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Auslese

Bei solch hohen Temperaturen wie in den vergangenen Wochen steigt einem der Alkohol schnell zu Kopf. Wer einen schweren Rotwein mit 13 Prozent Alkohol oder einen wuchtigen Chardonnay trinkt, muss deshalb oft bei einem Glas bleiben, begleitet von viel Wasser. Das ist schade, denn gerade am Abend macht es doch Freude, mit Freunden draußen auf der Terrasse zu sitzen und beim Sonnenuntergang die kühler werdenden Temperaturen zu genießen. mehr...

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  • Dann doch lieber Kalte Ente

    Sommerzeit, Hitzezeit – das ist auch die Zeit, wo man sich am Abend gerne mal einen Gespritzten gönnt. Gespritzter oder Schorle, also ein Wein, der mit mehr oder weniger Mineralwasser versetzt wird, erfrischt und löscht den Durst. Vor allem hat er viel weniger Alkohol als purer Wein – etwa so viel wie ein Pils oder ein Kölsch. mehr...


  • Classic, Selection: Kaum der Rede wert

    Seit dem Jahr 2000 beziehungsweise 2002 sind in Deutschland die Weinbezeichnungen Classic und Selection zulässig. Ich denke, die wenigsten wissen, was die beiden Begriffe bedeuten. mehr...


  • Von Natur, Kultur und Helden

    Es tut sich was im Moseltal: Der Weinbau wird schon längst nicht mehr als reine Versorgung mit einem Genussmittel begriffen. Er wird immer öfter aus wesentlich vielfältigeren Perspektiven gesehen. So gewinnt der Zusammenhang zwischen Kultur und Weinanbau zunehmend an Bedeutung. Die Einwohner des kurvenreichen Flusstals – von Trier bis Koblenz – streben sogar den Titel „Unesco-Weltkulturerbe“ an und haben dazu einen Verein gegründet. mehr...


  • Das Wetter – Fluch und Segen

    Lange haben Winzer, vor allem aber die Bauern über die wochenlange Trockenheit geklagt. Und dann kam er doch noch, der lange ersehnte Regen. Zum Glück ohne zerstörerisches Unwetter. Welch ein Segen. mehr...


  • Weinvergnügen mit Aussicht

    Der höchste Weinberg in Südtirol (Italien) liegt mehr als 820 Meter über dem Meeresspiegel. Der Erbeskopf, höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz, misst nur 816 Meter. Von Weinbau ist dort aber (noch) keine Spur. Wer weiß aber schon, was der Klimawandel noch alles mit sich bringt. mehr...


  • Zwei große Lagen im Vergleich

    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „weinwelt“ werden die Weine von zwei berühmten Lagen, Wehlener Sonnenuhr und Ürziger Würzgarten, verglichen. 104 Rieslinge haben Fachleute probiert – etwa zu gleichen Anteilen aus beiden Lagen und in den Geschmacksstufen trocken, feinherb, lieblich, süß und edelsüß. mehr...


  • Kopf ab!

    Er war körperlich nicht besonders groß, aber ein Kämpfer, nicht besonders gut aussehend, aber ein Militärgenie, nicht besonders reich, aber ein Machtmensch. Als sich Napoleon 1804 zum Kaiser der Franzosen krönte, hatte er ein ehrgeiziges Ziel erreicht. mehr...


  • Wie alte Weine schmecken

    In den vergangenen Jahren ging der Trend dahin, eher junge Weine zu trinken. Das ist natürlich auch eine Mode-Erscheinung. Vor zehn, 20 Jahren, da sprach alle Welt vom Chardonnay. Vor 30 Jahren wurde um den Beaujolais Primeur fast so viel Wirbel gemacht wie heutzutage um frischen Spargel aus der Pfalz. mehr...


  • Süd-Ost,Weitblick, kein Hagelschlag

    Wissen Sie, was mich gefreut hat? Dass mehr als 350 zahlende Gäste zur ersten gemeinsamen Weinprobe in der neuen Verbandsgemeinde Traben-Trarbach kamen. Und dass mit der Unterwelt, einem Geflecht von teils sehr großen Kellern, ein Ort aufgetan wurde, der auch für die Zukunft ganz besondere Veranstaltungen verspricht. mehr...


