meinung
  • Das Sicherheits-Fiasko

    Es ist sicher ein Zufall, dass der Thüringer Landtag an dem Tag in einer Sondersitzung über die abscheulichen NSU-Verbrechen und das Unvermögen der örtlichen Sicherheitsbehörden debattierte, an welchem ein Jahr zuvor der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages seinen Abschlussbericht vorgelegt hatte. Fest steht einmal mehr: Der Fall darf noch nicht zu den Akten gelegt werden. mehr...


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  • Seltsame Gesetze

    Die Grünen haben recht: Eine rasche Regierungserklärung von Angela Merkel zur beabsichtigten Lieferung von Waffen in den Norden Iraks ist das Mindeste, was man von der Kanzlerin erwarten darf. Nicht nur deshalb, weil Merkel in dieser brisanten Debatte bislang durch Schweigen von sich reden machte. mehr...


  • Die Vermessung von Neuland

    Als "Neuland" bezeichnete Angela Merkel einmal das Internet. Sicher aus Versehen, denn sie selbst beherrscht es durchaus. mehr...


  • Besuch zur rechten Zeit

    Ist es auch der Versuch, dem unablässig in Sachen Krieg und Krisen durch die Welt reisenden Außenminister in die Parade zu fahren? Wer die Politik kennt, wer insbesondere Angela Merkel kennt, wird das als Motiv für ihre spontanen Reisepläne nach Kiew nicht ausschließen können. Die Kanzlerin hat eine feine Sensorik für zu stark werdende Konkurrenten. mehr...


  • Das Aussitzen hat Grenzen

    Helmut Kohl war ein Meister im Aussitzen politischer Unannehmlichkeiten. In aller Regel ließ der Oggersheimer hitzigen Diskussionen ihren Lauf, um sich später die Meinung der Mehrheit zu Eigen zu machen. mehr...


  • Ein weicher Standort-Faktor

    klartext mehr...


  • Mut mit Rückversicherung

    Ein bisschen sehr früh kommen die Rufe nach Unterstützung für die von den Russland-Sanktionen betroffenen Betriebe, denn die Handelsbeschränkungen sind erst eine Woche alt. Auch ist nicht jeder Geschäftsrückgang auf den Konflikt mit Moskau zurückzuführen. mehr...


  • Kein Grund für den großen Aufschrei

    Da bleibt einem erstmal die Spucke weg. Bernie Ecclestone, allmächtiger Boss im Formel 1-Rennzirkus, zahlt sage und schreibe 100 Millionen Dollar (etwa 75 Millionen Euro) und verlässt als freier Mann das Gericht in München. mehr...


  • Wasch mir den Pelz ...

    Sigmar Gabriel macht seinem Ruf als Polit-Schreck der deutschen Rüstungsindustrie scheinbar alle Ehre. Nun stoppt er vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise auch noch eine von der Vorgängerregierung erteilte Exportgenehmigung zum Bau eines Gefechtsübungszentrums für Russland. mehr...


  • Bayerisches Wutstampfen

    Horst Seehofer und Alexander Dobrindt sind inzwischen ganz eindeutig ein Fall für die pädagogische Beratung. Das verbissene Festhalten der beiden CSU-Politiker an der PKWut ähnelt sehr dem Wutstampfen in der kindlichen Trotzphase. mehr...


  • Islam und Islamismus

    Welche Kritik erfuhr in dieser Woche ein Journalist in Deutschland, weil er den Islam als "Integrationshindernis" bezeichnet hatte. Der Mann hätte Islamismus sagen sollen, dann hätte das meiste gestimmt. mehr...


  • Das eine tun, das andere nicht lassen

    Die Steuerdebatte der großen Koalition wird mächtig mit Parolen und Schwüren aufgeheizt. Keine Steuererhöhungen, sogar Senkungen, heißt es auf der einen Seite, mehr Steuergerechtigkeit, also Erhöhungen, auf der anderen. mehr...


  • Der Bedarf ist (noch) da

    Der seit einem Jahr bestehende Rechtsanspruch auf eine Kleinkindbetreuung hat vor allem eines bewirkt: Hektische Betriebsamkeit in vielen Kindergärten. Vielerorts wurden innerhalb kürzester Zeit Kitas umgebaut, neue Räume angebaut, mehr Personal eingestellt. mehr...


  • Das Primat der Politik

    Wladimir Putins trotzige Entgegnung, wenn der Westen Russlands Wirtschaft boykottiere, dann werde man eben die benötigte Hochtechnologie selbst entwickeln, ist lächerlich. Ohne weltweiten Austausch und ohne weltweites Investment funktioniert Wirtschaft heute nicht. mehr...


