Zum Artikel "SPD möchte jungen Eltern 30-Stunden-Woche bieten" (TV vom 28. Dezember):
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Na bravo, da hat unsere Bundeskanzlerin in spe-(kulation) Andrea Nahles wieder einmal etwas zum Besten gegeben! Es tut der Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland ja bestimmt gut, wenn 25- bis 40-jährige Arbeitnehmer - die ja wirklich nach ihrem Ansinnen nicht wesentlich zur Leistung in dieser Republik beitragen - sich beruhigt etwas mehr "Auszeit" im Leistungsspektrum gönnen (können). Die in dieser Zeit anfallenden Einbußen können ja nach Meinung von Frau Nahles vom Staat aufgefangen werden - soll wahrscheinlich heißen, dass die 60- bis 68-Jährigen intensiver zum Bruttoinlandsprodukt beitragen sollen; ja wahrscheinlich will die SPD-Generalsekretärin die Lebensarbeitszeit auf 75 Jahre (mit einer Minimalrente!) heraufsetzen, damit die "Auszeit der Leistungsträger" finanziert werden kann. Da sage ich: Das ist doch mal ein Fortschritt in unserem Sozialstaat. In anderen EU-Ländern wird die gerade heraufgesetzte Lebensarbeitszeit wieder reduziert. Aber in Deutschland können wir ja locker einmal die 30-Stunden-Woche (für junge Familienpaare) einführen, die Arbeit wird ja problemlos von den anderen (Alten) erledigt. Wer denkt da noch richtig? Die Frau Nahles wohl bestimmt nicht! Bernd Lehmann, Trier
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