meinung
  • TrierMajestätsbeleidigung

    Das ist seit über 50 Jahren so: Die Regierung beruft Wirtschaftsweise, die der Politik mit ihrem Expertenwissen beiseite stehen und auf Risiken, Schwachstellen oder Fehlentwicklungen aufmerksam machen sollen. Aufgabe dieses fünfköpfigen Gremiums ist die Beratung, nicht aber das wohlwollende Abnicken politischer Entscheidungen. mehr...


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  • Kurt aus der Kiste

    Vielleicht war es ja nur eine dieser Ideen, die Politiker gerne in den nachrichtenärmeren Ferien hinausblasen und die dann ein Gewicht erhalten, das ihnen gar nicht gebührt. Das wäre die freundliche Interpretation. mehr...


  • Das Kopftuch - mitten in der Gesellschaft

    Der Streit geht quer durch Politik und Gesellschaft und hat hierzulande schon zahlreiche Gerichte beschäftigt. Aber auch Vertreter der unterschiedlichen islamischen Strömungen und Rechtslehren sind sich durchaus nicht einig. mehr...


  • Von der Pflicht hinzusehen

    Kindesmissbrauch zählt in unserer Gesellschaft zu Recht zu einem der meist geächteten Verbrechen. Natürlich ist er weder ein Phänomen der Neuzeit, noch ein rein deutsches. mehr...


  • Nicht neu, aber von neuem ärgerlich

    Streiks sollen wehtun, um Wirkung zu erzielen. Aber wenn nicht mehr einzelne Firmen oder Industrien betroffen sind, sondern ganz direkt unbeteiligte Dritte, dann stößt die von den Gewerkschaften so gerne eingeforderte Solidarität abrupt an ihre Grenzen. mehr...


  • Das Häuschen im Grünen

    Es wird den einen großen Wurf nicht geben. In Deutschland steigt die Zahl der Ärzte, aber der ländliche Raum wird schon in wenigen Jahren unterversorgt sein. mehr...


  • Vor 25 Jahren

    In diesen Tagen erreichen Sie uns wieder, die Bilder und Berichte von der ersten spektakulären Massenflucht aus der DDR. Über Ungarn, das damit begonnen hatte, seine westlichen Grenzbefestigungen abzubauen, flohen am 19. August 600 DDR-Bürger in den Westen. mehr...


  • Deutschland bewundert, Deutschland geschmäht

    Auch wenn es zurzeit schwer ist, mit anderen Themen durchzudringen. Es gibt noch ein Leben neben und nach der Fußballweltmeisterschaft. mehr...


  • Phantom-Debatte

    Wir sind uns einig. Also streiten wir uns. So könnte man die Auseinandersetzung im rheinland-pfälzischen Landtag um den Atomreaktor Cattenom überschreiben, die sich diese Woche die rot-grüne Landesregierung und die CDU-Opposition geliefert haben. mehr...


  • Standpunkt: Nicht der Nabel der Welt

    Als sich am vergangenen Wochenende Kleriker, Wissenschaftler und Gläubige in Trier zum Forum ,,Geschieden-Wiederverheiratet" trafen, unterstrich die Basis nur einmal mehr, was die deutsche Bischofskonferenz bereits im Februar dem Vatikan berichtet hat. Eine von Papst Franziskus angeordnete Befragung der Katholiken zum Themenkomplex Familie, Sex und Moral hatte ergeben, dass die Sittenlehre der Kirche von ihren Mitgliedern entweder ignoriert oder rundheraus abgelehnt wird. mehr...


  • Wer will denn nur spielen?

    Zugegeben, ich habe einen schweren Defekt, der sich in den nächsten vier Wochen besonders unangenehm bemerkbar machen dürfte: Mir fehlt das Fußball-Gen. Das heißt, ich flippe nicht aus, wenn Bälle haarscharf am Tor (egal an welchem) vorbeifliegen, und erst recht nicht, wenn sie im Tor landen. mehr...


