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Datum: 07. Dezember 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Meinung
Autor: Wilbert Kommentare: Kommentare zeigen Drucken  E-Mail

Am Berg Piechter gestrandet

In Wittlich wird höchstens bei der Schweinsbratensoße gekleckert. Ansonsten wird geklotzt. Da kostet eine aufgemotzte Turnhalle schon mal zehn Millionen Euro und heißt ganz weltmännisch Eventum. Oder es werden teure Innenstadthinweisringtafeln erdacht, bezahlt und aufgestellt, die selbst der urigste Urwittlicher nicht lesen kann.
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Obwohl gerade diese Elite so ziemlich alles kann. Schließlich waren die Urväter dieser Familien (Frauen fanden übrigens nur am Rande statt und durften von auswärts kommen) schon bei der Belagerung der Stadt durch die Schweden dabei und haben die ersten Säue durchs Dorf getrieben.

Eine Eigenschaft, die die Bewohner heute noch auszeichnet. Einfach nur in Wittlich wohnen, reicht übrigens nicht, um wirklich Wittlicher zu sein. Ur-Wittlicher sind nur diejenigen, deren Ahnen mit an Bord der Arche Noah waren. Und die ist bekanntlich nach der großen Flut am Berg Piechter gestrandet. Von dort wurden sie ausgesandt, sich die Erde untertan zu machen und Wengerohr und Dorf einzugemeinden. Zwischendurch entdeckte ein Ur-Wittlicher Amerika.

Der Vater von Christoph Kolumbus hatte ja bekanntlich ein Geschäft in der Burgstraße. Und Neil Amstrongs Mutter hat eine Zeitlang im Burgtürmchen gewohnt. Ist fast alles bei Matthias Mehs nachlesbar und somit Gesetz und klar wie Schweinsbratensoße.


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