meinung
  • Der Fluch der Großprojekte

    Immer wieder dieser verflixte Nürburgring: Das harte Urteil des Landgerichts Koblenz gegen den früheren Finanzminister Ingolf Deubel trifft die Landesregierung, insbesondere die Sozialdemokraten, ins Mark. Mitten im Kommunal- und Europawahlkampf ist die Botschaft, dass ein SPD-Politiker in der Eifel kriminelle Machenschaften entfaltet habe, verheerend. mehr...


Anzeige
  • Die große Maut-Koalition

    Wer an den Oster-Feiertagen mit dem Auto unterwegs war, der dürfte sich nicht nur über die happigen Spritpreise geärgert haben, sondern auch über die vielerorts maroden Straßen. Der Kieler Regierungschef Torsten Albig empfindet das offenbar genauso - und fordert nun ein "zusätzliches nutzerfinanziertes System für den Erhalt unserer Infrastruktur". mehr...


  • Deubel zahlt eine hohe Zeche

    KoblenzEs ist eine hohe Zeche, die der ehemalige Finanzminister Deubel für seine dubiosen Finanzierungskünste zahlen muss. Dreieinhalb Jahre Haft für eine Straftat, die nachweislich nicht dem Zweck diente, den Täter persönlich zu bereichern: Das ist eine harte Kante – vor allem, wenn man es mit einem Steuerhinterziehungsurteil wie im Fall Hoeneß vergleicht, wo es um Betrug zu Gunsten des eigenen Geldbeutels ging. mehr...


  • Eine andere Qualität

    Dass Justizminister Heiko Maas beim Wettlauf der SPD-Ressortchefs um die Themenhoheit im Kabinett dabei sein will, ist verständlich. Der Saarländer muss sich bundespolitisch nach wie vor einen Namen machen, und die Genossen insgesamt wollen zeigen, wer das Land (mit-)regiert. mehr...


  • Projekt ohne Plan

    Noch eine Milliarde mehr. Damit ist inzwischen die unglaubliche Summe von deutlich über fünf Milliarden Euro erreicht für den neuen Hauptstadtflughafen in Berlin - nachdem ursprünglich zwei Milliarden Euro an Kosten veranschlagt worden waren. mehr...


  • Kritik aus Prinzip

    Prognosen sind bekanntlich riskant, weil sie die Zukunft betreffen. Und es wird nicht besser, wenn man einfach widersprüchliche abgibt, wie die deutsche Wirtschaftsforscher-Elite in ihrem aktuellen Frühjahrsgutachten. mehr...


  • Sturm im Wasserglas

    Union und SPD drohen zum Opfer ihres eigenen Koalitionsvertrages zu werden. Beide Seiten versprechen sich immer wieder, die darin enthaltenen Vorhaben auf Punkt und Komma erfüllen zu wollen. mehr...


  • Dafür oder dagegen: Meinungen zum Aus von "Wetten, dass ...?"

    TrierAus und vorbei: "Wetten, dass ...?" wird zum Jahresende eingestellt - die Entscheidung spaltet die Gemüter. Ist sie richtig oder falsch? Ein Pro und Kontra zum Thema. mehr...


  • Schlappe für Regierung und Opposition

    Eine alte Redensart sagt: Wer wagt, gewinnt. SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz haben mit ihrem Kommunalwahlgesetz viel gewagt- und haushoch verloren. mehr...


  • Die Mär von der gerechten Rente

    Die Rentenreformen der jüngeren Vergangenheit sind stets mit Einschnitten verbunden gewesen. Nicht, um die Älteren zu ärgern, sondern um den Generationenvertrag im Lot zu halten. mehr...


  • Nur das Gesellenstück

    Das war am Dienstagabend im Kanzleramt zwar wieder einmal ein Gefeilsche um die EEG-Reform wie auf dem Basar, hat aber die Sache nicht substanziell verändert. Der Zubau an erneuerbaren Energien geht dynamisch voran, die Branche kann sich nicht beschweren. mehr...


  • Das meiste lernt man nach der Schule

    Ein Ticket an einem Fahrkartenschalter kaufen zu können, sollte nicht Maßstab dafür sein, ob ein Jugendlicher kompetent im Umgang mit Problemen ist oder nicht - daran verzweifelt wohl jeder Bahnkunde irgendwann einmal. Und Jugendliche müssen wissen: Die Schule soll zwar aufs Leben vorbereiten, sie schafft dies aber nur in Grenzen. mehr...


  • An der Alarmglocke

    Wenn im Bürogebäude zu oft Brandschutzübungen durchgeführt werden, nehmen die Angestellten die Sirene bald nicht mehr ernst. Der Weltklimarat hat in der Vergangenheit vielleicht zu oft und zu laut Alarm gerufen für den Gegenstand, um den es geht. mehr...


  • Zielperson Nummer Neun

    Wenn es noch eines schlagenden Beweises bedurfte, dass der US-Geheimdienst NSA die Bundeskanzlerin in großem Stil ausspionierte, dann ist er jetzt mit der Veröffentlichung eines für die Amerikaner besonders peinlichen Dokuments erbracht worden. In einer offenbar sehr langen Liste von Staatschefs, die die Geheimen als Zielpersonen erfassten, findet sich Angela Merkel an neunter Stelle wieder - unmittelbar vor dem syrischen Diktator Bashar al-Assad. mehr...


