magazin/auto

Kosten sparen bei der Autoreparatur - die besten Tipps!

Wir Deutschen lieben ja unser Auto und umso schlimmer ist es, wenn es defekt ist und repariert werden muss. Dabei finden wir es in der Regel weniger schlimm, dass unser Auto "krank" ist, sondern scheuen viel größerem Maße die teilweise extrem hohen Kosten, die auf uns zukommen können.

18.08.2016

Es gibt jedoch auch bei der Autoreparatur einige Tipps, mit denen man bei entsprechender Beachtung bares Geld sparen kann.
 
1. Hegen und Pflegen
 
Der erste Schritt, mit dem teure Reparaturen sogar häufig komplett vermieden werden können, ist eine gute Pflege und Wartung. Das beinhaltet beispielsweise regelmäßige Ölwechsel. Wer technisch etwas begabt ist, kann diese in der Regel sogar selbst durchführen.
 
Wenn man die Wechsel nicht selbst machen kann oder möchte, dann kann man diese natürlich auch in einer Werkstatt durchführen lassen. Dabei empfiehlt es sich jedoch, zumindest das Öl selbst mitzubringen und von der Werkstatt verwenden zu lassen. In der Regel ist frei gekauftes Öl viel günstiger, als Öl, welches von offiziellen Werkstätten verkauft wird.

Neben dem Öl und verschiedenen Filtern müssen in regelmäßigen Abständen auch andere Verschleißteile ausgetauscht werden, um die Funktionsfähigkeit des Fahrzeuges aufrechtzuerhalten. Meist muss das Auto auch hierfür in eine Werkstatt gebracht werden. Doch auch hier ist es wieder ratsam die entsprechenden Teile selbst zu besorgen.
 
Wer Teile nicht selbst besorgen kann, der sollte die Werkstatt in jedem Falle auch auf die Möglichkeit zur Verwendung von Identteilen ansprechen. Diese sind genauso gut wie neue Originalteile, jedoch sind diese Teile oft viel günstiger!
 
2. Gebrauchte / Überarbeitete Ersatzteile
 
Neben Identteilen ist es auch möglich gebrauchte Ersatzteile zu verwenden. Diese Teile werden in der Regel aus Unfall- oder Schrottfahrzeugen entnommen und dann generalüberholt. Diese Gebrauchtteile sind natürlich sehr viel billiger als komplett neue Teile.
 
Wenn die Teile von fachmännischem Personal überarbeitet werden, dann sind diese Ersatzteile qualitativ vergleichbar mit neuwertigen Teilen.
 
Diese Ersatzteile sind jedoch nicht immer leicht zu finden, da die Händler in der Regel zwar nichts gegen den Einbau von Fremdteilen haben, sie aber nicht aktiv anbieten. Die Suche nach gebrauchten Teilen rentiert normalerweise auch nur, wenn ein Austausch von teureren Fahrzeugteilen ansteht.
 
Besonders viel Geld spart man beispielsweise bei Teilen wie Getrieben. Internetplattformen wie getriebemarkt.de haben sich auf die Vermittlung von generalüberholten Getrieben spezialisiert und Getriebe sind hier für fast alle Marken und Modelle erhältlich.
 
Solche Plattformen gibt es im Internet natürlich auch für andere Fahrzeugteile und im Vergleich zu Originalteilen spart man mit den generalüberholten Teilen sehr viel Geld.
 
 
3. Freie Werkstätten aufsuchen
 
Vertragswerkstätten sind oft teurer als freie Werkstätten, da sie unter anderem an Vorgaben des Herstellers gebunden sind und wiederum in aller Regel nur Originalteile verbauen. Die freien Werkstätten sind nicht gebunden und können Reparaturen deshalb meist günstiger durchführen.
 
Das Personal in diesen Werkstätten ist natürlich genauso kompetent und selbst beschaffte Teile werden dort auch fast immer akzeptiert.
 
Solche Werkstätten sind übrigens auch in der Lage offizielle Kundendienste durchzuführen und die Werksgarantie bleibt bestehen, auch wenn die Check-ups nicht beim Vertragshändler durchgeführt wurden.
 
4. Vor der Reparatur, bzw. Wartung in Werkstätten beraten lassen
 
Bevor man dann eine Reparatur letztendlich in Auftrag gibt, sollten die ungefähren Kosten bekannt sein und bestenfalls lässt man sich einen Kostenvoranschlag erstellen. Anhand dieser Kalkulation kann man genau ersehen, welche Reparatur durchgeführt werden soll und wie hoch die Kosten sind.
 
Einige Werkstätten versuchen leider auch Reparaturen durchzuführen oder Teile auszutauschen, die beispielsweise in einem anstehenden Wartungsintervall nicht ausgetauscht werden müssen. Für die jährlichen Inspektionen gibt es jedoch genaue Vorgaben, anhand derer man sehen kann, was ansteht - einfach im Internet umschauen, oder das Fahrzeughandbuch studieren! 
 
Auch wenn es unangenehm sein mag, aber man sollte sich ganz genau erklären lassen, was  dem Fahrzeug gemacht werden soll und welche Reparatur oder Wartung ansteht. Dabei natürlich auch die Frage stellen, ob andere Teile verwendet werden können.
 
Fazit:
 
Wenn man diese Tipps beachtet, kann man sich bei der Autoreparatur, bzw. bei der Instandhaltung des Fahrzeuges viel Geld sparen. Ein wenig Aufwand bei der Suche nach einer freien Werkstatt kann genauso sinnvoll sein, wie überholte Gebrauchtteile, statt Originalteile zu nutzen!

Empfehlungen

Kommentare