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Datum: 19. Juni 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Auto-ABC
Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Essen (dpa/tmn) Drucken  E-Mail

Darf man Oldtimer tunen?

Ein paar mehr PS für das alte Schmuckstück: Wer seinen Oldtimer tunen will, muss aufpassen. Sind die Veränderungen zu groß, darf das Auto nicht sein H-Kennzeichen behalten.

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Extra breite Reifen, großer Heckspoiler, tiefer gelegtes Fahrwerk? Für Besitzer von Oldtimern ist das moderne Fahrzeugtuning in der Regel ein Tabuthema. Schließlich geht es den Liebhabern historischer Automobile vornehmlich darum, den Urzustand des Fahrzeugs zu erhalten oder wiederherzustellen. Wenn gebastelt wird, dann um das teure Schmuckstück zu verschönern. Beliebter als optisches Tuning ist allerdings die Leistungssteigerung. Doch auch dabei sind Oldtimerfans Grenzen gesetzt, wenn sie mit dem steuerbegünstigten H-Kennzeichen fahren wollen, so der TÜV Nord.

Bei zu deutlichen Veränderungen oder Fahrwerksumbauten müssen die technischen Prüfer das H-Kennzeichen verweigern, betont der TÜV. Voraussetzung für den Oldtimer-Status mitsamt dem H-Kennzeichen ist die offizielle Anerkennung eines mindestens 30 Jahre alten Fahrzeugs als «kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut». Das geschieht durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfingenieur, der auf den originalen oder zeitgenössischen Zustand des Oldtimers achtet.




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