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18.09.2014

VdK-Vorsitzende empfiehlt Arztberatung und Krankenakte

"Wer eine Pflegestufe beantragt, sollte sich vorher mit dem Hausarzt absprechen und alle Beschwerden in der Krankenakte festhalten", empfiehlt Marita Horn, Kreisverbandsvorsitzende des VdK-Kreisverbands Wittlich-Daun. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) entscheide zunehmend nach Aktenlage und begutachte die Betroffenen nicht mehr persönlich. Dossier zum Thema: Pflege

Sie bezieht sich dabei auf Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz", wonach der MDK eine Quote ausgibt, dass die Prüfer 30 Prozent der Pflegefälle nach Aktenlage begutachten sollen. "Damit spart der MDK Kosten und Aufwand, allerdings zulasten der Pflegebedürftigen", kritisiert die VdK-Kreisverbandsvorsitzende. Horn: "Ob und wie schwer ein Mensch pflegebedürftig ist, muss man vor Ort entscheiden." r.n.