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Träume im Verkehrsstau

Da hatte ich mich am Dienstag wohl zu früh auf einen abendlichen Einkaufsbummel in Konz gefreut: Nachmittagsschicht im Hermeskeiler Handwerkermarkt, dann um 18 Uhr Schluss und heim. Das mit 18 Uhr Feierabend stimmte noch.
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Auch die Fahrt in Richtung Trier verlief reibungslos. Doch in Trier selbst ging nichts mehr: Stillstand und fluchende Autoinsassen auf allen Straßen. Wieder einmal hatten eine Baustelle und ein paar Unfällchen mit Blechschaden – geschehen zur falschen Zeit an den falschen Orten – gereicht, um das gesamte Trierer Verkehrssystem mitsamt Linienbusbetrieb lahmzulegen.

Und während ich mich so meterweise quer durchs Trierer Tal meiner Konzer Heimat näherte, geriet ich ins Träumen: Wie wäre es, wenn es einen Moselaufstieg als Verbindung von der A.64 zur B.51 nach Konz gäbe? Ich wäre einfach aus Richtung Hermeskeil über die Ehranger Brücke und geradeaus zur A.64 gefahren. Dann noch ein paar Kilometerchen den Berg hinauf, dann von der Autobahn ab und den Berg wieder runter, über die Mosel und schon vor den Konzer Toren.

Durch lautes Gehupe hinter mir wachte ich auf, es ging wieder ein paar Meter weiter. War halt nur ein Traum …

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