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Pssst: Ich wüsste da noch einen würdigen Ordensträger…

Waren Sie auch vom Telefonnetz-Ausfall am Donnerstag betroffen? Dann sollen Sie wissen, dass ich nicht dahinterstecke! Böse Zungen behaupten, ich hätte einen Baggerfahrer bestochen, damit der zwei Glasfaserkabel kaputt macht und Tausende Leitungen lahmlegt.
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Und warum? Weil ich angeblich verhindern wollte, dass ich fürs Dschungelcamp nachnominiert werde oder von der Stadt eine Berufung als ehrenamtlicher Krähenverscheucher erhalte. Stimmt aber nicht. Ich lass mich gerne anrufen. Etwa von Enkeltrick-Leuten. Die lasse ich eine halbe Stunde schwätzen, um ihnen dann zu sagen, dass der angeblich in Not geratene Enkel gerade quietschfidel bei mir zu Besuch sei. Auf Anrufe von Karnevalsvereinen, die mir einen dicken Orden verleihen wollen, warte ich leider vergeblich. Selbst schuld, meint meine Bärbel. Sie würde mich auch nicht ehren. Auch wenn ich mich gerne als Großmeister des angewandten Frohsinns bezeichne, gebe es „unüberbrückbare humoristische Differenzen“. Ich ginge seit Jahren mit denselben Kalauern hausieren, die dadurch keineswegs besser würden. Zum Beispiel: Herr Oberbürgermeister, wie viele Leute arbeiten eigentlich im Rathaus? Antwort: „Och, so ungefähr die Hälfte!“
 
Okay, der ist abgelutscht. Ich lass mir was Neues einfallen. Vielleicht klappt’s dann mit dem Orden gegen den trierischen Ernst oder mit dem Weißebach-Preis. Prost!
 

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