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Kulturwoche

  • Susanna im Bade, Oper unter Wasser, Sherlock als Hamlet und Kate Bush auf der Überholspur

    TrierNächste Runde im Krieg um die Wiener Burg: Nun fordert der geschasste Intendant Matthias Hartmann zwei Millionen Euro Entschädigung von seinem Ex-Arbeitgeber, wegen ausstehender Regiegagen und dem Gehalt bis 2019. Die Kündigung halten Hartmanns Anwälte für unwirksam, weil - oh wundersames Österreich - die notwendige Zustimmung von Bundeskanzler Werner Faymann gefehlt habe. Schön, dass man als Kollateral-Nutzen mal sieht, was die Chefs bestimmter Häuser so verdienen. mehr...


  • Unterm Strich - Die Kulturwoche: Von Schweizer Fremdschämern und Bonner Klartextern

    Das nicht unbedingt weltoffene Votum der Schweizer in Sachen Zuwanderung hat die Künstler aus dem Land der Eidgenossen nicht ruhen lassen. Er schäme sich für seine Landsleute, ließ der Doyen der Literaturszene, Adolf Muschg, wissen. mehr...


  • Unterm Strich - Die Kulturwoche

    Und wieder fällt ein Dominostein in der deutschen Stadttheater-Landschaft: Das anhaltische Theater Dessau löst die Sparten Ballett und Schauspiel auf, behält aber sein überregional bekanntes Musiktheater. Tanz- und Schauspielproduktionen sollen künftig aus benachbarten Häusern wie Leipzig, Halle oder Magdeburg gastieren. mehr...


  • Entartete Musik, erboste Intendanten, entgleiste Musicals

    Es war eine ganze Generation hochkarätiger Musiker, die vom Rassenwahn der Nazis verboten, aus dem Land getrieben oder gar ermordet wurde. Egal ob Klassik-Künstler, Jazzer oder Schlagerkomponisten. Den Anfang nahm die Barbarei mit der Schau "Entartete Musik" 1938 in Düsseldorf. Dorthin ist sie nun zurückgekehrt, als kritische Aufarbeitung unter dem Titel "Das verdächtige Saxophon". mehr...


  • Unterm Strich – Die Kulturwoche: Twitterer, Rosenkavaliere und Pinguine

    Die einen nennen es billige Anbiederei, die anderen zeitgemäße Kunstform: Das gute alte Residenztheater in München lässt twittern. mehr...


  • Twitterer, Rosenkavaliere und Pinguine

    Die einen nennen es billige Anbiederei, die anderen zeitgemäße Kunstform: Das gute alte Residenztheater in München lässt twittern. Bei der Aufführung von Jean Pauls "Flegeljahre" heute Abend im Resi dürfen fünf "Twitter-Statisten" aus dem Publikum auf der Bühne sitzen und live ins Internet zwitschern, was sie dabei gerade so erleben. mehr...


  • Nostalgie in Kabul, Sex am Lago Maggiore, Franco im Kühlschrank, Flötentöne auf der Seebühne

    Frauen in Schlaghosen und engen Röcken, junge Paare, die in der Öffentlichkeit miteinander tanzen – Bilder, die man mit Afghanistan wahrlich nicht verbindet. mehr...


  • Minister im Grünen, Fürstin auf der Bühne, Autor unterm Hammer

    TrierVerdiente Persönlichkeiten ehrt man posthum gerne mit einem Denkmal oder einem schattigen Fleckchen mit ein paar Bänken drauf. mehr...


  • Taffe Mädels, wilde Fans, irre Performer

    In Brasilien geht es derzeit drunter und drüber, man redet über Fußball und Armut – aber selten über Kultur. Das dürfte sich ändern, wenn das Zuckerhut-Land im Herbst Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ist. mehr...


  • Kultur in der Luft, beim Papst, im Auto

    Die Welt aus der Vogelperspektive in der Sicht des Künstlers: Mit diesem Blickwinkel lockt bis zum 7. Oktober das Centre Pompidou in Metz. Frühe Ballon-Luftaufnahmen, aber auch 500 Werke und Medien von Monet, Mondrian, Klee, Richter und anderen zeigen den „Blick von oben“, wie er sich in den vergangenen 150 Jahren entwickelt hat. mehr...