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Wirtschaft

Zum Artikel "Hightech-Schrott ist Gold wert" (TV vom 5./6. Januar) diese Zuschriften:
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Da ist Herr Nahrendorf wohl ganz knapp an der Realität vorbeigeschrabbt. Ich überlege mir ernsthaft, ob ich mich in Zukunft der Lebensgefahr aussetzen soll, beim Frühstück am Samstagmorgen die Ausgabe des Volksfreundes zu lesen. Da wäre ich doch beinahe am Bissen meiner Banane erstickt, als ich den Schluss des Artikels "Hightech-Schrott ist Gold wert" gelesen habe. Die Angabe "50 000 Handys ergeben eine Tonne Gold" stimmt nicht. Meine Rechnung: Dann stecken in einem Handy 20 Gramm Gold, bei einem momentanen Goldpreis von etwa 50 Euro pro Gramm hätte ein Handy einen Goldwert von knapp 1000 Euro. Kann es sein, dass da drei Stellen vor dem Komma zu viel sind? Paul Schulte, Gusterath Dem Autor ist hier augenscheinlich ein Rechenfehler unterlaufen. Wenn in 50 000 Handys eine Tonne Gold enthalten wäre, entspräche dies einem Goldgehalt von 20 Gramm pro Handy. Bei den derzeitigen Goldpreisen repräsentiert dies einen Wert von 700 bis 800 Euro. Nach meinen Informationen sind in einem Handy neben anderen Edelmetallen wie Silber, Palladium und anderen etwa 0,02 Gramm Gold enthalten. In 50 000 Handys ist also rund ein Kilogramm Gold zu finden. Aber auch dieser Wert ist erstaunlich. In 50 Handys ist der gleiche Goldgehalt wie in einer Tonne Golderz. Dr. Christoph Ritz, Wintrich Anm. d. Red.: Der Rechenfehler ist zahlreichen Lesern aufgefallen; stellvertretend für alle, die sich gemeldet haben, die obigen Zuschriften. Die Redaktion hat den Lapsus in der Montag-Ausgabe (7. Januar) auf der Geld-und-Markt-Seite korrigiert.


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