  • Die Russland-Versteher

    Kann ein erfahrener Mann wie Helmut Schmidt danebenliegen, wenn man schon Gerhard Schröder nicht glauben will, der sein Gehalt in Rubel verdient? Oder ein aufrichtiger Sozialdemokrat wie Erhard Eppler? Würde er gefragt, auch Helmut Kohl redete wohl von der gebotenen Rücksichtnahme auf russische Umkreisungsängste, so wie sein einstiger Sicherheitsberater Horst Teltschik. Alles große Geostrategen. mehr...


  • Dünne Luft

    Für Steuerbetrüger wird die Luft dünner. Dafür sorgt nicht nur der spektakuläre Fall Hoeneß, sondern auch die politische Ankündigung, bei einer strafbefreienden Selbstanzeige strengere Regeln einzuführen. mehr...


  • Die SPD und das Geld

    Die rot-grüne Landesregierung steckt arg in Schwierigkeiten, daran kann kein ernsthafter Zweifel bestehen. Ein Fass ohne Boden für den Steuerzahler, der Nürburgring, wird gerade notdürftig mit dem verheerenden Ergebnis von Hunderten Millionen verpulverter Euro abgedichtet. mehr...


  • Bischof Tebartz-van Elst ist nun genug bestraft

    Papst Franziskus lässt den katholischen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst nicht mehr nach Limburg zurückkehren. Tebartz-van Elst bleibt nur das Protzbischof-Image. Und sein Nachfolger in Limburg steht dort vor schwierigen Aufgaben - Kommentar. mehr...


  • Mehr Einnahmen, mehr Probleme

    Eine seriöse Kauffrau macht sich nicht reicher als sie ist. Von daher ist es verständlich, wenn sich die Finanzchefin des Trierer Bischofs bei der jährlichen Haushaltsaufstellung zurückhält, Einnahmen eher vorsichtig kalkuliert als zu forsch. mehr...


  • Mehr Flexibilität - Schwesig und das Elterngeld plus

    Es ist wahr: Das Elterngeld plus bietet Müttern und Vätern die Möglichkeit, ihr Familienleben deutlich flexibler zu gestalten als bisher. Gerade, was den frühen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben durch Teilzeit angeht. mehr...


  • Zweierlei Maß

    Die Rentenerhöhung ist sicher. Jedenfalls für die heutige Generation der Ruheständler. mehr...


  • Ein gewagtes Experiment

    Die SPD hat Wort gehalten. Der von ihr im Wahlkampf vehement verfochtene Mindestlohn von 8,50 Euro ist auf dem Weg ins Gesetzblatt. mehr...


  • Putin erklärt den Kalten Krieg

    Putins gestrige Rede war in Reinkultur der Politikstil des 20. Jahrhunderts, vor dem Angela Merkel so gewarnt hat. Hurra-Patriotismus in der Duma, die Aufwallung nationaler Gefühle. mehr...


  • Kommentar: Großregion verliert an Bedeutung

    Das, was gestern in Trier stattgefunden hat, war kein Gipfel, allenfalls ein Gipfelchen. Außer Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Karl-Heinz Lambertz, war kein Regierungschef bei dem Treffen dabei. mehr...


  • Erfolgreicher Fallrückzieher

    Seit bekannt wurde, dass Uli Hoeneß Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hat, ist der (inzwischen ehemalige) Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern ein Getriebener. Vor dem Prozess gegen ihn sickerten zuletzt fast täglich neue Informationen über das Ausmaß seiner Missetaten an die Öffentlichkeit, wurde wild darüber spekuliert, ob Hoeneß auf richterliche Milde rechnen kann oder am Ende womöglich sogar in einer Gefängniszelle landet. mehr...


  • Ein Urteil, das den Rechtsstaat stärkt

    Wenn sich der Pulverdampf um das Hoeneß-Urteil gelegt hat, wird es Zeit, ein paar nüchterne Erkenntnisse festzuhalten. mehr...


  • Kommentar: Eine gute Wahl - Warum Reinhard Marx in schwieriger Zeit der richtige Mann ist

    Atemberaubend, anders kann man die Karriere des ehemaligen Trierer Bischofs Reinhard Marx nicht nennen. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz scheint da nur der vorläufige Höhepunkt seiner Laufbahn zu sein. mehr...


  • Die trickreiche Null

    Wolfgang Schäuble kann frohlocken: Vor ihm liegt zum Greifen nah, wonach sich seine zwölf Amtsvorgänger in den letzten vier Jahrzehnten vergeblich gestreckt haben - eine schwarze Null im Bundeshaushalt. Franz-Josef Strauß war der letzte Kassenwart, dem es gelang, die Ausgaben mit den regulären Einnahmen in Einklang zu bringen. mehr...


  • Hoffnungsvoller Neustart

    KommentarDie beiden Sanierer Thomas Schmidt und Jens Lieser haben ihr vor einem Jahr ausgegebenes Ziel erreicht, bis zum Startschuss der diesjährigen Saison einen Käufer für den angeschlagenen Nürburgring zu präsentieren. Es passte ins Bild, dass es auf der Zielgeraden noch einmal hakte und die gestrige Vorstellung der Investoren wegen der sich in die Länge ziehenden Gläubigerversammlung nach hinten verschoben werden musste. mehr...


  • Kommentar: Warum der Richter im Fall Hoeneß einen schweren Job hat

    TrierMan möchte nicht tauschen mit dem Richter, der ab heute den Fall Uli Hoeneß zu verhandeln hat. Die Erwartungen sind riesig, aber so gegensätzlich, dass sie niemand erfüllen kann. Ein Kommentar von Dieter Lintz. mehr...