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Datum: 07. September 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Meinung
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Die Lieser erleben

Seit unsere Stadtmütter, -väter und ihre Verwandten gemerkt haben, dass durch Wittlich ein Fluss fließt, der sich aber vor den Menschen versteckt, wollen sie die „Erlebbarkeit der Lieser“ voranbringen.
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 Ich glaub', die Idee kam, als die Viezmühle – bekanntlich an der Lieser gelegen und für Erlebnisse wie geschaffen – dichtmachen wollte. Längst ist sie zu. Was bleibt? Erlebbarkeit der Lieser bei Entenrennen: Plastikvögel ins Wasser geworfen und an der nächsten Lieserbrücke wieder rausgefischt – oder auch nicht. Ein Mal im Jahr muss reichen, sonst wird's ja auch langweilig. Und es gibt noch die Visionen. Auf denen leuchtet die Rommelsbachbrücke (wie einst die Zigaretten auf der Viezmühle), es sitzen Menschen auf Steinbänken am Ufer (Hommage Mühlenbierzeltgarnitur), ein Glasbalkon schwebt über der Lieser (Erinnerung an Rasenkante über Mühlensandbank usw.). Vielleicht Gott sei Dank – sind die Visionen ganz, ganz kompliziert umzusetzen und bleiben kühne Theorie. Derweil wird am Lieserdomizil gebaut. Das hat erheblich zur Erlebbarkeit der Lieser und ihres Ufers beigetragen. Endlich wurde mal die Bombe, die da rumlag, beachtet. Es war ein Erlebnis für die halbe Stadt, die zur Entschärfung sonntags evakuiert wurde. Und jetzt liegen vergessene Stadtmauerrest<DM,96><DM>e am Lieserufer und sorgen für Wissenschaftstourismus aus Trier! Was kommt noch? Immerhin 2014 ist das Lieserdomizil fertig. Bin gespannt, welches Lieser-Erlebnis folgt: die Viezmühlen-Galerie?
 



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