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Vom Autozubehör bis zum Zierfisch

Bunter Branchenmix und inhabergeführte Geschäfte in Prüm

Prüm, die ehemalige Kreisstadt, heute Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm, ist ein reges Mittelzentrum. Die Geschichte der Stadt hat eine lange Tradition, denn bereits im Jahre 721 n. Chr. wurde ein Kloster gegründet. Das Stadtbild wird geprägt von einer ehemaligen Benediktinerabtei aus dem 18. Jahrhundert. Die Abteistadt bietet den Menschen eine hohe Lebens- und Wohnqualität.

28.04.2014
Josef Schmitz
Handel und Gewerbe sind der Garant für gute Arbeitsplätze. "Die Stadt ist bemüht, die Entwicklung für Bauwillige voranzubringen. Durch neue Erschließungen werden Baugrundstücke in der Innenstadt und Handelsflächen vermarktet", sagte Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy.
Viele Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Prümtalstraße. Sie beginnt am Kreisverkehr an der Ritzstraße/Heldstraße und endet am Waldcamping in Richtung Dausfeld. Früher hieß sie Industriestraße, doch durch die angrenzenden Kuranlagen passte der Name nicht mehr so ganz. "Heute ist die Prümtalstraße ein klassisches Mischgebiet, wo die Kunden viel technische Kompetenz finden", sagt Detlef Papkalla. Sein Betrieb, der Boschdienst als freie Werkstatt, bietet alles rund um das Auto. Zudem gibt es als ältester Telekompartner Beratung und Verkauf von Handys und Festnetzgeräten. Der Betrieb ist Ansprechpartner bei Installationen. "Wir sind geschätzt wegen der Beratungskompetenz", ergänzt der Betriebsinhaber. Neben der Fahrschule Heller ist ein Facharzt für Augenheilkunde, einen Optiker und das Haus der Jugend dort angesiedelt. Es gibt einen Getränkemarkt, Fertigungsbetriebe für Präzisionswerkzeuge, ein Autohaus, den TÜV, einen Fliesenhandel und -verlegung. Die Firma Goldsaat stellt Trocknungsgeräte her. Das Aktionshaus Lemmle aus Trier hofft, dass bald die Betriebshallen vom Prümer Holzwerk veräußert werden.
"Es ist erstaunlich, was in den letzten 17 Jahren in der Prümtalstraße geschaffen wurde", äußert Guido Krämer von MEHAKO. "Wir sind kein Discounter, der Produkte verkauft, die vom LKW gefallen sind, sondern vermarkten regionale Ware weit günstiger als im Großhandel", argumentiert Krämer. Ständig hat er neue Ideen, um Kunden glücklich zu machen. Neu ist ein Ausstellungszimmer, wo der Kunde rund um die Familienfeier alles kaufe. Es gibt einen Gläserverleihservice und zum Schmücken von Maibäumen bunte, wetterfeste Bänder, die jahrelang verwendet werden können.
Gezielt kommen die Kunden in die Prümtalstraße zum Zoomarkt. Beim Betreten der Räume singt ein Harzer Roller ein Begrüßungslied für die Kunden. Stefan Seger bietet in seinem Geschäft viele lebende Tiere an. Im Zierfischbereich allein 8000 Fische der unterschiedlichsten Arten. Große Nachfrage besteht bei den japanischen Kois. Aber auch Meerschweinchen, Hamster und Zwerghasen, Chinchillas und Ziervögel hat Seger im Programm. Hinzukommt eine große Auswahl an Futtermittel für alle möglichen Tierarten und Pflanzen für Teich und Aquarium.
Durch den warmen Winter sind viele Haustiere mit Parasiten befallen. Deshalb sind Mittel für die Bekämpfung sehr gefragt. Stefan Seger hilft auch hier gerne weiter und steht allen Kunden mit Rat und Tat zur Seite.
Josef Schmitz