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Musik

Zum Artikel "Walzer tanzen zu Welthits" (TV vom 2. Januar):
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Dem Beitrag von Herrn Tenbrock stimme ich zu. Dieser nostalgische Streifzug durch Wien des 19. Jahrhunderts in der Trie rer Europahalle war sehr schön und zugleich eine Augenweide und stimmte wunderbar auf den Jahreswechsel ein. Doch was am Ende dieses musikalischen Abends geschah, machte mich sehr traurig und ärgerlich! Das Orchester hatte gerade die letzten Töne des Radetzky-Marsches - traditionell das offizielle Ende einer solchen Gala - gespielt, da stürmten schon die ersten, und nicht wenige(!), Besucher an der ersten Reihe, direkt an der Bühne vor den Augen der Künstler vorbei zu den Ausgängen. Das Orchester, die Sänger und das Ballett hätten mit Sicherheit eine oder mehrere Zugaben gespielt. Aber bei dem "Durcheinander" und dem Aufbruch vor der Bühne waren sie gar nicht mehr in der Lage und in der Stimmung, diesen schönen Abend in harmonischem Ausklang zu beenden. Ich komme aus einer anderen, größeren Stadt, wo ich Derartiges noch nie erlebt habe. Es bleibt der Wunsch, dass die Künstler, die ja mit dieser Johann-Strauß-Gala auf einer Deutschland-Tournee sind, in den anderen Städten ein respektvolleres und ein die guten Leistungen der Künstler anerkennendes und mit längerem Applaus belohnendes Publikum erleben mögen! Es ist sehr traurig und schade für das Image der schönen Stadt Trier! Günter Manzke, Trier


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