  • Klaus Herres trifft Dom Pérignon

    Was verbindet Winzer Klaus Herres aus Leiwen und den Benediktinermönch Dom Pérignon aus Hautvillers in der Champagne? Pérignon hat die Méthode champenoise, ein Verfahren der Flaschengärung zur Herstellung von Schaumwein, maßgeblich entwickelt. Klaus Herres versuchte ihm Anfang der 80er Jahre nachzueifern. mehr...


  • Der richtige Riecher

    Wer viel Geld hat, darf sich glücklich schätzen. Aber er hat auch ein Problem: Wohin mit dem ganzen Zaster? Auf die Bank bringen? Keine gute Idee, denn bei den derzeit historisch niedrigen Zinsen ist nur eines sicher: Der brave Sparer verliert Jahr für Jahr Geld. mehr...


  • Korrespondierende Weine

    Gemeinsam im Freundeskreis zu kochen, ist inzwischen Kult geworden. Selbstverständlich will der Gastgeber dabei nichts dem Zufall überlassen. Und deshalb wird er schon lange im Vorfeld die korrespondierenden Weine zum Menü heraussuchen. mehr...


  • Sehr innovativer Moselochse

    Ich halte es in meinem Job so: Werde ich davon in Kenntnis gesetzt, dass ein Winzer oder ein Gastronomiebetrieb aus der Region bei einem Wettbewerb einen besonderen Erfolg gefeiert hat, frage ich nach, ob es noch weitere Preisträger gibt. Denn mehrfach über eine und dieselbe Veranstaltung zu schreiben und dabei nur Namen auszutauschen, hat keinen Sinn. Diese Woche konnte das Nachfragen wegfallen. Beim vom Deutschen Weininstitut initiierten Wettbewerb „Ausgezeichnete Weingastronomie“ gab es drei Kategorien und jeweils einen Sieger. Wir haben bereits darüber berichtet. mehr...


  • Auf Seite zwei hört der Spaß auf

    Ich weiß nicht, mit welcher Geduld oder Ungeduld Sie auf die Prospekte der Supermärkte und Discounter warten. Man kann fast die Uhr danach stellen, wann an meinem Haus der Deckel des Briefkastens klappert. Ich interessiere mich für die angebotenen Rebensäfte. mehr...


  • Literatur trifft Wein

    Der 1959er Jahrgang war ein ganz besonderer und galt als "Witwenmacher", weil die Männer nicht mehr aufhören wollten zu trinken. Das ist offenbar eine Wein-Weisheit von der Mosel. mehr...


  • Wasser und Wein

    Das Rezept, wie man Wasser in Wein verwandelt, kannte bislang nur eine Person, die ich hier aus Pietätsgründen nicht unbedingt nennen möchte. Doch wer gerne Wein trinkt, weiß, dass Wasser bei einer Verkostung oder einem gemütlichen Zechabend mit Freunden unverzichtbar ist. Nur wer pro Glas Wein die doppelte Menge Mineralwasser trinkt, beugt dem berüchtigten Kater am nächsten Morgen vor. mehr...


  • Große Koalition für den Wein

    In Berlin gibt es einen fraktionsübergreifenden Zusammenschluss - das parlamentarische Weinforum. Bestreben ist es, den Bekanntheitsgrad des deutschen Weins, insbesondere im Bundestag, in den Ministerien und in den Botschaften zu erhöhen. mehr...


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  • Oi, oi, oi, ich trink erst emol en Woi

    Die Fastnacht strebt mit den Umzügen ihrem ultimativen Höhepunkt zu. Die meisten Sitzungen sind gelaufen, auch die im Fernsehen. Ich beschränke mich mal auf die Hochburgen Mainz und Köln. Räumlich liegen sie etwa zwei Autostunden voneinander entfernt, wenn nicht gerade Stau ist. Das ist allerdings ziemlich oft der Fall. mehr...


