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Datum: 30. März 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Meinung
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Es geht ans Eingemachte

Es ist weit gekommen mit uns schöner Trier. Früher waren wir der Nabel der Welt nördlich der Alpen. Heute reicht es nicht einmal mehr für ein paar Brezeln.
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Die Stadt will 1150 Euro Zuschuss für die Martinszüge in einigen Stadtteilen sparen, hab’ ich im Volksfreund gelesen. Genauer gesagt geht es eigentlich nicht ums Sparen (das wäre auch ganz neu), sondern ums Umschichten.

Der Verein Kulturraum Großregion in Luxemburg soll die Kohle bekommen. Kein Wunder, dass Ortsbeiräte Sturm laufen. Von Kultur ist schließlich noch keiner satt geworden, oder? Und unter der Großregion kann sich auch keiner so recht etwas vorstellen.

Deshalb sage ich: Bis hierher und nicht weiter! Das geht ans Eingemachte! Obwohl Brezeln ja frisch sein sollten. Jedenfalls haben unsere Kinder und Kindeskinder ein Recht auf ihre jährliche Brezel. Immerhin haben sich inzwischen Sponsoren gemeldet, die beim Hauptumzug und in Ehrang einspringen wollen.

Da kommt mir noch eine Idee: Sperrt den Stadtvorstand bei Wasser und Brezeln in einen Raum, bis sich die Dezernentinnen wieder vertragen!



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