: computer@volksfreund.de

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