  • Die Weine von Downton Abbey

    Wenn Butler Carson den Rotwein für Seine Lordschaft durch ein blütenweißes Tuch in eine bauchige Kristallkaraffe dekantiert, sitze ich erwartungsvoll auf der Couch. Denn nur Carson kann eine Flasche Bordeaux derart beseelt belüften, dass ich stets verzückt bin, wenn auf Downton Abbey ein großes Dinner mit entsprechend vielen Weinen ansteht. mehr...


  • Grenzen überschreiten

    Was ein cleveres Marketing bewirken kann, beweisen die unzähligen Produkte, die nicht unbedingt wegen ihrer Qualität, sondern vielmehr wegen ihrer Originalität oder Exklusivität gekauft werden. Wer beispielsweise für ein kleines Fläschchen Parfum 100 Euro hinlegt, glaubt, damit seine Persönlichkeit aufzuwerten. mehr...


  • Wein schießt keine Tore

    Der Trainer der ersten Mannschaft des Fußballvereins FC Bayern München, Pep Guardiola, hat sich als Fan des Rieslings bekannt. Zitat: "Meine Heimat Katalonien hat tolle Weine. Aber am Abend vor den Spielen trinke ich immer Riesling." Dass der feinsinnige Spanier Geschmack hat, beweist er mit seinen schmal geschnittenen Anzügen und Hemden aus feinstem Stoff. mehr...


  • Haltet die Landschaft sauber!

    An dieser Stelle haben wir schon oft die Einzigartigkeit der Kulturlandschaft Mosel herausgestellt. Eine Landschaft, die vor allem durch die Weinberge geprägt ist, eine Landschaft, die von Winzern über Jahrhunderte in mühevoller Arbeit geschaffen wurde. Damit es so bleibt, sind Anstrengungen notwendig. mehr...


  • Kleines Insekt macht Winzer still

    Der große Parkplatz vor der Veranstaltungshalle überfüllt, Feuerwehrzufahrten vor Gebäuden in der Umgebung zugestellt: Was ein kleines Insekt (zwei bis 3, 5 Millimeter lang) alles bewirken kann! mehr...


  • Herzenswärmer und Schädelspalter

    Alle Jahre wieder …. stürzen sich die Menschen in den Vorweihnachtstrubel, rennen durch die Geschäfte, um Geschenke zu kaufen und hetzen von Termin zu Termin. Und alle Jahre wieder besuchen Millionen von Menschen die Weihnachtsmärkte im Land. mehr...


  • Herzenswärmer und Schädelspalter

    Alle Jahre wieder … stürzen sich die Menschen in den Vorweihnachtstrubel, rennen durch die Geschäfte, um Geschenke zu kaufen und hetzen von Termin zu Termin. Und alle Jahre wieder besuchen Millionen von Menschen die Weihnachtsmärkte im Land. mehr...


  • Die Mosel kann auch trocken

    Mein Kollege Clemens Beckmann hat sich vor zwei Wochen an dieser Stelle mit den neu erschienen Weinführern Gault Millau und Eichelmann beschäftigt. Was inzwischen kaum einen Kenner der Weinszene überrascht: Die Mosel hat mal wieder am besten abgeschnitten. Allerdings hat mich ein im Eichelmann geäußerter Gedanke, den Kollege Beckmann zitiert hat, etwas irritiert. mehr...


  • Besondere Mädels von der Mosel

    „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“ oder „Von drauß`’ vom Walde komm ich her. Ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr.“ Nun beginnt wieder die Zeit, in der Gedichte Hochkonjunktur haben – ob gereimt oder nicht. Ich habe in einem Buch ein Gedicht von Joseph von Lauff entdeckt, der besonders poesievoll unter dem Titel „Die Mädels von der Mosel“ über die Weinflaschen erzählt. Alles spielt sich in einem Ort an der Untermosel in der Gastwirtschaft „Zur Traube“ ab. mehr...


