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Datum: 26. September 2012 | Mehr aus diesem Ressort: Familie
Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Hamburg (dpa/tmn) Drucken  E-Mail

Kind mit acht Monaten den Schnuller abgewöhnen

Er spendet Trost und stillt den Saugreflex: In den ersten Lebensmonaten eines Kindes ist der Schnuller ein nützlicher Begleiter. Doch mit dem Abgewöhnen sollten Eltern nicht zu lange warten.

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Mit der Schnullerentwöhnung warten Eltern besser nicht zu lange. Schon im Alter von acht Monaten sollte das Baby den Schnuller seltener bekommen, rät Regine Gresens, Beauftragte für Stillen und Ernährung des Deutschen Hebammenverbands. «Das Saugbedürfnis ist dann nicht mehr so stark.» Das Nuckeln sei stattdessen zur Gewohnheit geworden und wirke auf das Kind beispielsweise beruhigend oder gebe ihm Sicherheit. Der erste Geburtstag sei ein guter Zeitpunkt, dem Kind den Schnuller völlig abzugewöhnen. Denn je älter die Kinder werden, umso schwerer falle es ihnen, den Schnuller nicht mehr in den Mund zu stecken.

Die Entwöhnung vom Schnuller klappe bei Kindern unterschiedlich gut, vor allem nachts werde er oft noch gebraucht: «Dann kann man ihn in das Einschlafritual einbinden, zum Beispiel darf ihn das Kind beim Bilderbuch anschauen noch im Mund haben», sagt Gresens. Ins Bett sollte er dann aber nicht mitgegeben werden.

Grundsätzlich sollten Eltern den Schnuller niemals offen herumliegen lassen oder ihn von sich aus dem Kind anbieten: «Warten Sie, bis das Kind danach verlangt.» Oft sei gar nicht der Schnuller selbst gewünscht, sondern das Gefühl, dass das Kind damit verbindet. «Beschäftigen Sie sich mit ihm, spielen Sie oder kuscheln mit ihm», rät Gresens daher. Nur in Ausnahmefällen, etwa wenn die Eltern wie bei einer Autofahrt keine Hand freihaben, könnten sie auf den Nuckel zurückgreifen.




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