ausallerwelt/meinung
aus unserem Archiv vom 04. Januar 2013
Kommentare: Kommentare zeigen Drucken  E-Mail

Gesellschaft

Zur Berichterstattung über die Energiewende in Deutschland diese Zuschrift:

Podcast
Fotostrecke
Derzeit werden viele Zeitgenossen und Medien nicht müde, die hohen Kosten der Energiewende zu beklagen. Doch während man in allen anderen Situationen, in denen man eine Wahlfreiheit zwischen zwei Alternativen hat, die Kosten beider Varianten vergleicht, fragt hier kaum jemand nach den Kosten der Alternative. Was würde denn der Verzicht auf die Energiewende kosten? Wie werden sich die Kosten fossiler und nuklearer Primärenergieträger gegenüber derer solaren Ursprungs wie Wind, Sonne und Wasserkraft entwickeln? Da die Sonne keine Rechnung schickt, werden die Kosten für Strom aus Wind, solarer Strahlung oder Wasserkraft von den Investitionskosten der Anlage dominiert. Diese sinken mit wachsenden Stückzahlen und technischer Weiterentwicklung, wie uns andere industriell gefertigte Produkte lehren. Das gilt auch für die regenerativen Energiequellen. Bei der Alternative, den fossilen und nuklearen Energieträgern, kommen Brennstoffkosten hinzu. Nun ist zwar umstritten, wie lange die fossilen Reserven noch reichen. Unumstritten ist jedoch, dass sie endlich sind. Welche Konsequenzen die Endlichkeit und Verknappung eines Wirtschaftsguts in einem Markt mit wachsender Nachfrage auf die Preisbildung hat, bedarf sicher keiner weiteren Erläuterung. Die Energiewende ist die einzige Möglichkeit, die Energiekosten in Zukunft zu begrenzen. Mit dieser Energiewende müssen wir jetzt beginnen, denn der Umbau eines ganzen Kraftwerksparks, zuzüglich Speichersystemen und Netzausbau, lässt sich bei langen Genehmigungsphasen und enormem Finanzierungsbedarf nicht in wenigen Jahren vollziehen. Frank Schleder, Irrel




Das könnte Sie auch interessieren:



Kommentare via facebook





Anmeldung
Benutzer: Passwort:
Login merken

Sie haben noch keinen Login? Hier kostenlos registrieren.
Haben Sie Ihr Passwort vergessen?