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aus unserem Archiv vom 08. Januar 2013
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Gesellschaft

Zum Artikel "Wenn der Polizist nicht mehr in die Uniform passt" (TV vom 31. Januar):
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Die Befindlichkeit von Polizisten könnte einem wurscht sein, hätte sie nicht massive Auswirkungen auf den Umgang mit den Bürgern. Kann jemand, der selbst "Sozialberatung" nötig hat, als "Freund und Helfer" auftreten? Kann ein frustrierter und gestresster Polizeibeamter ein objektives Protokoll verfassen, ohne Zynismus Fragen stellen und Verdächtigungen auszusprechen? Wer erlebt hat, wie Polizisten in wichtigtuerischem John-Wayne-Gang auf einen zukommen, alle erlaubten und unerlaubten Register ziehen, hat da so seine Zweifel. Körperliche, geistige und psychische Fitness sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wer sie nicht mitbringt, hat in einem Beruf, der mit großer Verantwortung verbunden ist, nichts zu suchen. Dass Polizisten nicht genügend Zeit hätten, sich ausreichend zu bewegen und sich gesund zu ernähren, ist eine Mär. Jürgen Adam, Deuselbach



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