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Der Friedhof nach dem Winter

Wer jetzt den Friedhof besucht, um für Ostern die Grabstätte neu zu bepflanzen, ist sicherlich erschrocken über den Zustand der Grünanlage. Bodendecker und Gehölze befinden sich in einer Stresssituation.

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Der strenge Winter mit dem lang anhaltenden Bodenfrost um die 19 Grad minus hat starke Schäden verursacht. Sie zeigen sich an braunen Blättern und dunkel verfärbter Rinde. Ohne die schützende Schicht des Schnees hatten Cotoneaster und Co. keine Chance, den Winter unbeschadet zu überstehen.
Besonders Felsenmispel, Kriechspindel, Winterheide und Kirschlorbeer weisen starke Frostschäden auf.
Viele Pflanzen reagieren jetzt mit Blattabwurf, um danach bei entsprechender Außentemperatur neue Blätter und Triebe zu bilden. Durch einen fachgerechten Pflanzenschnitt und eine stärkende Düngung in den nächsten Wochen kann der schnelle Austrieb gefördert werden.

Spiel mit Farben und Formen


Das Grab ist jetzt bereit für die Frühjahrsbepflanzung mit Vergissmeinnicht, Osterglocken und Hornveilchen. Momentan sind Pastellfarben sehr gefragt. Die Beete werden Ton-in-Ton - zum Beispiel hellblau oder cremegelb - gepflanzt. Wer mag, kann dann noch mit Zwiebelblühern farbliche Akzente setzen.
Friedhofsgärtner beraten ihre Kunden von der jahreszeitlichen Wechselbepflanzung bis zur kompletten Neugestaltung des Grabes.


Tipp: Probieren Sie ruhig einmal etwas ausgefallenere Bodendecker wie die echte Rebhuhnbeere (Mitchella repens) aus. Das Ergebnis ist wunderschön.

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Donnerstag, 20.06.2013 | Archiv | ePaper Newsletter Registrieren Login | Auto Immo Stellen | Service

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