  • Standpunkt: Dick aufgetragen

    Seit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ihre Pläne zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Kasernen vorgestellt hat, prasseln Spott und Kritik auf sie ein. Hundert Millionen Euro will sie in den nächsten fünf Jahren für die Modernisierung der Unterkünfte, den Ausbau der Kinderbetreuung und Teilzeit-Arbeitsmodelle ausgeben. mehr...


  • Scheuklappen abnehmen!

    Die medizinische Versorgung in Deutschland ist weltweit spitze. Darüber wird wenig geredet. Aber wenn es um Missstände geht, wird nicht nur von Politik und Öffentlichkeit, sondern auch vom Fachpersonal selbst regelmäßig das ganze System in frage gestellt. Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber der Brocken ist zu groß, der da weggewälzt werden soll. mehr...


  • Danke!

    Bei den morgigen Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz bewerben sich wieder Zehntausende von Männern und Frauen um Sitz und Stimme in Orts-, Gemeinde- und Kreisparlamenten. Aber mancherorts wird es immer schwerer, geeignete Kandidaten für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu gewinnen. mehr...


  • Standpunkt: Opferrolle

    Sie war Seiteneinsteigerin, wollte politische Kleinkariertheit überwinden und einen neuen Politikstil prägen. Sie ist gescheitert. mehr...


  • Ja zu Europa

    Der Sieg der bärtigen österreichischen Travestiekünstlerin Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest waberte noch die ganze Woche über durch die öffentliche Diskussion. Er füllte nicht nur Klatschspalten, sondern prägte, fast verklärend, auch die politische Debatte. mehr...


  • Der teuer erkaufte Kick

    Jeden Tag erreichen uns via Zeitung, Fernsehen, Internet Bilder des Grauens von Kriegen, Krisen und Katastrophen in aller Welt. Aktuell etwa vom Völkermord im Südsudan, vom Bürgerkrieg in Syrien, vom weiter eskalierenden Ukrainekonflikt. mehr...


  • Standpunkt

    Russland verbittet sich eine vertragswidrige Aufstockung der Nato-Truppen in Osteuropa, nachdem es mit der Annektierung der zur Ukraine gehörenden Krim gerade Völkerrecht gebrochen hat und wirft dem Westen eine unnötige Eskalation der Lage und eine Rückkehr zur Sprache des Kalten Krieges vor. Eine bemerkenswerte Interpretation. mehr...


  • Standpunkt: Zurück zu den Wurzeln

    Es ist eine Zäsur. Es ist ein Neuanfang. Aber natürlich ist mit dem Verkauf des Nürburgrings an einen Privatinvestor die Angelegenheit nicht abgehakt. mehr...


  • Standpunkt: Fingerzeig für Merkel?

    Ist es ein Witz? Die große Koalition hat erst vor knapp drei Monaten mit dem Regieren begonnen, steckt, ausgelöst durch die Edathy-Affäre, bereits in einer Vertrauenskrise und muss aktuell mit der für Europa und die westliche Welt brandgefährlichen Situation in der Ukraine umgehen. Da kommen Seehofer, Oettinger, Mißfelder und andere Unionsstrategen auf die Idee, die Kanzlerin für eine weitere Kandidatur 2017 (!) ins Gespräch zu bringen. mehr...


  • Zweigeteilt

    Steht der Papst noch für die Kirche oder die Kirche für den Papst? In der öffentlichen Diskussion erleben wir gerade eine bemerkenswerte Zweiteilung: Das ,,Kreuziget sie" für die Institution und das weltweite Hosianna für Franziskus, ihren Chef. Der erfreut sich nahezu ungebremster Beliebtheit, weil er leidenschaftlich Ungerechtigkeiten, soziale Kälte und Falschheit anprangert - auch im eigenen Hause. mehr...


  • Standpunkt: Einem geschenkten Gaul...

    Gute Vorsätze haben oft eine geringe Halbwertzeit. Gehören Sie auch zu denen, die sich für das noch junge Jahr persönliche Ziele gesetzt haben? Unbequeme dazu? Sind Sie drangeblieben? Eben. mehr...