Datum: 29. November 2012

Hauchdünner Genuss

Carpaccio ist eine beliebte italienische Vorspeise aus rohem, sehr dünn geschnittenem Rindfleisch. Die hauchdünnen Scheiben Rindfleisch werden für das Carpaccio auf Teller angerichtet und mit verschiedenen Soßen, Zitronensaft oder mit Olivenöl beträufelt, serviert.


Carpaccio wurde in den 1950er Jahren in Italien erfunden. Es besteht aus hauchdünnen Scheiben von frischem, gekühlten oder gefrorenem Rinderfilet. Ursprünglich wurde das Rindfleisch für Carpaccio nur sehr gut gekühlt und dann mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten und bei Bedarf flachgeklopft.
Heute wird das Rinderfilet meistens in Klarsichtfolie zu einer Rolle geformt und an- oder eingefroren und dann auf der Aufschnittmaschine dünn aufgeschnitten.
Serviert wird Carpaccio mit verschiedenen Soßen oder mit mit Olivenöl und Zitrone oder Limone oder einer Vinaigrette beträufelt und mit Parmesanspänen und Trüffeln bestreut.
Carapccio ist mittlerweile ein Synonym für allerhand Speisen von Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst, die, roh oder gegart, in dünne Scheiben geschnitten serviert werden. Bekannt sind Carpaccio vom Rehrücken, Lachscarpaccio, Thunfischkarpaccio, Carpaccio von der Roten Beete oder Ananascarpaccio.


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