  • Was von der Lese übrig bleibt

    Et voilà. Die Trauben sind im Fass und fangen langsam an zu gären. In den Weinbergen, egal ob Flach- oder Steillage, ist wieder Ruhe eingekehrt. mehr...


  • Auslese

    500 Euro für Wein sind kein Problem mehr...


  • 500 Euro für Wein sind kein Problem

    Wie doch die Zeit vergeht! Vor einem Jahr bewegte ein ganzseitiger Artikel von Jakob Strobel y Serra die Region. Der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienene Reisebericht („Der Schönheit wohnt der Schrecken inne“) und die Reaktionen darauf bewog den TV zu einem von 500 Interessenten besuchten Forum. Was seither geschehen ist, konnten Sie in dieser Woche im TV lesen. mehr...


  • Auslese

    Fantastische Quereinsteiger mehr...


  • Zu viel Regen zur falschen Zeit

    Das hatten sich die Winzer anders vorgestellt. Das Wetter der vergangenen Tage war eine Katastrophe für all die Winzer, die noch Tage oder Wochen für die Weinlese brauchen. Bereits Ende September hatte sich abgezeichnet, dass der Herbst wegen der zunehmenden Traubenfäulnis in diesem Jahr den Winzern große Probleme bereiten wird. Nun ist es in vielen Weinbergen noch schlimmer geworden. mehr...


  • Jetzt wird's schlüpfrig

    Neulich im Supermarkt auf der Suche nach einem Parfüm. Die Auswahl ist riesig, die Preise schwanken zwischen unter zehn bis 80 Euro für einen Fingerhut voll flüssigem Gemisch aus Alkohol und diversen Riechstoffen. mehr...


  • Mit den Augen des Gastes

    Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Gemäß nach diesem Motto machten wir Anfang September einen dreitägigen Kurzurlaub in der Luxemburger Schweiz, genauer gesagt im Müllerthal. mehr...


  • Der Kunde und seine Wünsche

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  • Müller-Thurgau und Meier-Klotz

    Wenn ein Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt bringt, machen sich viele kluge Köpfe Gedanken über den Produktnamen. Ob ein neuer Schokoladenriegel, eine Kaffeemaschine oder ein Auto: Der Name sollte im besten Fall dazu anregen, das Produkt zu kaufen. mehr...


  • In der Box statt in der Flasche

    "Ist mir egal, was es ist, Hauptsache, es schmeckt!", sagte mein Sohn einmal, als er eines Mittagessens Zucchini auf seine Gabel spießte, die er bis dato eigentlich nicht mochte, und schluckte sie herunter. Keine schlechte Philosophie. mehr...


  • In der Box statt in der Flasche

    "Ist mir egal, was es ist, Hauptsache, es schmeckt!", sagte mein Sohn einmal, als er eines Mittagessens Zucchini auf seine Gabel spießte, die er bis dato eigentlich nicht mochte, und schluckte sie herunter. mehr...


  • Spezialisten sind gefragt

    Wo einst süße Trauben reiften, wachsen wilde Brombeeren, ehemalige Weinbergsflächen sind heute saftige Wiesen. Das Bild der Mosellandschaft hat sich in den vergangenen 20 Jahren verändert. Über 12.000 Hektar betrug Ende der 1980er Jahre die Rebfläche, heute sind es nur noch 8700. mehr...


  • Clemens, der Riesling-Fürst

    Viele Jahrhunderte regierten die Trierer Kurfürsten große Gebiete links und rechts der Mosel. Manche führten Kriege, andere lebten fromm und waren gottesfürchtig, und wieder andere liebten Prunk, Pracht und schöne Frauen. mehr...


  • Eine Sache der Wahrnehmung

    Ich gebe Ihnen mein Wort. Die verschiedenen Teile des Volksfreunds lagen am Freitagmorgen wild durcheinander auf dem Tisch im Esszimmer der Familie Beckmann. Doch worauf fällt der Blick meiner Tochter zuerst? Auf den Artikel über den Vater von Heidi Klum, der in Piesport einen Wingert gekauft hat. mehr...





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