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Grillen ohne Risiko

Vor allem an lauen Frühlings- und Sommerabenden ist Grillen ein beliebtes Freizeitvergnügen bei Jung und Alt. Der Duft nach gegrillten Köstlichkeiten liegt in der Luft - doch nicht alles, was gut riecht, ist auch gesund! Für einen Grillspaß ohne Risiken und Nebenwirkungen sollte man daher folgende Tipps beherzigen.

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Der Grill muss standfest sein und darf keine scharfkantigen Bleche oder spitzen Ecken haben, an denen man sich verletzen kann. Holzkohlegrills immer im Windschatten aufstellen, weil sonst Funken fliegen können oder die Asche aufgewirbelt wird, und Sonnenschirme, Sitzkissen oder anderes brennbares Material aus der Nähe des Grills entfernen. Die schlimmsten Unfälle passieren beim Anzünden oder wenn brennbare Flüssigkeit auf den bereits angezündeten Grill geschüttet wird, um das Feuer zu entfachen. Grundsätzlich sollten zum Anzünden spezielle Grillanzünder verwendet werden. Niemals dürfen sich Kinder unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe des Grills aufhalten!
Für die beliebten Holzkohlegrills sind als Brennmaterial nur Holzkohle oder Holzkohlebriketts geeignet. Über Kiefernzapfen sollte keinesfalls gegrillt werden, denn in deren Rauch befinden sich gesundheitsschädliche Substanzen. Die Holzkohle eine halbe bis eine Stunde vor dem Grillen anzünden. Erst wenn sie mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist, das Grillgut auf den Rost legen. Schneller geht es mit einem Gasgrill, der schon nach etwa zehn Minuten seine ideale Temperatur erreicht, und Elektrogrillgeräte sind ohne lange Vorbereitungszeit überall dort einsatzbereit, wo eine Steckdose vorhanden ist.
Klassisches Grillgut sind Fleischwaren wie Grillwürstchen oder Koteletts. Leichte und leckere Abwechslung bieten aber auch Geflügel, Fisch, Gemüse oder Obst mit festem Fruchtfleisch. Gepökelte Lebensmittel wie zum Beispiel Wiener Würstchen, Kasseler, Leberkäse, Schinken und geräucherter Speck gehören nicht auf den Grill, da sich das im Pökelsalz enthaltene Nitrit mit den Eiweißstoffen des Fleisches zu Krebs erregenden Nitrosaminen verbinden kann.
Das Grillgut nicht zu dunkel werden lassen, denn die braunschwarze Kruste enthält gesundheitsschädliche Benzpyrene. Krebs erregende Stoffe bilden sich auch, wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropft. Vorbeugend hilft, den Rost mit Alufolie abzudecken oder Alu-Grillschalen zu verwenden. Damit die Lebensmittel nicht verkohlen, sollten sie eine Handbreit Abstand zur Glut haben. Und wenn dann auch noch das Wetter mitspielt, steht einem gelungenen Start in die Grillsaison nichts mehr im Wege.

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