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17.12.2015

Karriere als Finanzberater oder Finanzberaterin

Wer ein gutes Gespür für Zahlen hat und gleichzeitig gern mit Menschen arbeitet, findet in der Versicherungsbranche interessante Berufsfelder. Die Branche blickt wieder zuversichtlich in die Zukunft und wirbt um qualifizierte Berufseinsteiger und Auszubildende. Lesen Sie hier, was den Beruf des Versicherungskaufmanns und der Versicherungskauffrau ausmacht.

Der Versicherungsbrache geht es gut – im Jahr 2014 wuchs sie stärker als die Gesamtwirtschaft, und auch die Aussicht für die nächsten Jahre ist stabil. Und das, obwohl die Zinspolitik mit anhaltenden Niedrigzinsen das Geschäft für Lebensversicherungen erschwert.
 
Beratung im persönlichen Kundenkontakt
 
Der Mensch und die persönliche Beratung sind das zentrale Element im Geschäft mit den Kunden, das zeigen auch die Mitarbeiterporträts des Finanzberatungsunternehmens Horbach, wie hier zu sehen. Die qualifizierte Beratung mit dem persönlichen Kontakt ist für Kunden eines der wichtigsten Argumente bei der Wahl ihres Finanzdienstleisters. Daher ist die gründliche Ausbildung in der Branche das A und O.
 
Der klassische Einstieg ist eine Ausbildung als Versicherungskaufmann oder -kauffrau. Diese Ausbildung dauert drei Jahre. Auszubildende mit der Fachrichtung Versicherung sind im Innen- und Außendienst großer Versicherungen tätig. Wer die Fachrichtung Finanzberatung wählt, entscheidet sich eher für die direkte Arbeit mit den Kunden in der Beratung etwa zur Altersvorsorge und Finanzanlage.
 
Versicherungskaufleute erläutern den Kunden die Versicherungs- oder Anlageprodukte, empfehlen passende Angebote und bereiten die Verträge vor. Die Arbeitszeit richtet sich nach den Wünschen der Kunden, daher gehören Termine am späten Nachmittag und Abend zum Berufsbild.
 
Gute Zukunftsaussichten für Finanzberater/innen
 
Zurzeit sind rund 15.000 junge Kaufleute in der Ausbildung, und obwohl die Zahl der Schulabgänger zurückgeht, ist diese Ausbildung nach wie vor begehrt. Für jeden Ausbildungsplatz gibt es eine Vielzahl an Bewerbungen. Es lohnt daher, sich frühzeitig über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren und eine überzeugende Bewerbung zusammenzustellen.
 
Die späteren Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Zum einen werden viele Auszubildende von ihrem Ausbildungsunternehmen übernommen. Zum anderen gibt es in der Finanzberatung auch die Möglichkeiten, sich früh selbstständig zu machen. Als selbstständiger Berater können sie entweder für Versicherungen vermitteln oder ihre eigene Makleragentur gründen.
 
Die Karriere- und Entwicklungschancen sind vielfältig, denn die Branche bleibt spannend. Das nächste große Thema ist die Digitalisierung. Sie krempelt viele althergebrachte Kundenbeziehungen um und setzt auf neue Impulse und Technologien: Genug zu tun für junge Menschen, die etwas bewegen wollen.

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