Große Altenheime sind nicht für alle Senioren die richtige Wahl. Denn in Einrichtungen mit mehr als 100 Plätzen strömen auf die älteren Bewohner besonders viele Eindrücke ein. Vor allem Menschen mit Demenz können sich davon überfordert fühlen, erläutert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). In größeren Heimen arbeiten außerdem mehr Pflegekräfte, die durch den Schichtdienst häufig wechseln. Damit sind Ältere mit mehr Bezugspersonen konfrontiert als in einem kleinen Heim mit beispielsweise 50 Plätzen. Bei orientierungslosen Patienten kann das noch mehr Verwirrung und Desorientierung auslösen.
Kleine Einrichtungen haben den Vorteil, dass sie oft nahe des früheren Wohnortes angesiedelt sind. Das mache es einfacher, Kontakte zur Nachbarschaft zu pflegen, da das Haus zu Fuß gut erreichbar ist.
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