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Kommunikation im Job: Messenger ersetzen die E-Mail

(Köln/Düsseldorf (dpa/tmn)) Nicht nur privat, auch für den beruflichen Alltag werden Messenger- und Kurznachrichten-Dienste immer mehr genutzt. E-Mails hingegen verlieren beim Austausch unter Kollegen an Bedeutung.

29.09.2017

Nicht nur im Privatleben, auch im Beruf werden Whatsapp, Skype und Co. immer wichtiger. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Marktforscher von Respondi im Auftrag der Jobbörse Indeed.

Gut die Hälfte der Arbeitnehmer (52 Prozent) nutzt solche Messenger, um innerhalb eines Teams oder mit Kollegen zu kommunizieren. Klar am beliebtesten ist dabei Whatsapp, zum Einsatz kommen aber auch Facebook, Google, Skype oder Twitter. Und knapp jeder Dritte (31 Prozent), der per Messenger kommuniziert, nutzt sogar noch die klassische SMS für berufliche Themen.

In einigen Fällen ersetzen Nachrichtendienste sogar die E-Mail als Kommunikationsmedium: So sagt ein gutes Drittel der Messenger-Nutzer zum Beispiel, dass in ihrem Job heute deutlich weniger E-Mails geschrieben werden, dafür aber mehr Nachrichten.

In den meisten Fällen geht es dabei nicht um Inhaltliches, sondern um Organisatorisches: Je zwei Drittel der Messenger-Nutzer erledigen darüber interne Absprachen (67 Prozent) und Terminvereinbarungen (64 Prozent). Vertrauliche Details zu einem Projekt tauschen nur 14 Prozent per Messenger aus. Andererseits nutzen 70 Prozent die Messenger neben dem Job auch für privat Kommunikation - für Bilder und Videos oder für Verabredungen in der Freizeit etwa.

Für die Umfrage hat Respondi im September 1980 Arbeitnehmer befragt.