  • Kein Raffke-Parlament

    Die gute Nachricht ist: Fast 76 Prozent aller Abgeordneten arbeiten mit Leib und Seele für das Volk, das sie gewählt hat. Sie verdienen nichts nebenher, im Gegenteil, sie drücken noch fleißig ab, wenn die Klingelbeutel von Parteien, Verbänden, Wohlfahrtseinrichtungen, in Kirchen und auf Spendenbasaren herumgehen. mehr...


  • Theatersanierung: Herausforderung für die ganze Region - Kommentar

    TrierWer das Theater Trier erhalten will, muss die Baufrage lösen. Ein Kommentar von Volksfreund-Redakteur Dieter Lintz. mehr...


  • Eine Eskalation

    Die Bilder des Krieges sind entsetzlich. Und das Vorgehen des israelischen Militärs im Gazastreifen muss kritisiert werden. mehr...


  • Unterschiedlich lange Schuljahre bedeuten Stress

    Gefühlt herrscht schon seit Wochen Ferienstimmung. Wegen des anhaltend guten Wetters. Wegen des deutschen Sommermärchens in Rio. Bei den meisten Schülern, aber auch bei vielen Lehrern ist daher schon länger die Luft raus. Trotzdem mussten sie noch bis heute aushalten. Drei Wochen länger als im vergangenen Jahr. mehr...


  • Leichtsinnig und unprofessionell

    Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob das Meldesystem "Adams", das dem Anti-Doping-Kampf dient, in dieser Form weiterbestehen sollte. Immer wieder monieren Profisportler unverhältnismäßige Eingriffe in ihre Privatsphäre. mehr...


  • Brüsseler Daumenschrauben

    Der Flughafen Zweibrücken erleidet das gleiche Schicksal wie der Nürburgring: Insolvenz. In beiden Fällen sieht die rot-grüne Landesregierung schlecht aus. mehr...


  • Ein rotes Tuch

    Um gleich allen Kiffern die Hoffnung zu nehmen: Das Kölner Verwaltungsgericht hat gestern nicht der Freigabe von Cannabis insgesamt den Weg geebnet. Sondern es hat nur Entscheidungen im Sinne von Patienten getroffen, die austherapiert sind und deren Leid anders als durch Cannabis nicht mehr gelindert werden kann. mehr...


  • Putins Lügengebäude

    Die Lage ist kurz gesagt so: Angela Merkel telefoniert sich die Finger wund mit Wladimir Putin, Frank-Walter Steinmeier redet sich den Mund fusselig mit Sergej Lawrow. Und Russland macht einfach immer weiter wie bisher. mehr...


  • Christdemokratische Selbstverbiegung

    Die Maut frisst ihre Erfinder. Jetzt streiten sie sich schon an der Spitze der CSU darüber. mehr...


  • Das sind Putins Tote

    Der Abschuss einer Zivilmaschine mit völlig unbeteiligten Menschen aus völlig unbeteiligten Ländern ist keine Tragödie, sondern Mord, Massenmord. Er ist ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben in der Welt, also auf unsere Zivilisation. mehr...


  • Seltsame Begleitumstände

    Noch ist nichts endgültig bewiesen. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat zwar Anklage gegen den früheren SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy erhoben, mehr aber noch nicht. mehr...


  • In kleinen Schritten: Der Nationalpark und seine touristischen Chancen für den Hunsrück

    HermeskeilDas Fazit ist ernüchternd: "Die Ausgangslage für eine an das Prädikat Nationalpark geplante Tourismusentwicklung ist als schwierig zu bezeichnen", heißt es in der aktuellen Studie, die das Land im Hinblick auf die Einrichtung eines solchen Schutzgebiets im Hunsrück in Auftrag gegeben hat. Was das für den geplanten Nationalpark bedeutet, kommentiert unser Kollege. mehr...


  • Kommentar zum neuen EU-Kommissionspräsidenten: Europa braucht einen Versöhner

    BrüsselEin Europäer von gestern kann die EU nicht fit für die Welt von morgen machen: So lautet die Hauptkritik am neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker (59). Das ist - mit Verlaub - Blödsinn. Ein Kommentar unserer Brüsseler Korrespondentin Anja Ingenrieth. mehr...


  • Kommentar: Demut steht dem Team gut zu Gesicht

    "Da ist das Ding", würde Ex-Torwart-Titan Olli Kahn jubilieren. Weltmeister. mehr...


  • Es zählen nur Interessen

    Das große Missverständnis zwischen Deutschland und den USA ist leicht benannt: Es ist die unterschiedliche Auffassung von Freundschaft. Wer in Berlin bislang geglaubt hat, dass die Amerikaner Freunde halt wie Freunde behandeln, nämlich respektvoll und ehrlich, der ist allerdings auch naiv gewesen. mehr...


  • Israel muss wehrhaft sein

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