Die Vulkaneifel-SPD prescht vor: Sie will Jens Jenssen ins Rennen um das Direktmandat im Bundestags-Wahlkreis Bitburg schicken, zu dem neben den Kreisen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel auch die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Wittlich-Land, Kröv-Bausendorf und Manderscheid gehören.
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Lars Ross
In einem solchen Wahlkreis, in dem drei SPD-Kreisverbände mitmischen, drohen – obwohl oder vielleicht gerade weil die Sozialdemokraten nie eine realistische Chance hatten, das Direktmandat zu gewinnen – immer Kandidaten-Diskussionen.
Die Genossen wären allerdings gut beraten, sich diesmal gleich hinter einem Bewerber zu scharen und nicht wie vor vier Jahren ein langes Hin und Her zu zelebrieren, um dann an der Urne ein Debakel zu erleben.
Jenseits dessen kam die Präsentation des potenziellen Kandidaten irgendwie überraschend. Womöglich liegt es an sommerlicher Trägheit, vielleicht daran, dass politisch derzeit die Euro-Krise und ansonsten Olympia in London alles dominiert: Die Bundestagswahl hat noch kaum jemand auf der Agenda.
Das wird sich bald ändern, und spätestens im Herbst wird die Wahl im September 2013 in den Mittelpunkt des politischen Geschehens rücken.
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